Autor Thema: Blasenkrebs (Prostataklrebs) - Vorsorge durch besondere Ernährung  (Gelesen 2993 mal)

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Josef

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Jeder 4. Prostatakrebspatient bekommt auch Blasenkrebs!

Jeder 4. Blasenkrebspatient bekommt auch Prostatakrebs!

Jeder 4. Blasenkrebs entstand berufsbedingt!


Prostatakrebs und Blasenkrebs gehen "Hand in Hand", auch bei anderen Dingen:



Lange Kochzeiten zerstören wertvolle Inhaltsstoffe

Brokkoli, Rosenkohl: Nicht zu lange kochen
Winterzeit ist Kohlzeit. Das deftige Gemüse ist nicht nur reich an Vitaminen und Mineralstoffen, sondern enthält auch krebshemmende Substanzen. Werden Brokkoli oder Grünkohl jedoch zu lange gekocht, gehen diese wertvollen Inhaltsstoffe größtenteils verloren. So lautet das Fazit einer britischen Studie.

Kohlgemüse sollte nur kurz in wenig Wasser gekocht oder schonend in Wasserdampf gegart werden.
 


30.11.07 - Die Wissenschaftler prüften, wie die Art der
Lagerung und Zubereitung von Brokkoli, Grünkohl, Blumenkohl und Rosenkohl die Konzentration an Glucosinolaten beeinflusst. Diese Inhaltsstoffe werden bei der Zubereitung und beim Kauen zu Isothiocyanaten umgewandelt, die vermutlich Krebs vorbeugend wirken.

Wird das Kohlgemüse bei einer Raumtemperatur von 12 bis 22 Grad Celsius oder im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt, sind die Verluste an Glucosinolaten nach drei Tagen Lagerungszeit gering.

Durch das Kochen in Wasser für dreißig Minuten reduzierte sich hingegen der Gehalt je nach Kohlsorte um 58 bis 77 Prozent. Ein Großteil der Stoffe ging in das Kochwasser über.

Daher empfehlen die Forscher, das Kohlgemüse nur kurz in wenig Wasser zu kochen oder schonend in Wasserdampf zu garen und bissfest zu verzehren. Auch durch das Erhitzen in der Mikrowelle und kurzes Anbraten unter Rühren nahm die Menge der enthaltenen Glucosinolate kaum ab.

Quelle: aid

 

Schutzeffekte von Rettich, Radieschen und Brokkoli

Senföle senken Blasenkrebsrisiko

Von Rettich, Radieschen und Brokkoli geht einer Studie zufolge eine schützende Wirkung gegenüber Blasenkrebs aus.
18.05.07 - Das berichtet das Deutsche Krebsforschungszentrum unter Berufung auf eine Publikation im International Journal of Cancer (120 [2007] 2208-2213).

Verantwortlich für die Schutzwirkung sind Isothiocyanate (ITC), auch als Senföle bekannt. Diesen Substanzen werden laut der Untersuchung verschiedene Krebs hemmende Eigenschaften zugeschrieben.

Hua Zhao von der Universität von Texas in Houston und seine Mitarbeiter untersuchten den Einfluss ITC-reicher Nahrungsmittel auf die Entstehung von Blasenkrebs. Sie befragten fast 700 Patienten, bei denen kurz zuvor Blasenkrebs festgestellt worden war, und etwa 700 gesunde Probanden zu ihren Ernährungsgewohnheiten.

Es stellte sich heraus, dass die Blasenkrebspatienten im Mittel weniger ITC-haltige Nahrungsmittel gegessen hatten als die gesunden Probanden.

