Autor Thema: Spass muss dabei sein ..........  (Gelesen 2119 mal)

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Evi

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Spass muss dabei sein ..........
« am: 05. Juni 2008, 00:52 »
http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/gesundheit/gesundheit-fitness-stretchen-stretching-ID1212419751103.xml

Stretchen und Auspowern


Familie Wagner aus Pfaffenhofen ist eine richtig sportliche Familie. Jeder einzelne von ihnen treibt viel Sport, gemeinsam gehen sie auch zum Laufen. Vor dem Joggen steht die ganze Familie an einer Parkbank, dehnt und stretcht die Muskeln. Aber ist das auch sinnvoll?
Stretching vor dem Training schützt vor Verletzungen und steigert die Leistung! Diese Behauptung hält sich hartnäckig. Einige aber wissen es besser: Stretchen bringt nichts oder zumindest nicht viel - und damit liegen sie richtig.

Stretchen bringt nichts

Mit viel Elan gleich loszulegen, das darf man allerdings auch nicht. Am Anfang sind die Muskeln noch kalt, deshalb kann man sich leicht verletzen. Aber Stretchen ist zur Aufwärmung nicht geeignet, denn beim Stretchen wird der Muskel vor allem gedehnt. Dadurch wird er weniger kontraktionsfähig und reaktionsschnell. Das kann das Verletzungsrisiko sogar noch erhöhen. Deshalb ist es besser, wenn man sich langsam aufwärmt, also zu Beginn leicht und locker läuft. Das mögen die Muskeln. Und dann kann man richtig loslegen, ohne dass man sich Zerrungen oder Verletzungen zuzieht.

Nur Auspowern bringt's?

Vater Franz will es wissen. Für ihn hat sich das Sporteln erst dann gelohnt, wenn er am Ende richtig geschafft ist. Sich mal auspowern ist okay. Aber wer ständig übertreibt, schädigt seinen Körper. Denn auch der Körper braucht Pausen, um sich zu erholen. Und das dauert: im Ausdauersport 24 bis 36 Stunden. Außerdem sollte jeder Ausdauersportler die Herzfrequenzbereiche kennen, in denen er noch im "grünen" Bereich trainiert.

Trainieren mit genügend Luft
 
Die Sportwissenschaftler sprechen vom aeroben Training, wörtlich Training mit Luft. Das bedeutet, dass der Stoffwechsel in den Muskeln reibungslos und effektiv funktioniert, ohne dass Rückstände wie zum Beispiel Lactat im Muskel zurückbleiben. Nur dann arbeitet der Körper so, dass ein positiver Effekt beim Trainieren entsteht und es auf Dauer auch zu besseren Leistungen kommt. Wer seinen Stoffwechsel in den "roten" Bereich treibt oder anaerob trainiert, der erlebt Leistungseinbrüche, wird schnell schlapp oder muss gleich ganz aufgeben. Außerdem braucht der Köper mehr Zeit, um sich zu erholen. Muskeln brauchen auch Pausen zur Erholung.

Wichtig: Freude und Abwechslung

Sport soll auch Spaß machen. Den hat man nicht, wenn man sich ständig überfordert. Wer trotzdem jeden Tag trainieren möchte, sollte unbedingt abwechseln. Denn bei jeder Sportart werden andere Muskelgruppen besonders gefordert. So können sich die Muskeln, die nicht gebraucht werden, erholen.

hilde

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Spass muss dabei sein ..........
« Antwort #1 am: 09. Juni 2008, 15:53 »

Woman.MaxFun.at - Neue Fitnessplattform für Frauen

   Wien (pts/09.06.2008/12:55) - Österreichs größtes Internetportal für
   Ausdauersport MaxFun.cc ist mit einer neuen Plattform gestartet. Unter
   http://woman.maxfun.at finden ab sofort sportinteressierte Frauen jede
   Menge Informationen zu hauptsächlich sportspezifischen Themen:

