Autor Thema: Brustkrebs Nachsorge, News  (Gelesen 1375 mal)

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Jutta

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Brustkrebs Nachsorge, News
« am: 07. August 2008, 16:14 »

Zoledronsäure wirksam gegen Brustkrebs

Das Bisphosphonat Zoledronsäure verringerte bei prämenopausalen Frauen mit Hormonrezeptor-positivem frühem Mammakarzinom bei zusätzlicher Gabe zur postoperativen Hormontherapie das relative Risiko von Rezidiven und Todesfällen um 36%.

Dies ergab die Austrian Breast and Colorectal Cancer Study Group Trial 12 (ABCSG-12), deren Ergebnisse in der Plenarsitzung bei der 44. Jahrestagung der American Society of Oncology in Chicago am 1. Juni 2008 von Michael Gnant, Wien, vorgestellt wurden.

In präklinischen und frühen klinischen Studien konnte eine antimetastatische und antitumorale Wirkung von Zoledronsäure nachgewiesen werden. In einer österreichischen Studie wurde deshalb untersucht, ob Bisphosphonate zusätzlich zu endokriner Therapie das Rezidivrisiko für prämenopausale Frauen mit frühem Mammakarzinom weiter senken können. Außerdem wurde der Frage nachgegangen, ob der Aromatasehemmer Anastrozol im Vergleich zu Tamoxifen besser wirkt.

In die offene, multizentrische Phase-III-Studie wurden zwischen 1999 und 2006 1.803 prämenopausale Frauen mit Hormonrezeptor-positivem Mammakarzinom im Stadium I oder II und weniger als 10 befallenen Lymphknoten aufgenommen.
Sie erhielten alle http://www.medizin-online.de/cda/DisplayContent.do?cid=263854&fid=253407&identkey=CfevGqlU4DgeA96dtz7Mew==

Jutta

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Brustkrebs Nachsorge, News
« Antwort #1 am: 01. Dezember 2008, 21:56 »
Nach Abschluss der Strahlentherapie

Brustkrebs: Mammographie-Kontrolle nach einem Jahr ausreichend

01.12.08 - Bei Mammakarzinom-Patientinnen, die brusterhaltend operiert und bestrahlt werden, reicht es, 12 Monate nach Therapie-Abschluss ein erneutes Mammogramm zu erstellen.

Das Risiko, dass im ersten Jahr nach Abschluss der Strahlentherapie erneut ein Karzinom entdeckt wird, sei verschwindend gering, schreiben Forscher um Kevin Lin von der University of California (USA). Auch wenn vielfach eine Mammographie innerhalb eines Zeitraums von sechs bis zwölf Monaten empfohlen wird, sei eine Untersuchung nach einem Jahr am effektivsten.

Das Wissenschaftler-Team hatte ........ http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_gynaekologie_onkologiegyn_mammakarzinom_122812890319.htm&n=1

Sissi

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Fortschritt in der Brustkrebs-Forschung

Eine österreichische Studie über eine neue Therapie mit einem Osteoporose-Mittel sorgt weltweit für Aufsehen.

Frau Das Risiko, neuerlich an Brustkrebs zu erkranken, konnte durch die neue Therapie um mehr als ein Drittel gesenkt werden.

Österreichische Ärzte machen Schlagzeilen: Donnerstag berichteten das New England Journal of Medicine – die angesehenste Medizin-Fachzeitschrift – und die New York Times über die Ergebnisse der "Studie 12" der Österreichischen Studiengruppe für Brust- und Dickdarmkrebs (ABCSG): Ein Osteoporose-Medikament (Zoledronsäure) kann bei jüngeren Frauen mit einem hormonabhängigen Brustkrebs nach der Operation das Risiko eines Wiederauftretens senken – und zwar um 36 Prozent gegenüber der üblichen Standardtherapie. Auch die Sterblichkeit wird gesenkt. An dieser Studie unter der Leitung des Chirurgen Univ.-Prof. Michael Gnant von der MedUni Wien haben 62 heimische Zentren teilgenommen. 1803 Frauen wurden drei Jahre lang behandelt (sie erhielten sieben Infusionen mit dem Medikament) und danach zwei Jahre beobachtet. "Diese Studie ist ein Grund für echten Enthusiasmus", sagt ein Krebs-Spezialist der US-Mayo-Klinik in der New York Times.
600 US-Berichte

Bereits Juni 2008 gab es ein Aufsehen, als die Daten beim weltgrößten Krebskongress in Chicago erstmals präsentiert wurden. "Seither erschienen 600 Berichte nur in US-Medien, etwa ABC Evening News, CNBC, CNN, CBS und USA Today", so Brigitte Grobbauer von der Studiengruppe.

Gnant sieht die "wahre Bedeutung" der Studie darin, dass erstmals gezeigt wurde, dass "schlafende" Tumorzellen erfolgreich attackiert werden können.

"Diese schlafenden Zellen verstecken sich im Knochenmark. Mit der Zoledronsäure scheint es gelungen zu sein, das Kleinklima in diesen Bereichen des Knochenmarks so zu beeinflussen, dass die Tumorausbreitung auf verschiedene Weise – etwa durch die Hemmung des Wachstums von kleinen Blutgefäßen – erschwert wird. Der exakte Wirkmechanismus ist noch nicht geklärt."

Möglicherweise könnte in einigen Jahren dieses Konzept auch gegen andere Krebserkrankungen (z.B. der Prostata) angewandt werden – Studien laufen bereits.
"Wir empfehlen diese neue Therapie derzeit bereits für jüngere Patientinnen mit hormonempfindlichem Brustkrebs, weil es dazu die Daten gibt", sagt Gnant. An vielen Spitälern werde sie teilweise auch schon angewandt. "Über die Wirksamkeit bei älteren Patientinnen gibt es zwar erste gute Hinweise, harte Studiendaten werden aber erst in einem Jahr vorliegen."