Statistisch gesehen, ging mit reichhaltigem ITC-Verzehr ein um 29 Prozent verringertes Blasenkrebsrisiko einher. Der protektive Effekt zeigte sich deutlicher bei älteren Menschen (64 Jahre und älter), Männern sowie langjährigen und starken Rauchern.

me / dpa


Und schließlich auch noch was für unser Gedächtnis, sprich Alzi:

Hohe Zufuhr von Folsäure senkt das Demenz-Risiko

Brokkoli & Co. schützen vor Alzheimer
Wer mit der Nahrung täglich mehr als 487 Mikrogramm Folsäure zu sich nimmt, halbiert damit sein Alzheimer-Risiko.

 
Brokkoli gehört zu den Nahrungsmitteln mit hohem Folsäure-Anteil.
 
Aus früheren Studien weiß man, dass hohe Homocystein-Spiegel das Risiko einer Alzheimer-Demenz erhöhen und dass verschiedene Substanzen, beispielsweise Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12 das Homocystein reduzieren.

Eine große Untersuchung von Dr. José A. Luchsinger (Taub Institute for Research of Alzheimer's Disease and the Aging Brain) et al. in Archives of Neurology (64 [2007] 86-92) hat nun den Einfluss der Ernährung auf das Alzheimer-Risiko unter die Lupe genommen. 965 Personen aus New York im Alter über 65 Jahre nahmen daran teil.

Eingangs der Studie gaben sie in einem umfangreichen Fragebogen Auskunft über ihre Ernährungsgewohnheiten; daraus errechneten die Wissenschaftler die Aufnahme von Folsäure und Vitaminen.

Keiner der Probanden zeigte zu Beginn der Studie Anzeichen einer Demenz. Während des Nachbeobachtungszeitraums von 5.902 Personenjahren traten 192 Fälle einer klinisch nachweisbaren Demenz vom Alzheimer-Typ auf.

Als man diese Fälle mit den Nahrungsgewohnheiten verglich, zeigte sich folgendes: je höher die tägliche Folsäureaufnahme, desto geringer das Alzheimer-Risiko.

Vitamine B6 und B12 ohne Einfluss

Im Vergleich zu einer täglichen Aufnahme von höchstens 29,9 Mikrogramm sank das relative Risiko bei einer Aufnahme von 293 bis 365 Mikrogramm auf 0,9. Wer täglich mehr als 487,8 Mikrogramm Folsäure zu sich nimmt, halbiert auf diese Weise sein Alzheimer-Risiko.

Bezüglich der Vitamine B6 und B12 war kein signifikanter Einfluss auf das Risiko einer Alzheimer-Demenz feststellbar. Auch die ethnische Herkunft der Probanden spielte keine Rolle.

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) nehmen die meisten Deutschen zu wenig Folsäure über die Nahrung auf. Empfohlen wird eine Tagesdosis von 400 Mikrogramm.

Reich an Folsäure sind Leber, Vollkornprodukte, grünes Blattgemüse, Spinat, Brokkoli, Karotten, Spargel, Rosenkohl, Tomaten, Eigelb und Nüsse.

me / medica

 
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hilde

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Joghurt schützt vor Blasenkrebs
« Antwort #1 am: 30. Oktober 2008, 17:38 »
Milchsäurebakterien offenbar entscheidend - Joghurt schützt vor Blasenkrebs

30.10.08 - Der regelmäßige Verzehr von Milchprodukten, die mit Milchsäurebakterien hergestellt werden, reduziert das Risiko eines Blasenkarzinoms. Pure Milch oder Käse zeigen diese Schutzwirkung hingegen nicht.

Einfach Milch trinken reicht nicht - es müssen schon Milchsäurebakterien mit im Spiel sein, damit das Produkt vor Blasenkrebs schützt.

Für eine prospektive epidemiologische Studie hatte ein Forscherteam um Susanna Larsson vom Karolinska Institute im schwedischen Stockholm die Daten von 82.002 Teilnehmern ausgewertet. Die schwedischen Frauen und Männer hatten 1997 einen Fragebogen über ihr Essverhalten ausgefüllt, zu diesem Zeitpunkt war bei ihnen kein Blasenkarzinom diagnostiziert worden.