   - Videoanleitungen und Fotos zu unterschiedlichen Bereichen wie Aerobic,
   Fitness, Laufen, Pilates, Yoga etc.
   - Frauenspezifische Berichte zu Themen wie Ernährung, Gymnastik, Fitness,
   Mode etc.
   - Tipps und Trends zu den Bereichen: Fashion, Medizin, Gesundheit
   - Buchempfehlungen und Hinweise zu Weiterbildung im Bereich Sport

   MaxFun hat sich seit knapp 10 Jahren als Informationsmedium für den
   Ausdauersport in Österreich etabliert und ist Partner von rund 200
   Veranstaltungen. Woman.MaxFun wurde mit den Partnern INTERSPORT und
   Kärnten ins Leben gerufen, um der immer größer werdenden Zahl von
   sportbegeisterten Frauen ein Informationsmedium zu bieten. Alle
   Informationen dazu unter http://woman.maxfun.at, ..... http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=080609023

hilde

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Re: Spass muss dabei sein ..........
« Antwort #2 am: 03. Juli 2008, 10:29 »
Gut essen macht vital
und
ELIXIA unterstützt die Bemühungen der Bundesregierung gegen Übergewicht und ergänzt das Vitalitätskonzept um weitere Bausteine für eine wertvolle Ernährung

Berlin, 02. Juli 2008 – Die Deutschen werden zunehmend dicker. Laut der Nationalen Verzehrstudie sind mehr als die Hälfte der deutschen Erwachsenen übergewichtig. Die Bundesregierung hat daher die Initiative IN FORM ins Leben gerufen. Auch die ELIXIA Health & Wellness Group hat auf den erschreckenden Trend reagiert und ihr ganzheitliches Vitalitätskonzept um weitere Bausteine für eine gesunde Ernährung ergänzt.
In enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Ernährung und Prävention Dr. Gola in Berlin bietet das Unternehmen ab sofort erweiterte Beratungs-, Seminar- und Kursangebote rund um eine wertvolle Ernährung, die in jeden Alltag passt und Spaß macht. "Damit begleiten wir die Menschen mit einem einzigartigen Komplettpaket aus bewusster Bewegung, Entspannung und Ernährung und bieten ihnen für alle drei Bereiche - und das ist das entscheidende Novum - individuelle Betreuung aus einer Hand", so Tobias Stock, Leiter Marketing bei ELIXIA.

Neben bewusster Bewegung und Entspannung ist Ernährung die dritte Säule des ELIXIA Konzeptes für einen ganzheitlich gesunden Lebensstil und mehr Vitalität. Angebote wie eine individuelle Ernährungsberatung nach § 43 oder Präventionskurse nach § 20 des fünften Sozialgesetzbuches, sowie weiterführende Seminare zu verschiedenen Themenschwerpunkten und eine sogenannte Bio-Impedanz-Analyse (BIA) dokumentieren ein breites Spektrum an praktischen Informationen und alltagstauglichen Empfehlungen. Diese Leistungen von ELIXIA werden nach Absprache mit der Krankenkasse bezuschusst.


Die BIA gibt Aufschluss über die Körperzusammensetzung (u.a. Körperfett, Wasseranteile oder Muskel- und Organmasse) und den bisherigen Ernährungszustand. Sie bildet damit eine Grundlage zur Erstellung eines detaillierten Ernährungsplans. Seminare zu den Themen "Sport und Ernährung" oder "Ernährung in besonderen Lebenslagen" liefern vertiefende Informationen zu speziellen Interessen.

"Bei diesem Leistungsportfolio geht es uns nicht um Verzicht und sklavische Disziplin beim Essen", so Stock. "Gesunde Ernährung muss schmecken, soll Spaß und Vergnügen bereiten und für jeden Menschen leicht im Alltag umzusetzen sein. Nur so kann diese wichtige Säule eines gesunden Lebensstils auch langfristig und ganz selbstverständlich zum Leben dazu gehören."

Qualifizierte Vitalcoaches und Experten in eigens spezialisierten Ernährungskompetenz-Zentren integrieren die neuen Zusatzangebote in ein für jeden Menschen individuelles Vitalitätsprogramm aus Bewegung und Entspannung und Ernährung. Innerhalb dieses Programms lassen sich alle Beratungsleistungen, Übungen und Kurse problemlos miteinander kombinieren. Eine permanente und verzahnte Betreuung in allen drei Bereichen sowie eine kontinuierliche Anpassung des Programms sorgen schnell für Erfolge und erzeugen so eine dauerhafte Motivation für einen gesunden Lebensstil.

