Autor Thema: Bluthochdruck  (Gelesen 803 mal)

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Jutta

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Bluthochdruck
« am: 17. April 2008, 18:08 »
Geistige Fitness leidet besonders bei 40- bis 60-Jährigen

Schon hochnormaler Blutdruck schadet dem Gehirn

Hoher Blutdruck verringert einer neuen Studie zufolge die geistige Fitness. Das gilt sogar dann, wenn der systolische Wert mit 130 bis 139 mmHg noch normal ist.

Die Behandlung sollte etwa ab dem 40. Lebensjahr beginnen.

Dies hat eine Studie der Universität Münster ergeben. "Mehr als 20 Prozent der kognitiven Einschränkungen sind auf behandelbare Risikofaktoren zurückzuführen", sagt Projektleiter Prof. Stefan Knecht. Blutdruck, Blutzucker und Körpergewicht beeinflussten zusammen mit Bildung, Alter und Geschlecht das geistige Leistungsvermögen.

Die Wissenschaftler untersuchten 377 Probanden im Alter von 44 bis 82 Jahren. Mit neuropsychologischen Tests wurden die kognitiven Fähigkeiten ermittelt und Risikofaktoren wie Hypertonie, Blutzucker, Cholesterin, Bildungsgrad, Alkohol- und Nikotinkonsum dokumentiert. Dann berechneten die Forscher die statistischen Korrelationen zwischen geistiger Leistungsfähigkeit und potenziellen Risikofaktoren.

Der Blutdruck wirkt sich der Studie zufolge vor allem bei den 40- bis 60-Jährigen auf die geistigen Fähigkeiten aus. Bei entsprechender Behandlung und Lebensweise könnten Betroffene möglicherweise im Alter länger geistig fit bleiben.

"Allerdings muss man schon früh aktiv werden, etwa ab dem 40. Lebensjahr", sagte Knecht. In weiteren Studien wollen die Forscher klären, ob bei frühzeitiger medikamentöser Blutdruck-Einstellung die geistige Leistungsfähigkeit erhalten oder gar verbessert werden kann.

dpa / me

Gitti

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Bluthochdruck: Österreicher unterschätzen ihr persönliches Risiko
« Antwort #1 am: 05. Januar 2012, 14:06 »


Bluthochdruck: Österreicher unterschätzen ihr persönliches Risiko

Der Informationsstand zu Bluthochdruck ist in Österreich hoch, das persönliche Risikobewusstsein gering


http://derstandard.at/1325485504748/Bluthochdruck-Oesterreicher-unterschaetzen-ihr-persoenliches-Risiko