Über das schwedische Krebsregister erfassten die Forscher in den Folgejahren alle diagnostizierten Fälle von Blasenkrebs in der Studiengruppe. Nach einem durchschnittlichen Follow-up von 9,4 Jahren lag die Zahl der Neuerkrankungen bei 485.
Käse schützt hingegen nicht

Dabei zeigte sich eine signifikante Korrelation: Je mehr Produkte mit Milchsäurebakterien (wie Joghurt und Dickmilch) die Personen verzehrte hatten, desto seltener erkrankten sie an einem Blasenkarzinom. Die insgesamt verzehrte Menge an Milch und Milchprodukten wie Käse hatte indes keinen Einfluss auf das Erkrankungsrisiko.

Offenbar ist der protektive Effekt also den Milchsäurebakterien zuzuschreiben. Schon in Tierversuchen hatte sich gezeigt, dass diese die Entwicklung von Blasenkrebs aufhalten können. Wie genau die antikanzerogene Wirkung zustande kommt, ist jedoch noch nicht geklärt.


Am. J. Clinical Nutrition 88 [2008]; 1083 - 1087

Werner

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Prostatakrebs und Blasenkrebs gehen "Hand in Hand" - Hilfe durch .......
« Antwort #2 am: 24. November 2008, 00:46 »

Schutz vor Blasenkrebs durch ..... Milchsäurebakterien gegen Blasenkrebs  ("YAKULT")
Wie schwedische Forscher in einer aktuellen Studie herausfanden, senkt der Verzehr von Milchprodukten mit Milchsäurebakterien (z.B. Joghurt oder Dickmilch) das Risiko an Blasenkrebs zu erkranken. 82.002 Menschen wurden zu ihrer Ernährungsweise befragt. In den folgenden neun Jahren kam es in der Studiengruppe zu 485 Neuerkrankungen der Diagnose Blasenkarzinom.
Die Wissenschaftler entdeckten folgenden Zusammenhang: Je mehr Produkte, die Milchsäurebakterien enthalten, die Personen zu sich nahmen, desto seltener erkrankten sie an Blasenkrebs. Somit machten sie die Milchsäurebakterien für den positiven Effekt verantwortlich. Wie sich diese Wirkung allerdings erklären lässt, muss noch erforscht werden.
________________________________________
Schutz vor Blasenkrebs/Rezidiv ("YAKULT")
Naito S, et al. Prevention of recurrence with epirubicin and Lactobacillus casei after transurethral resection of bladder cancer. J Urol 2007 (ahead of print).
Zwischen August 1999 und Dezember 2002 wurden 207 Patienten mit klinisch diagnostiziertem oberflächlichem Blasenkrebs in die Studie eingeschlossen. Nach Tumorresektion bekamen sie innerhalb einer Woche zwei intravesikale Instillationen mit 30 mg Epirubicin.
Danach wurden sie randomisiert (zufällig) in 2 Gruppen eingeteilt:
102 Patienten erhielten während einer 3-Monatsperiode 6 weitere Epirubicin-Instillationen,
100 Patienten erhielten Epirubicin-Instillationen nach dem selben Muster,
aber zusätzlich 1 Jahr lang täglich 3 mg Lactobacillus casei (Yakult).
Die dreijährige Rezidivfreiheit war in der Epirubicin-plus Lactobacillus-Gruppe signifikant größer als in der nur-Epirubicingruppe (74,6% gegenüber 59,9%).
Progressionsfreiheit und allgemeine Überlebensraten differierten zwischen den beiden Gruppen allerdings nicht.
Auch die Nebenwirkungen unterschieden sich nicht zwischen den beiden Gruppen und waren allgemein leicht.
Die Autoren (wohl Japaner) halten die Kombination von Epirubicin plus Lactobacillus casei für eine vielversprechende Behandlung zur Rezidivvermeidung bei oberflächlichem Blasenkrebs.
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Schutz vor Blasenkrebs
Nr. 34 14. Mai 2007 (KGi, KR), International Journal of Cancer, Band 120 (10)
Die neue Ausgabe des International Journal of Cancer informiert über den Schutz durch Brokkoli oder Rettich vor Blasenkrebs. Außerdem vergleicht eine Studie die Überlebensprognosen von Krebspatienten unterschiedlichen Alters. Eine weitere Arbeit stellt einen neuen Ansatz vor, der die Ausbreitung von Brustkrebszellen im Körper verhindern könnte. Die Druckversion des IJC 120 (10) erscheint am 15. Mai.
Wer Brokkoli, Rettich und Radieschen isst, beugt damit laut einer neuen Studie Blasenkrebs vor. Verantwortlich sind die sogenannten Isothiocyanate (ITC), auch als Senföle bekannt. Hua Zhao und seine Mitarbeiter untersuchten den Einfluss ITC-reicher Nahrungsmittel auf die Entstehung von Blasenkrebs. Sie befragten fast 700 Patienten, bei denen kurz zuvor Blasenkrebs festgestellt wurde, und etwa 700 gesunde Probanden über ihre Ernährungsgewohnheiten. Die Forscher stellten fest, dass die Patienten, bei denen Blasenkrebs diagnostiziert worden war, weniger ITC-haltige Nahrungsmittel gegessen hatten als die gesunden Probanden. ITCs schützen daher nach Meinung der Autoren vor der Entstehung von Blasenkrebs.