Christina Blankenburg
ELIXIA Deutschland GmbH
Landsberger Allee 117 a
10407 Berlin
christina.blankenburg@de.elixia.com
030.330 220 34

ELIXIA. Vitalität erleben.
ELIXIA betreut in Deutschland, Österreich und Frankreich 88.000 Kunden an 27 Standorten.

Gitti

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Länger (und) gesünder leben - durch Radfahren
« Antwort #3 am: 15. August 2008, 10:55 »

 Wer kennt das nicht: Entweder man kann sich nicht aufraffen, eine halbe Stunde etwas für die Fitness zu tun – oder man überfordert sich und kommt völlig außer Atem vom Joggen zurück.

Für die Fitness gilt das Motto „mäßig, aber regelmäßig“: Bewegung sollte vorzugsweise in den üblichen Alltagsablauf integriert werden – Bewegung, die den Kreislauf in Schwung bringt, aber nicht überfordert.

Aerobes Training
Bei einer mäßigen Belastung, die einen nicht außer Atem bringt, verbrennt der Körper am meisten Fett. Dieser Pulsbereich, der "aerobe Bereich", ist auch für Kreislauf-Training optimal. Elektro-Fahrräder eignen sich ideal für ein gesundes tägliches Training. Und dieses Training kostet keine Zeit, da es sich mit alltäglichen Aufgaben ideal verbinden lässt. Die elektrische Tretunterstützung ermöglicht es, mit der schweren Einkaufstasche mühelos bergauf nach Hause zu fahren, Kinder im Anhänger mitzunehmen - oder - selbst im Anzug - ohne zu schwitzen, zur Arbeit zu radeln. Pro Stunde gemütlicher Fahrt mit einem E-Bike werden 300 – 350 Kilokalorien verbrannt. Wöchentlich 4 – 5 Stunden auf dem E-Bike reichen für die Fitness.

Da man in der Schweiz den Nutzen der Elektrofahrräder erkannt hat, sind sie dort schon wesentlich mehr verbreitet als in Deutschland. Eine Studie, die im Auftrag des Schweizer Bundesamtes für Gesundheit verfasst worden ist, hat ergeben, dass pro verkauftes E-Bike Gesundheitskosten von mehr als 3000 Franken (1850 Euro) eingespart werden. Der gesundheitliche Nutzen entspricht also ungefähr dem Kaufpreis eines E-Bikes.
Rad fahren ist Geld wert.


Jährlich könnten in Deutschland schätzungsweise über 10 Mrd. € der Kosten im Gesundheitswesen eingespart werden, wenn wir uns mehr bewegen würden [Friedrich 2004]. Dem Fahrradfahren kann man einen Netto-Gesundheitsnutzen von geschätzt 0,15 € pro km zurechnen. Ein finnisches Verkehrsplanungshandbuch beziffert den Gesundheitszuwachs durch jeden neuen Fahrradnutzer mit 1.200 € pro Jahr [Krag 2005].
So macht Gesundheit Spaß.

Mit einem herkömmlichen Fahrrad werden Sie fitter? Nicht unbedingt - denn das hängt davon ab, wie oft sie es nutzen. In Untersuchungen hat man festgestellt, dass 46% der herkömmlichen Fahrräder nur ein- oder zweimal pro Woche benutzt werden. Weitere 30% werden sogar nur einmal in 14 Tagen oder noch weniger genutzt.

Im Gegensatz dazu hat eine aktuelle Umfrage unter Elektro-Fahrrad-Besitzern gezeigt, dass ein Drittel ihr Elektro-Fahrrad mindestens einmal pro Tag und 81% mindestens einmal pro Woche nutzen. Die Zahlen bestätigen auch unsere Erfahrung, dass Elektro-Fahrräder mindestens doppelt so oft benutzt werden wie herkömmliche Räder.

