Autor Thema: Gute/Abzuratende Hautärzte  (Gelesen 7751 mal)

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kabesie

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Gute/Abzuratende Hautärzte
« am: 01. Juni 2008, 20:12 »
guten abend,

es geht hier um XY - in Wien. Anm. Administrator: Name musste entfernt werden - siehe nächsten Beitrag!

ich kann nur jedem von dieser "ärztin" abraten.
mein vater ging regelmäßig zur muttermalkontrolle (halbjährlich).als ihm ein muttermal im februar komisch vorkam,tat sie es mit eine präpotenz ab-mit freiem auge(!!):DAS ist nichts.
mein vater ging im april nochmals hin,weil es ihm keine ruhe ließ-sie gab ihm einen op-termin,wußte ,dass er thrombo-ass nimmt. sagte ihm nicht,dass er dieses vorher absetzen musste !!! bei der op blutete es stark und sie sah wohl nicht wo sie hinschnitt und ließ 2/3 des melanoms (wie sich später herrausstellte)drinnen !!!!!!!!!! dieser tumor wurde beim nachschnitt entfernt (2,05mm). morgen muss mein vater ins kh-lymphknotenentfernung und neuerlicher nachschnitt.
das alles und die damit verbundenen folgen hat diese frau zu verantworten.


traurige und besorgte grüße kabesie :(
« Letzte Änderung: 01. Juni 2008, 22:13 von admin »
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Dietmar E.

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Ärzte in Wien - stimmt das wirklich?
« Antwort #1 am: 01. Juni 2008, 21:46 »
Servus Kabesi,

natürlich bin ich betroffen über den Vorfall.
Noch mehr betroffen bin ich, dass ähnliche Vorfälle keine Einzelfälle sind, egal ob bei Brustkrebs, Prostatakrebs oder eben Hautkrebs.

Auch ich war wegen Tumorkontrolle bei einer Hautärztin in 1220. Ich hatte wirklich kein Vertrauen in das "Befundergebnis". Ich meinte nämlich, die hat eine computergesteuerte Anlage zur Erkennung, zum Vergleichen, zur Abspeicherung, und zur Therapie.

Nichts von dem.

Ich ging zum nächsten, ein Hautarzt. Die Ordination war Welten "normaler", er war freundlich und nahm sich Zeit, er hatte die oben angeführten Geräte aber auch nicht, aber wenigstens sah er sich die gesamten Stellen mit dem Vergrößerungsglas an. Und bei einer Hautveränderung empfahl er Entnahme.

Ich habe bei der Krebshilfe angerufen, welcher Hautarzt dementsprechend eingerichtet ist, denn ich bekam gerade (ca. Mai 2007) als Mitglied von der Krebshilfe zugeschickt: "Sonne ohne Reue", mit 2 Zahlscheinen. Antwort: keine Ahnung, vielleicht weiß es die Ärztekammer.

Ärztekammer: keine Ahnung, da müssen sie herumtelefonieren!

Ich ging ins AKH, aber ACHTUNG. Da kommt man nur mit Überweisung vom Hautarzt dran, also muss ein Hautarzt bestätigen, dass er "nicht in der Lage ist zu ........" und daher den Patienten ins AKH schickt! Den musst erst finden!

Aber auch dort hatte man die Diagnosegeräte nicht oder nimmt sie nicht her! Enttäuschung groß! Erster Besuch 3 Std. warten, Op. Termin, dann 2 Std. warten. Schließlich Op. mit Entnahme.
Dann fragte ich, was kann ich schulmedizinisch Begleitendes machen, um diesem und einem anderen Krebs bzw. Metastasen entgegen zu wirken.
Antwort: Wir wissen nichts!
Ich: Aber der Ärztl. Direktor im AKH Dr. Krepler hat mir mitgeteilt, dass dies die jeweiligen Fachabteilungen direkt machen, also die Dermatologie, oder der Urologe, oder der Pulmologe, bei Männern (Anm.: Frauen können zur Komplementärmediz. Ambulanz; für Männer nach 10 Jahren kein Zutritt mehr!). Siehe auch ganz unten die Links!
Es nützte nichts: tote Hose!