Auch zahlreiche Kollegen Gnants äußerten sich Donnerstag gegenüber dem KURIER euphorisch: "Das ist ein ganz wichtiger Schritt vorwärts, auch wenn noch weitere Studien nötig sind", sagt etwa Univ.-Prof. Christoph Zielinski, Onkologe an der Wiener MedUni.

Artikel vom 12.02.2009 18:22 | KURIER | J. Gebhard und E. Mauritz

Geri

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Mammographie-Screening nach früherem Brustkrebs
« Antwort #3 am: 30. März 2011, 23:50 »
15/03/11

Mammographie-Screening nach früherem Brustkrebs

Was die Mammographie gegenüber Frauen ohne früheren Brustkrebs leistet …

Was die Mammographie bei Frauen mit früherem Brustkrebs leistet, ist noch wenig bekannt. Daher verglich die Sydney Medical School (Australien) die Ergebnisse dieser Screening-Methode bei 19.078 Frauen mit früherem Brustkrebs im Frühstadium mit jenen bei 55.315 Frauen ohne früheren Brustkrebs. In beiden Gruppen, die nach Lebensalter, Dichte des Brustgewebes und Untersuchungsjahr vergleichbar waren, wurden zwischen 1996 und 2007 jeweils 58.870 Screening-Mammographien durchgeführt.

Bei den Patientinnen mit früherem Brustkrebs betrug die Brustkrebsrate pro 1.000 Mammographien 10,5, bei den Kontrollen 5,8. Durch die Mammographien wurden 6,8 Fälle pro 1.000 Untersuchungen entdeckt, bei den Kontrollen 4,4. Im Intervall zwischen den Mammographien traten 3,6 Brustkrebsfälle pro 1.000 Untersuchungen auf, bei den Kontrollen 1,4. Die Sensitivität und die Spezifität der Mammographie betrugen 65% und 98%, bei den Kontrollen 76% und 99%. Alle Gruppenvergleiche waren signifikant unterschiedlich.

Nach früherem Brustkrebs war die Sensitivität für den Nachweis von In-situ-Brustkrebs signifikant höher als für invasiven Brustkrebs (89% vs. 61%). Zudem war die Nachweissensitivität in den ersten 5 Jahren nach dem Brustkrebs geringer als danach (60% vs. 71%). Die Nachweisraten für ipsi- und kontralateralen Brustkrebs waren ähnlich (ca. 66%).

Fazit: Bei Frauen mit früherem Brustkrebs wird durch die Mammographie Krebs im Frühstadium entdeckt, doch ist die Sensitivität der Mammographie geringer und die Intervall-Krebsrate höher im Vergleich zu Frauen ohne früheren Brustkrebs.

Houssami N, Abraham LA, Miglioretti DL et al. Accuracy and outcomes of screening mammography in women with a personal history of early-stage breast cancer. JAMA 2011;305:790-9

Evi

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Brustkrebspatientinnen essen zu ungesund
« Antwort #4 am: 26. Juli 2011, 00:57 »
Brustkrebs und Ernährung

Brustkrebspatientinnen essen zu ungesund

Patientinnen mit Brustkrebs nehmen zu viel Fleisch und zu wenig Gemüse zu sich. Eine ausgewogene Ernährung wäre aber gerade für sie wichtig.

    Brustkrebs: Gesunder Lebensstil senkt das Brustkrebsrisiko
    Lebensstil und Krebsrisiko - Mit Einfluss: Bewegungsmangel, Übergewicht und falsche Ernährung

Frauen mit Brustkrebs ernähren sich häufig zu ungesund, wie eine Studie an der Rehaklinik am Kurpark in Bad Kissingen herausfand. Zu viel Fleisch und zu wenig Gemüse, Obst und Fisch.
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Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt:

    383 bis 536g an Getreideprodukten und Kartoffeln pro Tag,
    mehr als 400g Gemüse und Salat täglich,
    300 bis 600g Wurst und Fleisch pro Woche.

Wie das Team um Professor Monika Reuss-Borst feststellte, verzehrten nur knapp ein Fünftel (19 Prozent) der Studienteilnehmerinnen die vorgegebene Menge an Getreideprodukten, weniger als ein Zehntel (8 Prozent) aß genug Gemüse und Salat und nur 40 Prozent hielt sich an die Menge von Fleisch und Wurst. Entsprechend dieser Ergebnisse überrascht es nicht, dass die Patientinnen mehrheitlich zu viel auf den Rippen hatten. Etwa drei Viertel von ihnen waren übergewichtig bis fettleibig.

Patientinnen müssten daher viel besser über eine ausgewogene Ernährung aufgeklärt werden, forderten die Autoren. Sie hatten insgesamt 165 Brustkrebspatientinnen im Alter von 25 bis 75 nach ihren Essgewohnheiten befragt. Dies geschah bis zu fünf Jahre, nachdem sie zum ersten Mal die Diagnose erhalten hatten. Alle hatten gerade eine Reha begonnen.

Quelle: Frauen mit Brustkrebs ernähren sich ungesund. Ärzte Zeitung, 22. Juni 2011; URL: http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/mamma-karzinom/article/659138/frauen-brustkrebs-ernaehren-ungesund.html?sh=1&h=376687433
Autor: Johanna Dielmann-von Berg
Stand: 14.07.2011

http://www.lifeline.de/cda/news/medizin-news/content-239552.html