Der Grund dafür liegt darin, dass es viel mehr Spaß macht, ein Elektro-Fahrrad zu fahren. Gegenwind, Steigungen oder schwere Einkaufstaschen machen nichts mehr aus. Daraus resultiert eine häufigere Nutzung und diese führt zu einer besseren Fitness.

Außerdem wirkt sich die vermehrte Bewegung positiv auf die Gelenke aus - die Gelenkknorpel werden regeneriert. Durch die häufigere Bewegung an der frischen Luft wird das Immunsystem gestärkt und die Abwehrkräfte verbessert. Das Risiko für Übergewicht, Diabetes und Herzkrankheiten sinkt.

Seit langem gilt der Bewegungsmangel als die Hauptursache für sogenannte Zivilisationskrankheiten wie Stoffwechselerkrankungen, Herz- und Kreislauferkrankungen. Diese Krankheiten sind in den Industrienationen die Todesursache Nummer 1! Es gibt wissenschaftliche Studien, die zeigen, dass "Pedalritter" rund fünf Jahre länger leben als ihre untätigen Mitmenschen.

Die Ärzte und Sportmediziner weisen auch darauf hin, dass Radfahren Spaß machen soll. Freude ist ein Lebenselixier, das wir alle brauchen. Ein Elektro-Fahrrad sorgt dafür, dass das Radfahren auch Untrainierten, Übergewichtigen oder Menschen mit anderen Handicaps wieder Spaß macht!

Probieren Sie es aus! Leihen Sie sich ein Elektrofahrrad mal für einen Tag aus!

DESINFECTA e.k.
Schillerstraße 4
Hohenstein-Ernstthal
www.desinfecta.de


Werner

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Spass muss dabei sein und ............
« Antwort #4 am: 07. September 2008, 20:25 »

2,5 Stunden pro Woche zeigen Wirkung gegen Demenz

Schon moderate Bewegung hält das Gedächtnis fit

03.09.08 - Bereits zweieinhalb Stunden Sport wöchentlich können einen Gedächtnisverlust im Alter bremsen. Nach sechs Monaten moderaten Trainings zeigen sich leichte, aber signifikante Effekte.

Australische Forscher hatten 138 Menschen ab 50 Jahren beobachtet, die zu Beginn der Studie von Erinnerungsproblemen berichteten, aber noch keine Demenz aufwiesen.
Walking, Alter, Senioren, Sport, Fitness, Bewegung, Nordic Walking
Regelmäßige moderate Bewegung schützt besser vor Demenz als so manche medikamentöse Therapie. Foto: Bilderbox

Die eine Gruppe wurde zunächst sechs Monate lang zu dreimal 50 Minuten zusätzlich leichtem Sport pro Woche aufgefordert. Die meisten Teilnehmer gingen zügig spazieren - auch noch in den Monaten nach dem Interventionszeitraum.

Ein positiver Effekt auf das Gedächtnis habe sich bereits nach 6 Monaten gezeigt, berichten die Forscher um Nicola Lautenschlager von der Universität Melbourne. Die Sporttreibenden schnitten auf der 70-stufigen Alzheimer Disease Assessment Scale-Cognitive Subscale (ADAS-cog) um 1,3 Punkte besser ab als diejenigen in der Kontrollgruppe. Gemessen wurden Gedächtnis, Orientierung, Aufmerksamkeit, Urteilsvermögen, Sprache und praktische Fähigkeiten

Zum Ende der Studie nach 18 Monaten lagen die Probanden der Sportgruppe im Test auf der Alzheimerskala im Schnitt um 0,69 Punkte höher als die der Vergleichsgruppe. Dies sei zwar ein relativ geringer Wert, doch möglicherweise bedeutend, wenn man die insgesamt nur relativ geringe Bewegung der Sportgruppe in Betracht ziehe, erläutert Lautenschlager. Der Effekt sei zudem höher bei herkömmlichen Medikamenten.