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« Letzte Änderung: 24. November 2008, 00:46 von Werner »

Josef

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Selen schützt vor Harnblasenkarzinom
« Antwort #3 am: 09. Dezember 2008, 19:18 »
Protektiver Effekt allerdings nur bei bestimmten Patientengruppen

Selen schützt vor Harnblasenkarzinom

09.12.08 -

Dass Selen schützend gegen Harnblasenkarzinome wirken kann, vermuten Forscher schon länger.
Nun zeigt sich: Die protektiven Effekte machen sich offenbar nur bei bestimmten Patientengruppen bemerkbar.
Profitieren können vor allem Frauen, Raucher und Patienten mit Veränderungen im p53-Gen.

Das stellten Forscher um Dr. Margaret Karagas von der Dartmouth Medical School in Hanover (US-Bundesstaat New Hampshire) fest. Sie hatten die Selen-Konzentrationen im Blut von 767 Patienten, die an Blasenkrebs litten, mit denen von 1.108 Kontrollprobanden verglichen.

Eine inverse Korrelation zwischen Selen-Werten und dem Auftreten von Harnblasenkarzinomen stellten die Wissenschaftler bei Frauen und Rauchern fest, nicht jedoch in der Gesamtbevölkerung. Bei Blasenkrebs-Patienten, bei denen eine Mutation im Gen p53 vorlag, waren die Karzinome bei höheren Selen-Spiegeln signifikant geringer ausgeprägt. Normalerweise gehen Veränderungen des p53-Gens mit besonders aggressiven Tumoren einher.

"Es gibt verschiedene Signalwege .............

http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_urologie_onkologieuro_harnblasenkarzinom_122882894705.htm

« Letzte Änderung: 29. August 2010, 15:55 von admin »
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Nitrate und Nitrite in Fleisch steigern Blasenkrebs-Risiko
« Antwort #4 am: 29. August 2010, 15:51 »
US-STUDIE

http://derstandard.at/1280984120474/US-Studie-Nitrate-und-Nitrite-in-Fleisch-steigern-Blasenkrebs-Risiko

Nitrate und Nitrite in Fleisch steigern Blasenkrebs-Risiko

06. August 2010, 11:46

Starker Konsum solcher Stoffe erhöht Gefahr um knapp 30 Prozent

New York - Nitrite und Nitrate in Fleischprodukten steigern das Risiko für Blasenkrebs. Der starke Konsum solcher Stoffe erhöht die Gefährdung um knapp 30 Prozent, wie Forscher des Nationalen Krebsinstituts der USA in einer Studie herausfanden. Dabei beobachteten sie die gesundheitliche Entwicklung von 300.000 US-Bürger ab 50 Jahren und dokumentierten deren Ernährung.