Anschließend hatte ich im SMZ Ost einen stationären Termin, wo man die "Nachsorge", das Entfernen der Nähte, nur sehr unwillig machte. Ich wurde dabei drauf hingewiesen, dass der OA. im AKH "in der falschen Richtung" genäht hat; super!

Am gleichen Tag durfte ich nach Hause, musste meine Tasche tragen und als ich nach 15 Minuten im ehemals weißen Hemd mit dem Auto zu Hause ankam, halbe Körperhälfte rot: Aufgeplatzt (Schulterbereich)!

Wieder ins SMZ-Ost: Kann man nicht nochmals zunähen - wurde ein wenig zusammen geklebt, mit offener "Fuge" was notwendig sei ("wildes Fleisch"?)!

Wo soll ich das nächste Mal hingehen, als Kassenpatient (stat. bin ich Privatpatient, wo auch ähnliche Gschichten vorkommen)?



Nun habe ich nachgesehen unter http://www.aekwien.or.at/997.py
Da kann man zum Beispiel eingeben Urologe, Onkologie und bekommt einige (siehe auch: http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,1205.0.html ).

Gibt man Hautkrankheiten und Onkologie ein, für ganz Wien:

Diem Edgar Dr. Univ.Prof., Schwarzspanierstraße 16/9, A-1090 Wien (NA )
Kindermann-Glebowski Eva Maria Dr. , Beatrixgasse 16/6, A-1030 Wien (N )
Kokoschka Eva-Maria Dr. Univ.Prof., Währinger Straße 115, A-1180 Wien (NA )
Kokoschka Eva-Maria Dr. Univ.Prof., Billrothstraße 78, A-1190 Wien (NA )
Radakovic Sonja Dr. Dozent, Lerchenfelder Straße 125/7, A-1070 Wien (NA )
Rappersberger Klemens Dr. Prim.Univ.Doz., Döblinger Hauptstraße 24, A-1190 Wien (NA )
Rappersberger Klemens Dr. Prim.Univ.Doz., Neustift am Walde 94, A-1190 Wien (NA )
Seeber Arno Dr. , Freyung 6, A-1010 Wien (NA )
Stingl Georg Dr. Univ.Professor, Pelikangasse 9-15/1, A-1090 Wien (NA )

Bei "deiner" Ärztin, übrigens Medizinalräten, schein das Wort Onkologie als Ausbildung nicht auf!


Liebe Kabesi,
du siehst, dein Vater ist kein Einzelfall. Selbst ich als mündiger Patient stand/stehe an!
Trotzdem werde ich den Namen "deiner" Ärztin in deinem Beitrag entfernen, denn das könnte für mich als Forumbetreiber und -administrator rechtliche Probleme geben: Ich kann nicht beweisen, dass es so war, kenne dich und deinen Vater nicht. Bitte habe Verständnis dafür.


Und empfehlen kann ich nur jeder Person:

1) Ärzte suchen mit http://www.aekwien.or.at/997.py bzw. mit dem jeweiligen Landesärztekammerlink.
2) Bei der Anmeldung genau hinterfragen, ob und wie solche Eingriffe gemacht werden.
3) Evtl. eine Selbsthilfegruppe aufsuchen oder zumindes anfragen, ich bin immer anwesend, z.B. nächstes Treffen bereits am Donnerstag: http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,1715.0.html und ggf. positive und negative Fälle dort zu deponieren; .


Um Krebspatienten,
Angehörigen, und
Interessenten zu helfen, habe ich den
Verein und
Selbsthilfegruppen gegründet und dieses
1. Krebsforum Österreich erstellt!

Anregungen zur Verbesserung nehme ich gerne entgegen: kontakt@krebsforum.at.

Oder vielleicht bist du einer,  oder kennst einen, Politiker mit Gewicht, der hier was bewegen kann!

Alles Gute!

Dietmar Erlacher

PS: Wer positives oder negatives mitteilen möchte, kann auch schreiben an kontakt@krebsforum.at
Der von mir dann veröffentlichte Text wird mit dir abgesprochen!