Quelle: JAMA. 2008;300[9]:1027-1037

Werner

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Spass muss dabei sein .......... speziell bei Kindern
« Antwort #5 am: 20. September 2008, 11:56 »
   
Mehr Bewegung heißt mehr Konzentration

Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt Kindern täglich eine Stunde Bewegung. Erwachsene sollten sich "täglich für zumindest 30 Minuten in moderatem Tempo bewegen oder dreimal die Woche 30 Minuten mit höherer Intensität", so Sportmediziner Bachl.

Wie groß die positiven Auswirkungen sind zeigen mehrere Pilotprojekte:

- Seit einem Jahr gibt es im Wiener Gymnasium Ödenburgerstraße eine "Ergometer-Klasse": Jedes Kind sitzt während des Unterrichts täglich eine Stunde auf dem Fahrrad. "Kondition aber auch Konzentration haben sich deutlich verbessert", sagt Sportprofessor Martin Jorde: "Von unseren elf ersten Klassen hatte die Ergometer-Klasse den zweitbesten Notendurchschnitt."

- Der Grazer Sportmediziner Univ.-Prof. Peter Schober hat mit Schülern eines Polytechnikums drei Mal die Woche je 20 Minuten ein "angepasstes Schulturnen" in einer für Herz und Kreislauf wirksamen Intensität durchgeführt: Die körperliche Leistungsfähigkeit hat sich signifikant erhöht, die Haltungsprobleme sind deutlich zurückgegangen, in einer Kontrollgruppe haben sie hingegen zugenommen.

- Kinder, die täglich eine Stunde Sportunterricht bekamen, hatten am Ende des Schuljahres eine um 20 Prozent erhöhte körperliche Leistungsfähigkeit, so eine Untersuchung des Herzzentrums der Uni Leipzig.

hilde

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Spass muss dabei sein .......... Tai Chi
« Antwort #6 am: 31. Dezember 2010, 02:50 »
Tai Chi

Tai Chi Chuan (oder kurz: Tai Chi) stammt aus China und hat eine Jahrhunderte alte Tradition. Diese ist auch heute noch lebendig: Das so genannte Schattenboxen zählt inzwischen zu den beliebtesten Bewegungskünsten. Weltweit praktizieren es mehrere Millionen Menschen - und das aus gutem Grund: Denn immer mehr wissenschaftliche Untersuchungen belegen vielfältige gesundheitliche Vorteile für Menschen, die Tai Chi regelmäßig üben.

Was bedeutet Tai Chi?
Tai Chi – das ist ein Begriff aus der alten chinesischen Philosophie, dem spirituellen Hintergrund der Bewegungskunst. Die Worte lassen sich nicht eins zu eins übersetzen. Tai Chi Chuan ist die Kunst, sich im Einklang mit der Natur zu bewegen. Ein wichtiges Prinzip dabei: Atmung und Energie frei fließen lassen. Es gibt unterschiedliche
Schreibeweisen: z.B. Tai Chi Chuan, Tàijiquán oder T’ai-Chi-Ch’uan oder einfach kurz: Tai Chi.

Was ist Tai Chi?
Ursprünglich ist Tai Chi Chuan eine so genannte „innere Kampfkunst“ für den bewaffneten und unbewaffneten Nahkampf. Heute wird meistens die Tai Chi Form praktiziert, bei der sich die Übenden mit fließenden Schritten und Gesten langsam durch den Raum bewegen. Die Bewegungen wirken entspannt, geschmeidig und ruhig. Trotzdem ist Tai Chi durchaus körperlich fordernd. Viele Menschen schwitzen beim Training, aber sie kommen nicht außer Atem – wie etwa beim Sport.

Was bringt Tai Chi?
Das Tai Chi bekommt von Sportwissenschaftlern gute Noten: Mit den Übungen können gesunde Menschen Krankheiten vorbeugen und etliche bestehende Krankheiten therapieren. Tai Chi lindert z.B.
Rückenschmerzen, verbessert die Arbeitsweise des Immunsystems und des Herz-Kreislauf-Systems. Die Gleichgewichtsfähigkeit wird auch gestärkt – und somit auch die Muskelkraft der Übenden. Zum anderen: Tai Chi verbessert auch die Denkfähigkeit von Menschen. Und: Auf der psychologischen Ebene lindert Tai Chi Stress und Angst.
Die Wirkungsweise ist mittlerweile durch gute Studien belegt. Aber:
Experten rätseln immer noch darüber, warum Tai Chi so gut wirkt! Wirkt nur die Bewegung? Oder ist es vielleicht doch auch diese komplexe Methode, die Bewegung und Atem in Einklang bringt - zusammen mit der spirituellen Ebene?