Im Laufe der folgenden acht Jahre erkrankten 854 Teilnehmer an Blasenkrebs. Wer viel Nitrit und Nitrat, die beide bei der Verarbeitung von Fleischprodukten verwendet werden, konsumierte, hatte im Vergleich zu anderen Teilnehmern ein um 29 Prozent erhöhtes Risiko für diese Tumorart. Damit könnte die im Fachblatt "Cancer" publizierte Untersuchung eine Erklärung für manche Studienresultate liefern: Diese deuten darauf hin, dass nur industriell verarbeitete Fleischerzeugnisse das Krebsrisiko steigern. (APA)

Kommentare:
Karl600 antwortenpermalink
07.08.2010 11:20meldenbewerten
Kalter aufgeschnittener Schweinsbraten statt Wurst
Das bestätigt mich in meiner Praxis, schon seit vielen Jahren Wurstprodukte möglichst zu meiden. Lieber kalten dünn aufgeschnittenen Schweinsbraten als die Nitritprodukte. Schinken- oder Wurstprodukte ohne Nitrit gibt´s nicht, wenn man die Inhaltsdeklarationen liest.
utarefsonantwortenpermalink
06.08.2010 21:02meldenbewerten
[1]
Das ist eine Schaßstudie!
Daß Nitrite bzw. die Nitrosamine krebsfördernd sind, sit wirklich schon seit 30 -40 Jahren bekannt.
Dem entsprechend gibt es Vorschriften für das Pöckeln des Fleisches. Nur leider ist es halt so, daß unsere lieben Bauern beim Einsuren nicht kontrolliert werden. Und dann können 's halt am Wochenmarkt das biologisch schwarzgeselchte (viel kanzerogene Benzpyrene) und natürlich appetitlich rote ( mit viel Nitrit gepöckelte) Bauchstückl zur Förderung des Magenkarzinoms am Bauernmarkt kaufen. Nur im Supermarkt gibt es halt so viel Natur nicht zu kaufen!
« Letzte Änderung: 29. August 2010, 15:54 von admin »

admin

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Blasenkrebs und rotes Fleisch
« Antwort #5 am: 29. August 2010, 15:53 »
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/krebs/news/tumorrisiko-rotes-fleisch-foerdert-blasenkrebs_aid_500132.html

Tumorrisiko

Rotes Fleisch fördert Blasenkrebs

Montag 19.04.2010, 20:22

Die krebserregenden Stoffe entstehen bei hohen Temperaturen

Wer häufig große Mengen scharf angebratenes Fleisch vertilgt, riskiert einen Blasentumor. „Well done“ ist sogar noch gefährlicher als „medium“.
Den Zusammenhang zwischen scharf angebratenem Fleisch und Blasenkrebs haben US-Wissenschaftler herausgefunden, als sie die Daten von über 1700 Patienten auswerteten. In der Untersuchungsgruppe mit dem höchsten Konsum roter Fleischsorten lag das Risiko einer Blasenkrebserkrankung um die Hälfte über dem der Gruppe, die weniger rotes Fleisch verspeiste. Auslöser sind die sogenannten heterozyklischen aromatischen Amine (HAA), die sich ab einer Temperatur von 220 Grad verstärkt bei der Zubereitung von Muskelfleisch bilden. Durch Kochen und Dünsten oder Garen in der Mikrowelle entsteht die Substanz nicht.