 

Infos zu unseren Tätigkeiten:


Gesundheitsreform oder Sterbehilfe - Patientenverein fordert Nachbesserungen: http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,1592.msg4430.html#msg4430

Rauchen: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=080131021&phrase=Krebspatienten%20Rauchen

AKH sperrt Männer aus: http://www.pte.at/pte.mc?id=94448
und http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,817.0.html

Sprachrohr für TumorpatientInnen: http://www.pte.at/pte.mc?id=105448

Großveranstaltung "Mahnwache am Stephandsplatz":
http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20060426_OTS0294&ch=politik
http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20060424_OTS0235&ch=politik
http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20060420_OTS0265&ch=panorama
« Letzte Änderung: 01. Juni 2008, 22:42 von Dietmar E. »
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

kabesie

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Re: Gute/Abzuratende Hautärzte
« Antwort #2 am: 01. Juni 2008, 22:51 »
hallo dietmar,

schon klar,dass du den namen löschen musstest und wer den namen wissen will,kann mich ja per pn anschreiben.
mein vater ist nun bei prof.rappersberger und hoffentlich in guten händen und nicht zu spät.

lg und schönen abend
kabesie
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Evi

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SONNE OHNE/MIT REUE! Gute/Abzuratende Hautärzte
« Antwort #3 am: 26. Juli 2009, 20:53 »

Hallo,
hat hier wer "eigenartige Hautveränderungen"?
Auf der Suche, was man da tun kan, hab ich diese Beiträge gefunden.
Hat sich da was geändert?
Wie weiß man vor einer Stunde Wartezeit, wie man dann dran ist?
Hilft die Krebshilfe?
Hilft die Ärztekammer?
Evi

Dietmar E.

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Gute/Abzuratende Hautärzte
« Antwort #4 am: 01. August 2009, 12:05 »

Weiß da jemand Rat?

Leider keine Infos gefunden, wie man einen Hautarzt findet,
der ein Auflichtmikroskop hat und die Aufnahmen - für die nächste Kontrolle - im PC speichert!



http://www.kgkk.at/portal/index.html?ctrl:cmd=render&ctrl:window=kgkkportal.channel_content.cmsWindow&p_menuid=4692&p_tabid=2&p_pubid=635899
Hautkrebs Vorsorge:
„……………Pro „Melanompatient“ wendet die Kärntner Gebietskrankenkasse bis zu 75.000,-- € auf. Wenn es uns mit dieser Aktion gelingt, eine einzige Erkrankung zu verhindern, waren wir erfolgreich.“

Anm.: leider sehr oft keine lange Lebensverlängerung!
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admin

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Gute/Abzuratende Hautärzte für Kontrolle Hautkrebs
« Antwort #5 am: 05. August 2010, 12:38 »

Von: krebspatient-krebsforum [mailto:krebspatient-krebsforum@utanet.at]
Gesendet: Dienstag, 13. Juli 2010 11:20
An: 'gabriela.wuerth@speed.at'
Betreff: AUVA - gabriela.wuerth@speed.at - Sonne ohne Reue - ohne sprziell ausgerüstete Hautärzte?
Wichtigkeit: Hoch

Öffentlichkeitsarbeit der AUVA Landesstelle Wien
   Telefon: 02242-38300
   Telefon mobil: 0676 33 24 879
   E-Mail: gabriela.wuerth@speed.at
   Im Internet: www.auva.at/wien


Sehr geehrte Frau Würth,

regelmäßig bekommen wir tel., per Email, bei den SHG-Treffen, Meldungen von Menschen, die mit der Hautkrebsuntersuchung bei ihren HautärztInnen unzufrieden sind.
Wir ersuchen Sie daher um eine Aufstellungn der Dermatologen mit Vermerke, ob diese mit
Mikroskop,
Lasermikroskop,
Video,
etc.
untersuchen und
am PC. – zur nächsten Kontrolle – abspeichern.
Wochenlange Terminvereinbarungen und dann nur der Blick mit einem (Briefmarken)Mikroskop sollte längst der Vergangenheit angehören, ist aber der Fall!
Tausende Tumorpatienten nur in unserer Organisation warten gespannt auf Ihre dringende Antwort, denn nur die üblichen OTS-Aussendungen etc. sind den mündigen Patienten längst zu wenig!