Ist Tai Chi besser für die Gesundheit als Yoga?
Bislang ist noch nicht erforscht, ob Tai Chi besser wirkt als vergleichbare Techniken aus anderen Kulturkreisen - z.B. Yoga. Insgesamt lässt sich aber sagen, dass es derzeit mehr Studien zum Tai Chi gibt – und die belegen allesamt vielfältige gesundheitliche Vorteile für die Übenden.

Wie häufig trainieren?
Gesundheitliche Effekte zeigen sich nicht von heute auf morgen, betont die Sportwissenschaftlerin Cloé Kleinknecht. Aber bereits nach 12 Wochen mit mindestens einer Tai Chi Stunde pro Woche zeigen sich positive gesundheitliche Effekte, belegen etliche Untersuchungen.

Wie Tai Chi?
Es gibt keine vorgeschriebene Kleiderordnung. Die meisten Menschen trainieren barfuss oder in Schläppchen mit Gummisohle und in bequemer Kleidung. Es gibt aber auch spezielle Tai-Chi-Anzüge, meist aus Seide.

Wo Tai Chi?
Hierzulande gibt es etliche Vereine und Schulen, die Tai Chi anbieten.
Die beiden Dachverbände (s.u.) garantieren, dass ihre Lehrer und Lehrerinnen nach bestimmten Richtlinien ausgebildet wurden. Ein Graduierungssystem wie bei Karate oder beim Judo mit verschiedenen Gürtelfarben gibt es beim Tai Chi aber nicht.

Wie teuer ist Tai Chi?
Die Kursgebühren schwanken von etwa 25 Euro im Monat (bei den
Volkshochschulen) bis zu 60 Euro im Monat – oft als Komplettangebot mit ergänzenden Übungsstunden. Einige gesetzliche Krankenkassen übernehmen einen Teil der Kosten.

Weitere Informationen:
Homepage des Deutschen Dachverbandes für Qigong und Taijiquan e.V. (DDQT) http://www.ddqt.de

Tai Chi und Qi Gong Website der ITCCA International Tai Chi Chuan Association. http://www.itcca.org/site/content/org/home/index?lang=de

Homepage der University of North Carolina mit einem Film über eine Studie zu Tai Chi und Arthritis (auf Englisch) http://www.med.unc.edu/www/news/2010/november/study-tai-chi-relieves-arthritis-pain-improves-reach-balance-well-being


Werner

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Spass muss dabei sein ..........
« Antwort #7 am: 11. Mai 2011, 20:59 »

 
Sport mit Augenmaß
 

 
 
© pixelio.de (dido-ob)

Ohne Übertreibung lässt sich behaupten: Mit nichts anderem lassen sich so viele gesundheitliche Vorteile erzielen wie mit sportlicher Betätigung. Allerdings dürfen Menschen, die noch nie Sport getrieben haben oder eine sportliche Aktivität nach langer Bewegungs-Abstinenz wieder aufnehmen, keine Wunder erwarten. "Für sie geht es zunächst darum, sich an leichte Belastungen zu gewöhnen und sich nicht zu überfordern", erklärt Dr. Frank Möckel, Allgemein- und Sportmediziner aus Regensburg.

Wer sich überfordert, verliert schnell die Lust. "Daher ist ein Trainingsprogramm, das die persönlichen Vorlieben und Lebensumstände berücksichtigt, vor allem am Anfang so wichtig", betont Möckel.
Unser Tipp: Formulieren Sie mit einem Sportmediziner realistische Ziele, die Sie in einen festen Plan fassen und am besten in einer Gruppe umsetzen. Sie können auch ein Bewegungstagebuch führen und es mit Ihrem Arzt besprechen. So erkennen Sie Probleme und Schwächen frühzeitig und können gegensteuern.