HAA bilden sich, wenn Muskelfleisch von Rind, Schwein, Geflügel und Fisch bei sehr hohen Temperaturen angebraten wird. Dabei reagieren Aminosäuren mit Kreatin, einer organischen Säure, die bei der Versorgung der Muskeln mit Energie hilft. „Es ist bekannt, dass HAAs Krebs auslösen“, berichtet Lin. Frühere Studien hätten 17 HAAs identifiziert, die mit unkontrolliertem Zellwachstum in Zusammenhang stehen. Bisher war vor allem vor Darmkrebs gewarnt worden.

In die Studie wurden 884 Patienten des MD Anderson Cancer Center der Universität von Texas mit Blasentumoren einbezogen sowie 878 Personen ohne Erkrankung. Bei der Zusammenstellung wurden Alter, Geschlecht und Zugehörigkeit zu einer Volksgruppe beachtet. Zur Datenerhebung verwendeten die Wissenschaftler den international üblichen Standardfragenkatalog, mit dem Ernährungsgewohnheiten festgestellt werden. Die Studienteilnehmer wurden dann in vier Gruppen je nach Menge ihres Fleischkonsums eingeteilt. Über drei Jahre lang wurden zudem Methoden der Fleischzubereitung und das Entstehen der drei am häufigsten festgestellten HAAs untersucht.

Halb durchbraten ist weniger gefährlich

In der Gruppe, die am meisten rotes Fleisch konsumierte, lag das Risiko einer Blasenkrebserkrankung um 50 Prozent über dem der Personen, die selten rotes Fleisch aß. Vor allem die Ernährung mit Steaks, Koteletts und gebratenem Speck erwies sich als kritisch, aber auch scharf erhitztes weißes Fleisch von Huhn und Fisch erhöhte die Zahl der Tumorpatienten. Zudem erwies sich der Grad des Durchbratens als Kriterium: Die Studienteilnehmer, die halbgares Fleisch bevorzugten, reduzierten die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung um die Hälfte – ein „medium“ zubereitetes Steak ist also dem „well-done“ vorzuziehen. Die Wissenschaftler konnten nachweisen, dass die Krankheit auch im Fall von bestimmten genetisch bedingten Stoffwechselausprägungen öfter ausbrach.

„Unsere Forschung bekräftigt den Zusammenhang zwischen Ernährung und Krebs“, sagt Studienmitautor Xifeng Wu. Die Wissenschaftler wollen nun ein Vorhersagemodell für ein individuelles Krebsrisiko erarbeiten, das Faktoren einbezieht wie Umwelt, Ernährung und Erbgut. Ihre auf zwölf Jahre angelegte Studie stellen die Forscher um Jie Lin von der University of Texas auf dem 101. Jahrestreffen der American Association for Cancer Research vor.
« Letzte Änderung: 29. August 2010, 16:08 von admin »

admin

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Rauchen und Blasenkrebs
« Antwort #6 am: 29. August 2010, 16:00 »
Blasenkrebs

Risiko für Raucher

Montag 26.04.2010, 12:06 · von FOCUS-Online-Autorin Monika Preuk

Harnblasenkrebs ist eine der häufigsten bösartigen Erkrankungen von Männern – Hauptursache ist das Rauchen.
Es schmerzt nicht, doch ist es in jedem Fall ein sehr ernstes Warnsignal: Sichtbares Blut im Urin erweckt immer den Verdacht auf Blasenkrebs. „Vor allem, wenn es ohne weitere Symptome auftritt, ist eine Untersuchung durch den Urologen absolut notwendig“, rät Hartwig Huland vom Uni-Krankenhaus Eppendorf in Hamburg. Immer wiederkehrende Blasenentzündungen, Probleme beim Wasserlassen und Schmerzen in der Blase können ebenfalls Hinweise auf einen Tumor in der Harnblase sein. Das Risiko, an Blasenkrebs zu erkranken, steigt nach dem 40. Lebensjahr kontinuierlich an.