Mit freundlichen Grüßen

           
                              K f K
      Verein Krebspatienten für Krebspatienten
    Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                           Österreich
          Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
     Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
 Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   kontakt@krebspatient.at  www.krebsforum.at
         Dietmar Erlacher, Bundesobmann


Sonne ohne Schattenseiten: AUVA rät zu Hautschutz und Kontrolle bei ersten Anzeichen von Schäden =


   Wien (OTS) - Vorsicht bei Arbeiten in Gluthitze im Freien: Das
geht auf und unter die Haut, auf den Kreislauf. Hauterkrankungen
gehören zu den Spitzenreitern unter den Berufskrankheiten. Bei ersten
Anzeichen von Hautschäden keine Zeit zu verlieren, rät der
Unfallverhütungsdienst der AUVA-Landesstelle Wien. Die AUVA-Aktion
"Gesunde Haut: Sonne ohne Schattenseiten" war am Dienstag, dem 13.
Juli, auf einer Großbaustelle der burgenländischen Rathmanner Dach-
und Fassadentechnik in Wien-Landstraße zu Gast.
   "Berufliche Hauterkrankungen sind vermeidbar. Treten erste
Symptome auf, gilt es sofort zu reagieren, um Schlimmeres zu
verhindern. In dieser Gluthitze sind alle, die im Freien arbeiten in
Gefahr, egal ob Badewärter, Land-, Bau- oder Gartenarbeiter. Bei
Betriebsbesuchen und Schulungen stoßen die AUVA-Arbeitsmediziner
immer wieder auf viel zu geringes Gefahrenbewusstsein und grobe
Informationsmängel. Da setzt unsere Kampagne "Gesunde Haut" mit dem
Ziel an, ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen praxistaugliche und
preiswerte Schutzmaßnahmen aufzuzeigen. UV-Schutz ist dabei eine
nachhaltige Investition in die Gesundheit und Zukunft der
Arbeitnehmer", sagte Dipl.-Ing. Wolfgang Glaser, Leiter des
Unfallverhütungsdienstes der AUVA-Landesstelle Wien am 13. Juli auf
der Rathmanner-Baustelle in Wien-Landstraße.
   "Ein sehr wichtiges, wenn nicht das wichtigste Kapital in einem
Unternehmen sind seine MitarbeiterInnen. Diese nicht nur gegen die
üblichen Gefahren des Berufsalltages zu schützen, sondern auch auf
oft unterschätzte "versteckte" Risken und Gefahren des Berufslebens
hinzuweisen, ist eine der wichtigsten Aufgaben jedes Unternehmers.
Prävention ist immer besser als entstandene irreparable Schäden
nachträglich zu behandeln. Ich unterstütze diese Kampagne, weil ich
überzeugt bin, dass es notwendig ist, das Bewusstsein der Mitarbeiter
und MItarbeiterinnen im Umgang mit ihrem höchsten Gut, der
Gesundheit, zu schärfen.", bestätigte Ing. Karl Zodl, Geschäftsführer
der Rathmanner Dach- und Fassadentechnik aus Neutal, Burgenland.
   Die AUVA-Aktion "Sonne ohne Schattenseiten" richtet sich 2010
nicht nur an Bauberufe sondern erstmals an alle, die ihren
Arbeitsplatz im Freien haben: Arbeiter in der Land- und
Forstwirtschaft, Gärtner, Spengler, Dachdecker, Fassadenreiniger,
Straßenarbeiter sowie Jugendliche in Berufsschulen, Lehrbauhöfen etc.
   Die Strategie lautet: möglichst viel Haut abdecken und den Rest
mit Sonnenschutzcreme mit dem richtigen Lichtschutzfaktor schützen.
Das Um und Auf bei der Sonnenstrahlung und dem darin enthaltenen
Anteil an UV-Strahlung ist das richtige Maß. Ein bisschen
UV-Strahlung (10 Minuten) fördert die Vitamin D3-Bildung, zuviel
UV-Strahlung schädigt aber Haut und Augen. Ein 8-Stunden-Arbeitstag
ohne Schutz an der Sonne ist jedenfalls zuviel.
An den wichtigen Schutzaspekt knüpft "Sonne ohne Schattenseiten" an:
Ein AUVA-Berater informiert vor Ort kurz über effektiven Sonnenschutz
und übergibt Sonnenschutzpakete mit Informationen, Creme und
Sonnenuhr. Auch der richtige Umgang mit der Sonnenuhr wird geübt.
Seit April 2010 haben rund 30 Firmen in Wien, Niederösterreich und
Burgenland das Beratungs-Angebot der AUVA-Landesstelle Wien
angenommen
Die wichtigsten Fakten zum Sonnenschutz auf einen Blick:
~
 - Nie länger als unbedingt notwendig in der Sonne bleiben und die
