Von: krebspatient-krebsforum [mailto:krebspatient-krebsforum@utanet.at]
Gesendet: Dienstag, 13. Juli 2010 11:20
An: '
gabriela.wuerth@speed.at'
Betreff: AUVA -
gabriela.wuerth@speed.at - Sonne ohne Reue - ohne sprziell ausgerüstete Hautärzte?
Wichtigkeit: Hoch
Öffentlichkeitsarbeit der AUVA Landesstelle Wien
Telefon: 02242-38300
Telefon mobil: 0676 33 24 879
E-Mail:
gabriela.wuerth@speed.at Im Internet:
www.auva.at/wienSehr geehrte Frau Würth,
regelmäßig bekommen wir tel., per Email, bei den SHG-Treffen, Meldungen von Menschen, die mit der Hautkrebsuntersuchung bei ihren HautärztInnen unzufrieden sind.
Wir ersuchen Sie daher um eine Aufstellungn der Dermatologen mit Vermerke, ob diese mit
Mikroskop,
Lasermikroskop,
Video,
etc.
untersuchen und
am PC. – zur nächsten Kontrolle – abspeichern.
Wochenlange Terminvereinbarungen und dann nur der Blick mit einem (Briefmarken)Mikroskop sollte längst der Vergangenheit angehören, ist aber der Fall!
Tausende Tumorpatienten nur in unserer Organisation warten gespannt auf Ihre dringende Antwort, denn nur die üblichen OTS-Aussendungen etc. sind den mündigen Patienten längst zu wenig!
Mit freundlichen Grüßen
K f K
Verein Krebspatienten für Krebspatienten
Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
Österreich
Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
Initiative Rauchfreie Gaststätten
www.sis.info Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr: 0650-577-2395
kontakt@krebspatient.at www.krebsforum.at Dietmar Erlacher, Bundesobmann
Sonne ohne Schattenseiten: AUVA rät zu Hautschutz und Kontrolle bei ersten Anzeichen von Schäden =
Wien (OTS) - Vorsicht bei Arbeiten in Gluthitze im Freien: Das
geht auf und unter die Haut, auf den Kreislauf. Hauterkrankungen
gehören zu den Spitzenreitern unter den Berufskrankheiten. Bei ersten
Anzeichen von Hautschäden keine Zeit zu verlieren, rät der
Unfallverhütungsdienst der AUVA-Landesstelle Wien. Die AUVA-Aktion
"Gesunde Haut: Sonne ohne Schattenseiten" war am Dienstag, dem 13.
Juli, auf einer Großbaustelle der burgenländischen Rathmanner Dach-
und Fassadentechnik in Wien-Landstraße zu Gast.
"Berufliche Hauterkrankungen sind vermeidbar. Treten erste
Symptome auf, gilt es sofort zu reagieren, um Schlimmeres zu
verhindern. In dieser Gluthitze sind alle, die im Freien arbeiten in
Gefahr, egal ob Badewärter, Land-, Bau- oder Gartenarbeiter. Bei
Betriebsbesuchen und Schulungen stoßen die AUVA-Arbeitsmediziner
immer wieder auf viel zu geringes Gefahrenbewusstsein und grobe
Informationsmängel. Da setzt unsere Kampagne "Gesunde Haut" mit dem
Ziel an, ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen praxistaugliche und
preiswerte Schutzmaßnahmen aufzuzeigen. UV-Schutz ist dabei eine
nachhaltige Investition in die Gesundheit und Zukunft der
Arbeitnehmer", sagte Dipl.-Ing. Wolfgang Glaser, Leiter des
Unfallverhütungsdienstes der AUVA-Landesstelle Wien am 13. Juli auf
der Rathmanner-Baustelle in Wien-Landstraße.
"Ein sehr wichtiges, wenn nicht das wichtigste Kapital in einem
Unternehmen sind seine MitarbeiterInnen. Diese nicht nur gegen die
üblichen Gefahren des Berufsalltages zu schützen, sondern auch auf
oft unterschätzte "versteckte" Risken und Gefahren des Berufslebens
hinzuweisen, ist eine der wichtigsten Aufgaben jedes Unternehmers.
Prävention ist immer besser als entstandene irreparable Schäden
nachträglich zu behandeln. Ich unterstütze diese Kampagne, weil ich
überzeugt bin, dass es notwendig ist, das Bewusstsein der Mitarbeiter
und MItarbeiterinnen im Umgang mit ihrem höchsten Gut, der
Gesundheit, zu schärfen.", bestätigte Ing. Karl Zodl, Geschäftsführer
der Rathmanner Dach- und Fassadentechnik aus Neutal, Burgenland.
Die AUVA-Aktion "Sonne ohne Schattenseiten" richtet sich 2010
nicht nur an Bauberufe sondern erstmals an alle, die ihren
Arbeitsplatz im Freien haben: Arbeiter in der Land- und
Forstwirtschaft, Gärtner, Spengler, Dachdecker, Fassadenreiniger,
Straßenarbeiter sowie Jugendliche in Berufsschulen, Lehrbauhöfen etc.
Die Strategie lautet: möglichst viel Haut abdecken und den Rest
mit Sonnenschutzcreme mit dem richtigen Lichtschutzfaktor schützen.
