Wer kennt das nicht: Entweder man kann sich nicht aufraffen, eine halbe Stunde etwas für die Fitness zu tun – oder man überfordert sich und kommt völlig außer Atem vom Joggen zurück.
Für die Fitness gilt das Motto „mäßig, aber regelmäßig“: Bewegung sollte vorzugsweise in den üblichen Alltagsablauf integriert werden – Bewegung, die den Kreislauf in Schwung bringt, aber nicht überfordert.
Aerobes Training
Bei einer mäßigen Belastung, die einen nicht außer Atem bringt, verbrennt der Körper am meisten Fett. Dieser Pulsbereich, der "aerobe Bereich", ist auch für Kreislauf-Training optimal. Elektro-Fahrräder eignen sich ideal für ein gesundes tägliches Training. Und dieses Training kostet keine Zeit, da es sich mit alltäglichen Aufgaben ideal verbinden lässt. Die elektrische Tretunterstützung ermöglicht es, mit der schweren Einkaufstasche mühelos bergauf nach Hause zu fahren, Kinder im Anhänger mitzunehmen - oder - selbst im Anzug - ohne zu schwitzen, zur Arbeit zu radeln. Pro Stunde gemütlicher Fahrt mit einem E-Bike werden 300 – 350 Kilokalorien verbrannt. Wöchentlich 4 – 5 Stunden auf dem E-Bike reichen für die Fitness.
Da man in der Schweiz den Nutzen der Elektrofahrräder erkannt hat, sind sie dort schon wesentlich mehr verbreitet als in Deutschland. Eine Studie, die im Auftrag des Schweizer Bundesamtes für Gesundheit verfasst worden ist, hat ergeben, dass pro verkauftes E-Bike Gesundheitskosten von mehr als 3000 Franken (1850 Euro) eingespart werden. Der gesundheitliche Nutzen entspricht also ungefähr dem Kaufpreis eines E-Bikes.
Rad fahren ist Geld wert.
Jährlich könnten in Deutschland schätzungsweise über 10 Mrd. € der Kosten im Gesundheitswesen eingespart werden, wenn wir uns mehr bewegen würden [Friedrich 2004]. Dem Fahrradfahren kann man einen Netto-Gesundheitsnutzen von geschätzt 0,15 € pro km zurechnen. Ein finnisches Verkehrsplanungshandbuch beziffert den Gesundheitszuwachs durch jeden neuen Fahrradnutzer mit 1.200 € pro Jahr [Krag 2005].
So macht Gesundheit Spaß.
Mit einem herkömmlichen Fahrrad werden Sie fitter? Nicht unbedingt - denn das hängt davon ab, wie oft sie es nutzen. In Untersuchungen hat man festgestellt, dass 46% der herkömmlichen Fahrräder nur ein- oder zweimal pro Woche benutzt werden. Weitere 30% werden sogar nur einmal in 14 Tagen oder noch weniger genutzt.
Im Gegensatz dazu hat eine aktuelle Umfrage unter Elektro-Fahrrad-Besitzern gezeigt, dass ein Drittel ihr Elektro-Fahrrad mindestens einmal pro Tag und 81% mindestens einmal pro Woche nutzen. Die Zahlen bestätigen auch unsere Erfahrung, dass Elektro-Fahrräder mindestens doppelt so oft benutzt werden wie herkömmliche Räder.
Der Grund dafür liegt darin, dass es viel mehr Spaß macht, ein Elektro-Fahrrad zu fahren. Gegenwind, Steigungen oder schwere Einkaufstaschen machen nichts mehr aus. Daraus resultiert eine häufigere Nutzung und diese führt zu einer besseren Fitness.
Außerdem wirkt sich die vermehrte Bewegung positiv auf die Gelenke aus - die Gelenkknorpel werden regeneriert. Durch die häufigere Bewegung an der frischen Luft wird das Immunsystem gestärkt und die Abwehrkräfte verbessert. Das Risiko für Übergewicht, Diabetes und Herzkrankheiten sinkt.
Seit langem gilt der Bewegungsmangel als die Hauptursache für sogenannte Zivilisationskrankheiten wie Stoffwechselerkrankungen, Herz- und Kreislauferkrankungen. Diese Krankheiten sind in den Industrienationen die Todesursache Nummer 1! Es gibt wissenschaftliche Studien, die zeigen, dass "Pedalritter" rund fünf Jahre länger leben als ihre untätigen Mitmenschen.
Die Ärzte und Sportmediziner weisen auch darauf hin, dass Radfahren Spaß machen soll. Freude ist ein Lebenselixier, das wir alle brauchen. Ein Elektro-Fahrrad sorgt dafür, dass das Radfahren auch Untrainierten, Übergewichtigen oder Menschen mit anderen Handicaps wieder Spaß macht!
Probieren Sie es aus! Leihen Sie sich ein Elektrofahrrad mal für einen Tag aus!
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