   Mittagssonne meiden, d. h. nach Möglichkeit flexible Arbeitszeit
   nützen.
 - Den Arbeitsbereich - wenn möglich - beschatten (Sonnensegel oder -
   schirm).
 - Sonnenschutzbrille mit UV-Filter tragen.
 - Möglichst viel Haut bedecken - wenn möglich mit UV-dichter
   Kleidung, Kopfbedeckung und Nackenschutz.
 - Unbedeckte Körperregionen rechtzeitig mit Sonnenschutzmittel mit
   ausreichend hohem Lichtschutzfaktor (bei der Auswahl hilft die
   AUVA-Sonnenuhr) eincremen. Besonders exponierte Stellen wie
   Nasenrücken, Stirn, Ohren, Nacken und Lippen besonders beachten.
 - Bei Schwitzen auf das Nachcremen nicht vergessen.
 - Reichlich Wasser trinken.
~
   Weiterführende Informationen zum Thema UV-Strahlung finden Sie auf
der AUVA-Internet-Site unter www.auva.at/merkblaetter bzw. unter
www.auva.at/hautschutz oder www.auva.at/mediaDB.
   An einer Beratung iinteressierte Betriebe in Wien,
Niederösterreich und Burgenland mit mehr als 50 Mitarbeitern wenden
sich an den Unfallverhütungsdienst der AUVA-Landesstelle Wien unter
der Telefonnummer 01-33133-252 oder mit maximal 50 Beschäftigten an
den Betreuer der Präventionszentren AUVAsicher unter der
Telefonnummer 0810 200 020 1000.
Welche Leistungen bietet die AUVA bei einer Berufskrankheit?
   Hautprobleme verursachen nicht nur häufige sondern auch lange
Krankenstände, die mehr als 10.000 Euro pro Erkrankung kosten können.
Sie zwingen oft zur Aufgabe des Berufs und betreffen vorwiegend
jüngere Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen. Das Wichtigste aber ist:
Sie sind vermeidbar.
   Vor der Anerkennung einer Berufskrankheit liegt oft ein
jahrelanger Leidensweg für die Betroffenen und unzählige Ausfallstage
für den Betrieb. Die Ursachen dafür ortet die AUVA einerseits in
einem deutlich zu geringen Gefahrenbewusstsein und andererseits bei
Kommunikations-, Sprachbarrieren und Informationsmangel.
   Stellt ein Arzt die Diagnose oder vermutet er eine drohende
Berufskrankheit, ist eine Meldung an die AUVA-Leistungsabteilung
wichtig und gesetzlich vorgeschrieben. Die Meldung ist Auslöser der
Überprüfung, ob ein Leistungsanspruch besteht und sollte so früh als
möglich erfolgen. Formulare gibt es im Internet unter "www.auva.at".
   Pro Jahr werden von der Leistungsabteilung der AUVA Landesstelle
Wien rund 900 Meldungen von Berufskrankheiten bearbeitet. 2009
erhielten rund 100 Versicherte eine Rente auf Grund einer
Berufskrankheit zuerkannt. Der Leistungsanspruch umfasst zumeist
Rentenleistungen, kann aber auch weitere Maßnahmen, wie zum Beispiel
berufliche und soziale Rehabilitation (zum Beispiel Umschulungen)
umfassen.
Über die AUVA:
   Bei der AUVA sind rund 4,5 Millionen Personen gesetzlich gegen
Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,2 Millionen
Arbeiter, 1,6 Millionen Angestellte, 420.000 Selbständige
sowie 1,3 Millionen Schüler und Studenten. Die Landesstelle Wien
betreut in den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Burgenland 42
Prozent der AUVA-Versicherten. Pro Jahr erhalten 120.000 Verletzte in
den Wiener AUVA-Unfallkrankenhäusern Meidling und Lorenz Böhler sowie
1.900 Patienten in den Rehabilitationszentren Wien-Meidling und
Weißer Hof, Klosterneuburg, die bestmögliche Behandlung. Die AUVA
finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung aus
Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Prävention ist dabei die vorrangige
Kernaufgabe der AUVA - die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung
von Berufskrankheiten senkt die Kosten für die drei weiteren
Unternehmensbereiche Heilbehandlung, Rehabilitation und finanzielle
Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten.
Rückfragehinweis und Fotos:
   Gabriela Würth
   Öffentlichkeitsarbeit der AUVA Landesstelle Wien
   Telefon: 02242-38300
   Telefon mobil: 0676 33 24 879
   E-Mail: gabriela.wuerth@speed.at
   Im Internet: www.auva.at/wien.

