Auf Grund einer erhaltenen neuen Studie aus Mailand, danke nochmals an N.N.,
bin ich
auf OTC aufmerksam geworden.
OCT: Optischen Kohärenztomographie
Vereinfacht gesagt:
Damit ist es möglich, die
"Eindringtiefe des Tumors in die Blasenwand" zu messen.
Ich verstehe darunter z. B. ob es T1, oder T1a, oder T2, oder T2a, oder T2b ist.
Schon vor einiger Zeit hat Prof. Susani, AKH, einen interessanten Fachbeitrag "dazu" veröffentlicht (auch hioer im Forum!).
----------------------------------------------------------------------------------
AKH-OA. Dr. Jörg Schmidbauer (Universität Wien, Namensgleichheit mit Prof. Christian Peter Schmidbauer) hat
eine Studie vorgestellt, deren Ziel es war, die Genauigkeit der
Standard-Weißlicht-Zystoskopie (WL), der
Fluoreszenz-Zystoskopie mit Hexvix (HAL) und der
optischen Kohärenztomographie (OCT)
bei der Auffindung von Urothelkarzinomen zu vergleichen und zu bewerten. Außerdem sollte untersucht werden,
ob die Kombination von HAL und OCT zu besseren klinischen Ergebnissen führt als OCT allein.
OCT ist mit der Ultraschalluntersuchung vergleichbar, nur eben mit Licht anstelle von Schall.
Die Methode ist zunächst nur im Auge (Netzhaut), Ohr (Trommelfell) oder Kehlkopfbereich (Stimmlippen) angewandt worden,
wurde dann aber auch auf endoskopische Untersuchungen angepaßt.
Zum Prinzip:
http://www.lasermedizin.uni-hannover.de/index.php?id=fdoct00Nähere Infos: blasenkrebs@krebsforum.at