Jeder 4. Prostatakrebspatient bekommt auch Blasenkrebs!
Jeder 4. Blasenkrebspatient bekommt auch Prostatakrebs!
Jeder 4. Blasenkrebs entstand berufsbedingt!
Prostatakrebs und Blasenkrebs gehen "Hand in Hand", auch bei anderen Dingen:
Lange Kochzeiten zerstören wertvolle Inhaltsstoffe
Brokkoli, Rosenkohl: Nicht zu lange kochen
Winterzeit ist Kohlzeit. Das deftige Gemüse ist nicht nur reich an Vitaminen und Mineralstoffen, sondern enthält auch krebshemmende Substanzen. Werden Brokkoli oder Grünkohl jedoch zu lange gekocht, gehen diese wertvollen Inhaltsstoffe größtenteils verloren. So lautet das Fazit einer britischen Studie.
Kohlgemüse sollte nur kurz in wenig Wasser gekocht oder schonend in Wasserdampf gegart werden.
30.11.07 - Die Wissenschaftler prüften, wie die Art der
Lagerung und Zubereitung von Brokkoli, Grünkohl, Blumenkohl und Rosenkohl die Konzentration an Glucosinolaten beeinflusst. Diese Inhaltsstoffe werden bei der Zubereitung und beim Kauen zu Isothiocyanaten umgewandelt, die vermutlich Krebs vorbeugend wirken.
Wird das Kohlgemüse bei einer Raumtemperatur von 12 bis 22 Grad Celsius oder im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt, sind die Verluste an Glucosinolaten nach drei Tagen Lagerungszeit gering.
Durch das Kochen in Wasser für dreißig Minuten reduzierte sich hingegen der Gehalt je nach Kohlsorte um 58 bis 77 Prozent. Ein Großteil der Stoffe ging in das Kochwasser über.
Daher empfehlen die Forscher, das Kohlgemüse nur kurz in wenig Wasser zu kochen oder schonend in Wasserdampf zu garen und bissfest zu verzehren. Auch durch das Erhitzen in der Mikrowelle und kurzes Anbraten unter Rühren nahm die Menge der enthaltenen Glucosinolate kaum ab.
Quelle: aid
Schutzeffekte von Rettich, Radieschen und Brokkoli
Senföle senken Blasenkrebsrisiko
Von Rettich, Radieschen und Brokkoli geht einer Studie zufolge eine schützende Wirkung gegenüber Blasenkrebs aus.
18.05.07 - Das berichtet das Deutsche Krebsforschungszentrum unter Berufung auf eine Publikation im International Journal of Cancer (120 [2007] 2208-2213).
Verantwortlich für die Schutzwirkung sind Isothiocyanate (ITC), auch als Senföle bekannt. Diesen Substanzen werden laut der Untersuchung verschiedene Krebs hemmende Eigenschaften zugeschrieben.
Hua Zhao von der Universität von Texas in Houston und seine Mitarbeiter untersuchten den Einfluss ITC-reicher Nahrungsmittel auf die Entstehung von Blasenkrebs. Sie befragten fast 700 Patienten, bei denen kurz zuvor Blasenkrebs festgestellt worden war, und etwa 700 gesunde Probanden zu ihren Ernährungsgewohnheiten.
Es stellte sich heraus, dass die Blasenkrebspatienten im Mittel weniger ITC-haltige Nahrungsmittel gegessen hatten als die gesunden Probanden.
Statistisch gesehen, ging mit reichhaltigem ITC-Verzehr ein um 29 Prozent verringertes Blasenkrebsrisiko einher. Der protektive Effekt zeigte sich deutlicher bei älteren Menschen (64 Jahre und älter), Männern sowie langjährigen und starken Rauchern.
me / dpa
Und schließlich auch noch was für unser Gedächtnis, sprich Alzi:
Hohe Zufuhr von Folsäure senkt das Demenz-Risiko
Brokkoli & Co. schützen vor Alzheimer
Wer mit der Nahrung täglich mehr als 487 Mikrogramm Folsäure zu sich nimmt, halbiert damit sein Alzheimer-Risiko.
Brokkoli gehört zu den Nahrungsmitteln mit hohem Folsäure-Anteil.
Aus früheren Studien weiß man, dass hohe Homocystein-Spiegel das Risiko einer Alzheimer-Demenz erhöhen und dass verschiedene Substanzen, beispielsweise Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12 das Homocystein reduzieren.
Eine große Untersuchung von Dr. José A. Luchsinger (Taub Institute for Research of Alzheimer's Disease and the Aging Brain) et al. in Archives of Neurology (64 [2007] 86-92) hat nun den Einfluss der Ernährung auf das Alzheimer-Risiko unter die Lupe genommen. 965 Personen aus New York im Alter über 65 Jahre nahmen daran teil.
Eingangs der Studie gaben sie in einem umfangreichen Fragebogen Auskunft über ihre Ernährungsgewohnheiten; daraus errechneten die Wissenschaftler die Aufnahme von Folsäure und Vitaminen.
Keiner der Probanden zeigte zu Beginn der Studie Anzeichen einer Demenz. Während des Nachbeobachtungszeitraums von 5.902 Personenjahren traten 192 Fälle einer klinisch nachweisbaren Demenz vom Alzheimer-Typ auf.
Als man diese Fälle mit den Nahrungsgewohnheiten verglich, zeigte sich folgendes: je höher die tägliche Folsäureaufnahme, desto geringer das Alzheimer-Risiko.
Vitamine B6 und B12 ohne Einfluss
Im Vergleich zu einer täglichen Aufnahme von höchstens 29,9 Mikrogramm sank das relative Risiko bei einer Aufnahme von 293 bis 365 Mikrogramm auf 0,9. Wer täglich mehr als 487,8 Mikrogramm Folsäure zu sich nimmt, halbiert auf diese Weise sein Alzheimer-Risiko.
Bezüglich der Vitamine B6 und B12 war kein signifikanter Einfluss auf das Risiko einer Alzheimer-Demenz feststellbar. Auch die ethnische Herkunft der Probanden spielte keine Rolle.
Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) nehmen die meisten Deutschen zu wenig Folsäure über die Nahrung auf. Empfohlen wird eine Tagesdosis von 400 Mikrogramm.
Reich an Folsäure sind Leber, Vollkornprodukte, grünes Blattgemüse, Spinat, Brokkoli, Karotten, Spargel, Rosenkohl, Tomaten, Eigelb und Nüsse.
me / medica