admin

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Viele machen sich wichtig, mit "Sonne ohne Reue, Hautkrebsvorsorge, gehen Sie zum Hautarzt!"

Wo aber gibt es eine Liste, für jedes Bundesland, mit Hautärzten die dafür Fortbildungsseminare machten und die neuesten technischen Einrichtungen haben, auf Kasse oder Privat?

AUVA bemühte sich nicht darum, obwohl sie entsprechendes Machtwort hätte!




Von: Wuerth Gabriela [mailto:gabriela.wuerth@speed.at]
Gesendet: Donnerstag, 05. August 2010 11:27
An: 'krebspatient-krebsforum'
Betreff: AW: AUVA - gabriela.wuerth@speed.at - Sonne ohne Reue - ohne sprziell ausgerüstete Hautärzte?

Sehr geehrte Damen und Herren,

danke für Ihre Reaktion.
Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt, AUVA, Landesstelle Wien ist keine Standesvertretung, beschäftigt selbst keine Hautärzte, hat keine Behandlungsverträge mit Hautärzten und hat daher keinerlei Einfluss auf deren Qualität in Diagnostik oder Behandlung. Unsere gesetzlichen Möglichkeiten beschränken sich darauf, im Rahmen der Prävention über Schutzmaßnahmen und Gefahrenvermeidung zu informieren. Das beinhaltet aber nicht das Führen oder Veröffentlichen von Listen empfohlener Hautärzte. Auch die Festlegung von Standards, Leitlinien, Richtlinien in Diagnose und Therapie von Hauterkrankungen ist nicht Aufgabe der AUVA.
 
Die Ärztekammer hingegen hat im Rahmen ihrer Qualitätssicherung umfangreiche Erhebungen zu allen Ordinationen gemacht und kann daher
1. kompetent Auskunft geben, wie es tatsächlich mit der Qualität von Diagnostik und Therapie aussieht und 
2. bei Nichterfüllung der österreichischen bzw. internationalen Standards Maßnahmen - bis zur Schließung einer Ordination - setzen.


Gabriela Würth mit besten Grüßen

Gabriela Würth
Gabriela Würth Kommunikation, GWK
Member ComCom, Gesellschaft für Integrierte Kommunikation
Tel: + 43 (0) 2242 38300, 0676 33 24 879
Fax: +43 (0) 2242 3830015
Achtung ab 10. Mai 2010 neu: E-Mail: gabriela.wuerth@speed.at
Nelkengasse 21
3423 St. Andrä-Wördern, EU

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Österreich - Hautkrebs-Früherkennung unbefriedigend
« Antwort #7 am: 05. August 2010, 13:04 »


Von: krebspatient-krebsforum [mailto:krebspatient-krebsforum@utanet.at]
Gesendet: Donnerstag, 05. August 2010 12:01
An: 'dorner@aek.at'
Betreff: Präs. Dr. Dorner, Ärztekammer Österreich - Hautkrebs-Früherkennung unbefriedigend
Wichtigkeit: Hoch

Sehr geehrter Herr Präs. Dr. Dorner,

wie jedes Jahr bekommen wir wieder unzählige Anrufe und Emails, teils fragend, teils beschwerend, wegen Hausärzte „Sonne ohne Reue“.

