Autor Thema: Information  (Gelesen 883 mal)

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admin

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Information
« am: 16. März 2007, 23:46 »



Admin:

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« Letzte Änderung: 06. Juli 2007, 10:35 von admin »

Josef

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Zytologie, Spülzytologie, PAP, wegen Verdacht auf Blasenkrebs
« Antwort #1 am: 15. Dezember 2007, 01:38 »
DieZytologie ist keinesfalls ausreichend um die Aussage zu treffen:

Blasenkrebs: Ja/Nein


Es sind dazu weitere Untersuchungen notwendig, wie z.B. der FISH-Test, der NMP22-Tumormarker,

eine Blasenspiegelung mit Gewebeentnahme (Eingabe dieser Wörter rechts oben bei "Suche im Forum").


Eine Zytologie ist eine Harnuntersuchung. Der Harn, Mittelstrahl, soll möglichst frisch sein, und erst ca.

2-3 Stunden in der Blase gewesen sein, als entleeren und nach ca. 2-3 Stunden Harn abgeben.


Weiters gibt es eine Spülzytologie. Dabei wird die Flüssigkeit bei der Blasenspiegelung entnommen.


Manchmal erfolgt die Einstufung des Ergebnisses nach PAP, was eher aus der Gynäkologie bekannt ist:


Der PAP-Test, wie folgt definiert:

Pap I   Normales Zellbild. Unverdächtiger Zellbefund.

Pap II   Einzelne atypische, aber nicht schwerwiegend veränderte (dysplastische) Zellen sind vorhanden, ausgelöst durch entzündliche Prozesse. Unverdächtiger Befund.

Pap III   Schwere entzündliche oder degenerative Veränderungen und/oder schlecht erhaltenes Material. Unklarer Befund.

Pap IIID   Verdacht auf leichte bis mittelschwere Zelldysplasie.

Pap IVA   Verdacht auf schwere Dysplasie oder Carcinoma in situ.

Pap IVB   Verdacht auf schwere Dysplasie oder Carcinoma in situ. Krebserkrankung nicht sicher auszuschließen.

Pap V   Zellen eines bösartigen Tumors sind nachweisbar
 

Siehe auch:
http://www.uro-innsbruck.at/uroonkologie/material/homepage_patienten_blasenca_screening.pdf


« Letzte Änderung: 15. Dezember 2007, 02:06 von Josef »
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

Edi

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Blasenkrebs und Fluoreszenz-Zytologie
« Antwort #2 am: 20. Januar 2008, 16:02 »

Fluoreszenz-Zytologie

Steenkeste A, et al. Ex vivo fluorescence imaging of normal and malignant urothelial cells to enhance early diagnosis. Photochem Photobiol 2007;83:1157-66.

Die Urinzytologie ist eine nicht-invasive Blasenkrebsdiagnose-Technik, der es jedoch an Empfindlichkeit zur Auffindung niedriggradiger Tumorzellen fehlt.
In der Pariser Studie wird der klassische Färbungstest nach Papanicolaou durch Fluoreszenz differenziert:
Tumorzellen haben einen anderen Stoffwechsel als normale Zellen und zeigen, im Gegensatz zur INTRAZELLULÄREN Fluoreszenz (also der ZellINHALT fluoresziert)normaler Zellen eine PERIMEMBRANÖSE (nur der Zellrand fluoresziert)Fluoreszenz.

Dies erlaubt eine frühe zytologische Entdeckung niedriggradiger Blasentumoren.