Das Um und Auf bei der Sonnenstrahlung und dem darin enthaltenen
Anteil an UV-Strahlung ist das richtige Maß. Ein bisschen
UV-Strahlung (10 Minuten) fördert die Vitamin D3-Bildung, zuviel
UV-Strahlung schädigt aber Haut und Augen. Ein 8-Stunden-Arbeitstag
ohne Schutz an der Sonne ist jedenfalls zuviel.
An den wichtigen Schutzaspekt knüpft "Sonne ohne Schattenseiten" an:
Ein AUVA-Berater informiert vor Ort kurz über effektiven Sonnenschutz
und übergibt Sonnenschutzpakete mit Informationen, Creme und
Sonnenuhr. Auch der richtige Umgang mit der Sonnenuhr wird geübt.
Seit April 2010 haben rund 30 Firmen in Wien, Niederösterreich und
Burgenland das Beratungs-Angebot der AUVA-Landesstelle Wien
angenommen
Die wichtigsten Fakten zum Sonnenschutz auf einen Blick:
~
- Nie länger als unbedingt notwendig in der Sonne bleiben und die
Mittagssonne meiden, d. h. nach Möglichkeit flexible Arbeitszeit
nützen.
- Den Arbeitsbereich - wenn möglich - beschatten (Sonnensegel oder -
schirm).
- Sonnenschutzbrille mit UV-Filter tragen.
- Möglichst viel Haut bedecken - wenn möglich mit UV-dichter
Kleidung, Kopfbedeckung und Nackenschutz.
- Unbedeckte Körperregionen rechtzeitig mit Sonnenschutzmittel mit
ausreichend hohem Lichtschutzfaktor (bei der Auswahl hilft die
AUVA-Sonnenuhr) eincremen. Besonders exponierte Stellen wie
Nasenrücken, Stirn, Ohren, Nacken und Lippen besonders beachten.
- Bei Schwitzen auf das Nachcremen nicht vergessen.
- Reichlich Wasser trinken.
~
Weiterführende Informationen zum Thema UV-Strahlung finden Sie auf
der AUVA-Internet-Site unter
www.auva.at/merkblaetter bzw. unter
www.auva.at/hautschutz oder
www.auva.at/mediaDB.
An einer Beratung iinteressierte Betriebe in Wien,
Niederösterreich und Burgenland mit mehr als 50 Mitarbeitern wenden
sich an den Unfallverhütungsdienst der AUVA-Landesstelle Wien unter
der Telefonnummer 01-33133-252 oder mit maximal 50 Beschäftigten an
den Betreuer der Präventionszentren AUVAsicher unter der
Telefonnummer 0810 200 020 1000.
Welche Leistungen bietet die AUVA bei einer Berufskrankheit?
Hautprobleme verursachen nicht nur häufige sondern auch lange
Krankenstände, die mehr als 10.000 Euro pro Erkrankung kosten können.
Sie zwingen oft zur Aufgabe des Berufs und betreffen vorwiegend
jüngere Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen. Das Wichtigste aber ist:
Sie sind vermeidbar.
Vor der Anerkennung einer Berufskrankheit liegt oft ein
jahrelanger Leidensweg für die Betroffenen und unzählige Ausfallstage
für den Betrieb. Die Ursachen dafür ortet die AUVA einerseits in
einem deutlich zu geringen Gefahrenbewusstsein und andererseits bei
Kommunikations-, Sprachbarrieren und Informationsmangel.
Stellt ein Arzt die Diagnose oder vermutet er eine drohende
Berufskrankheit, ist eine Meldung an die AUVA-Leistungsabteilung
wichtig und gesetzlich vorgeschrieben. Die Meldung ist Auslöser der
Überprüfung, ob ein Leistungsanspruch besteht und sollte so früh als
möglich erfolgen. Formulare gibt es im Internet unter "
www.auva.at".
Pro Jahr werden von der Leistungsabteilung der AUVA Landesstelle
Wien rund 900 Meldungen von Berufskrankheiten bearbeitet. 2009
erhielten rund 100 Versicherte eine Rente auf Grund einer
Berufskrankheit zuerkannt. Der Leistungsanspruch umfasst zumeist
Rentenleistungen, kann aber auch weitere Maßnahmen, wie zum Beispiel
berufliche und soziale Rehabilitation (zum Beispiel Umschulungen)
umfassen.
Über die AUVA:
Bei der AUVA sind rund 4,5 Millionen Personen gesetzlich gegen
Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,2 Millionen
Arbeiter, 1,6 Millionen Angestellte, 420.000 Selbständige
sowie 1,3 Millionen Schüler und Studenten. Die Landesstelle Wien
betreut in den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Burgenland 42
Prozent der AUVA-Versicherten. Pro Jahr erhalten 120.000 Verletzte in
den Wiener AUVA-Unfallkrankenhäusern Meidling und Lorenz Böhler sowie
1.900 Patienten in den Rehabilitationszentren Wien-Meidling und
Weißer Hof, Klosterneuburg, die bestmögliche Behandlung. Die AUVA
finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung aus
Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Prävention ist dabei die vorrangige
Kernaufgabe der AUVA - die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung
von Berufskrankheiten senkt die Kosten für die drei weiteren
Unternehmensbereiche Heilbehandlung, Rehabilitation und finanzielle
Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten.
Rückfragehinweis und Fotos:
Gabriela Würth
Öffentlichkeitsarbeit der AUVA Landesstelle Wien
Telefon: 02242-38300
Telefon mobil: 0676 33 24 879
E-Mail:
gabriela.wuerth@speed.at Im Internet:
www.auva.at/wien.