Hingewiesen durch die AUVA bitten wir Sie nun uns dringend zu helfen:
http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,1753.msg10357.html#msg10357

Mit freundlichen Grüßen


           
                              K f K
      Verein Krebspatienten für Krebspatienten
    Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                           Österreich
          Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
     Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
 Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   kontakt@krebspatient.at  www.krebsforum.at
         Dietmar Erlacher, Bundesobmann

PS: Listen nach Bundesland und ob auf Kasse oder Privat diese Untersuchung, von Hautärzten mit Fortbildung und mit Mikroskop (Auflicht oder bereits Laser oder Video?) und PC-Abspeicherung bis zum nächsten Besuch, erfolgt.

hilde

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Ärztekammer ohne Service? Gute/Abzuratende Hautärzte
« Antwort #8 am: 26. Oktober 2010, 00:44 »

Trotz Urgenz war es der Ärztekammer bis heute nicht möglich, auf dieses Schreiben von euch zu antworten?

Oder steht diese nur nicht im Krebsforum?


Jedenfalls wollte ich eine Melanomkontrolle machen, ala Krebshilfe: "Sonne ohne Reue!"
Ich habe 7 HautärztInnen angerufen - null!

Dann habe ich auf der Ärztekammer-Homepage im Praxisplan gesucht, der recht gut ist, abwer
kein Hautarzt hat eine onkologische Ausbildung, wäre für "Sonne ohne Reue" geeignwt, denn:

Suchergebnis

Suchkriterien:
Fachgebiet: Haut- u. Geschlechtskrankheiten
Krankenkassen: GKK
Spezielle Angebote: Onkologie

Ihre Suche ergab 0 Ergebnisse, für Details zur gewünschten Ärztin / zum gewünschten Arzt klicken Sie bitte auf den Namen

Leider keine Ergebnisse.

    * Es gibt keinen Arzt unter den von Ihnen eingegebenen Kriterien.
    * Ärzte, die in den Bundesländern tätig sind, ersuchen wir über die jeweilige Landesärztekammer zu erfragen!


Tanja

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Gute/Abzuratende Hautärzte
« Antwort #9 am: 13. Juni 2011, 23:24 »

Für eine Freundin suche ich HautarztIn, mit Kasse,

welche, so wie die Ärztekammer und die Krebshilfe immer tut,

genaue Kontrollen von Hautveränderungen durchführt, nicht nur oberflächlich.

Am liebsten wäre es mir mit dem Auflichtmikroskop und dann Abspeicherung der Bilder auf dem PC bis zum nächsten Vorsorgetermin.

Gibt es so etwas in Wien? Sie reist auch nach Niederösterreich, da sie als Mutter von 3 Kindern sehr besorgt ist.




admin

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Gute/Abzuratende Hautärzte
« Antwort #10 am: 27. Juli 2011, 20:50 »

Hautarzt soll zur Vorsorge ein Auflichtmikroskop haben

und die verdächtigen Areale als Bilder auf seinem PC speichern können!

Hat dein Hautarzt das?


Fortbildungen:

Inzidenz und Mortalitätsrate von Melanomen steigen weltweit. Wenn ein Melanom frühzeitig erkannt und behandelt wird, ist die Prognose gut und die Heilungschancen nach einem operativen Eingriff sind häufig hoch. Etwa 93 % der Patienten mit einem Melanom Stadium IA überleben 10 Jahre. Patienten mit einem Melanom Stadium IV M1a, M1b und M1c haben eine 1-Jahres-Überlebensrate von 63 %, 53 % bzw. 33 %. Da die Überlebenschancen bei Melanomen in einem höheren Stadium dramatisch sinken, sind eine schnelle Diagnose und Einleitung der Behandlung besonders wichtig. Das Modul beschreibt die Erstuntersuchung von Patienten mit einem Melanom sowie die onkologischen Behandlungsmöglichkeiten.

Lernziele

    grundlegende Aspekte der Diagnose und Stadienbestimmung (Staging) eines Melanoms verstehen
    wissen, wie Sie Patienten mit einem Melanom beurteilen
    Grundkenntnisse der Behandlung von Melanomen in verschiedenen Stadien haben
    allgemeine Prinzipien der nicht-operativen Behandlung eines Melanoms verstehen
    aktuelle Fortschritte in der onkologischen Behandlung des Melanoms kennen

Edi

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Gute/Abzuratende Hautärzte: Ist das ein Vorsorge-Angebot?
« Antwort #11 am: 01. Februar 2012, 00:35 »


Es gibt nichts Gutes, außer du tust es (dir selbst)!