Risiko Passivrauchen

Laut dem vom Robert-Koch-Institut 2010 veröffentlichten Bericht „Krebs in Deutschland“ erkranken pro Jahr 27 450 Menschen an einem Blasenkarzinom. Männer sind mehr als doppelt so oft betroffen wie Frauen. Rauchen ist für rund die Hälfte der männlichen und für etwa ein Drittel der weiblichen Blasenkrebsfälle verantwortlich. Dies gilt auch für Passivrauchen.

Rechtzeitig erkannt, sind die Heilungschancen für Blasenkarzinome groß. Die Fünf-Jahres-Überlebensrate beträgt nach oberflächlichen Blasentumoren über 80 Prozent, nach Krebs vom muskelinvasiven Typ etwa 50 Prozent. Wenn nicht nur die Harnblase selbst, sondern auch die sie umgebenden Gewebe mitbetroffen sind, liegt die Fünf-Jahres-Überlebensrate allerdings nur bei 20 Prozent.

Immuntherapie schützt vor Rückfällen

Hoffen lässt vor allem eine relativ neue Therapiemethode: Der Arzt bringt abgeschwächte Tuberkulosebakterien in die Harnblase ein, wo sie eine oberflächliche Entzündung auslösen. Das Immunsystem reagiert darauf und bekämpft nicht nur die Erreger, sondern auch die Tumorzellen. Diese Immuntherapie kommt vor allem zum Einsatz, um nach einer Tumoroperation die Bildung von Rezidiven zu verhindern.

Anmerkung:
In den letzten 20 J. hat Blasenkrebs bei Frauen um 100 % zugenommen.
Jede vierte Frau schafft die 5-Jahreshürde nicht mehr.

admin

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Blasenkrebs

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/krebs/symptome/blasenkrebs/ursache_aid_18729.html

Ursachen: Die Blase speichert Schadstoffe

Wie genau ein Blasenkarzinomen entsteht ist – wie im Fall der meisten Krebsarten – noch unklar. Bekannt ist allerdings, dass eine ganze Reihe von Stoffen das Erkrankungsrisiko deutlich erhöht. Diese so genannten Kanzerogene scheidet der Körper zwar mit dem Urin aus. Sie bleiben vorher aber längere Zeit in der Blase, wo sie intensiven Kontakt mit der Schleimhaut haben und sie schädigen können.

An erster Stelle stehen hier spezielle Giftstoffe des Tabaks, so genannte biogene Amine, die mit dem Tabakrauch in den Körper gelangen. Für Raucher aber auch Passivraucher besteht daher erhöhtes Risiko, nicht nur an Lungenkrebs, sondern auch an Blasenkrebs zu erkranken.

Bestimmte chemische Substanzen (z. B. aromatische Amine), die früher die Farb- und Kunststoffindustrie verwendete, begünstigen ebenfalls, dass sich Tumore in der Blase bilden. Wenn Tests beweisen können, dass diese Stoffe die Erkrankung auslösten, wird der Blasenkrebs als Berufskrankheit anerkannt.

Eintrittspforte ist die Schleimhaut
Fast immer geht der Tumor von der inneren Schleimhaut der Harnblase aus. Es sind zwei Formen von Blasenkrebs bekannt:

70 bis 80 Prozent aller Blasenkrebse sind nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums oberflächlich. Der Tumor ist auf die Schleimhautschicht beschränkt und dringt nicht in die Muskelwand der Harnblase ein. Er wächst fingerförmig in den Blasenraum hinein oder breitet sich flächig auf der Schleimhaut aus.
Der muskelinvasive Typ ist im Vergleich zum oberflächlichen Typ deutlich aggressiver. In diesen so genannten „infiltrierenden“ Stadien wächst der Krebs tief in die Muskelwand der Harnblase ein. Die Gefahr von Tochtergeschwülsten (Metastasen) in den nächstgelegenen Lymphknoten oder nahen Organen ist dabei besonders groß.