Habe bei der Krebshilfe angerufen, wegen Melanomvorsorge, mit der Bitte um Name von Hautarzt im westlichen Wien, mit Auflichtmikroskop und Bildabspeicherung bis zur nächsten Kontrolle.

Antwort: Das wissen wir nicht.

Frage: Kommt nicht von euch Sonne ohne Reue, wo ich den Jahresbeitrag an euch zahle.

Ja, das schon, aber solche Hautärzte, keine Ahnung.


Quasi das Gleiche war die Antwort von der Ärztekammer:

Da müssen Sie halt zum Hautarzt gehen, und wenn er das nicht hat, dann zum nächsten!


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http://www.pressebox.de/pressemeldungen/fotofinder-systems-gmbh/boxid/479154


Hautkrebsfrüherkennung mit digitaler Unterstützung und Telemedizin
(Weltweit, aber nicht für Wiener?)

Ärzte haben weltweit Zugang zu Zweitmeinung von Experten

Muttermaluntersuchung mit handyscope


(PresseBox) Bad Birnbach, 30.01.2012,

Je früher Hautkrebs erkannt wird, desto eher kann mit einer Therapie begonnen werden.

Mithilfe der Auflichtmikroskopie können Ärzte Muttermale stark vergrößert betrachten und dokumentieren. Im Gegensatz zum bloßen Auge werden auch kleine Veränderungen frühzeitig erkannt. Für die detaillierte Diagnose von Hautkrebs stehen verschiedene Technologien zur Verfügung. Ab sofort unterstützt ein Netzwerk von internationalen Experten Ärzte bei der Beurteilung von Muttermalen. FotoFinder präsentiert diese Ansätze auf dem Kongress der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) vom 24.-25.02.2012, zeitgleich zum Deutschen Krebskongress, in Berlin.

Mobile Untersuchung von Muttermalen und Expertenmeinung

Mit dem handyscope Aufsatz für iPhone nehmen Ärzte vergrößerte Muttermalbilder auf - in der Praxis und unterwegs. Die vergrößerten Abbildungen zeigen auf dem Bildschirm deutlich alle Auffälligkeiten. Damit auch Nicht-Fachärzte Patienten eine fundierte Diagnose liefern können, gibt es den FotoFinder Hub. Dieser persönliche, gesicherte Webspeicher ermöglicht Ärzten Bilder in einer Datenbank zu speichern und in zweifelhaften Fällen eine Zweitmeinung von einem Experten für Auflichtmikroskopie anzufordern.

"Die Vernetzung von Ärzten aller Disziplinen mit Hautkrebsexperten ist der Grundgedanke des FotoFinder Hub. Unser Ziel ist es, mehr Ärzten Zugang zu einer qualifizierten Zweitmeinung zu geben, damit Hautkrebs in einem früheren Stadium erkannt wird", erläutert Andreas Mayer, Geschäftsführer von FotoFinder Systems.

Digitale Überwachung der gesamten Haut

Spezialisierte Hautkliniken und Praxen kombinieren Auflichtmikroskopie mit einer standardisierten Ganzkörperdokumentation der Haut. Beim sogenannten "Body Mapping" wird die komplette Haut eines Patienten von Kopf bis Fuß systematisch fotografiert. Das Ergebnis wird gespeichert. Bei regelmäßigen Kontrolluntersuchungen werden Vergleichsbilder erstellt und automatisch am Bildschirm analysiert. Dabei werden neue oder veränderte Muttermale von der Software markiert. Anschließend werden auflichtmikroskopische Bilder aller Muttermale aufgenommen, die einer langfristigen Kontrolle bedürfen. So kann der Patient sichergehen, dass Veränderungen der Struktur von Muttermalen frühzeitig erkannt werden.

Diese Kombination aus Ganzkörperfotografie und Auflichtmikroskopie bietet Risiko- und Angstpatienten Sicherheit. Ein unnötiges Entfernen von Muttermalen wird durch die genaue Verlaufsdokumentation vermieden. "Spezialisten schätzen nicht nur die Zeitersparnis bei diesem standardisierten Verfahren, sondern auch die Softwareunterstützung bei der Erkennung neuer Muttermale", verdeutlicht Andreas Mayer, Geschäftsführer vom FotoFinder Systems.