Autor Thema: Was essen bei Bauchspeicheldrüsenkrebs  (Gelesen 2849 mal)

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Edi

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Was essen bei Bauchspeicheldrüsenkrebs
« am: 26. August 2008, 23:42 »
Essenstipps bei Krebs der Bauchspeicheldrüse

KÖLN (ars). "Meine Tipps rund ums Essen" heißt der Aufruf der Kampagne "Bauchspeicheldrüsenkrebs, Erkennen - Begreifen - Behandeln".

Schirmherrin ist die ehemalige Tagesschausprecherin Dagmar Berghoff. Unterstützt wird die Aktion von Roche Pharma. Patienten und Angehörige sind bis zum 31. Dezember 2008 eingeladen, Erfahrungsberichte zum Thema "Essen" einzusenden.

Infos unter:

essenstipps@bauchspeicheldruesenkrebszentrale.de

Gitti

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Brokkoli macht Bauchspeicheldrüsenkrebszellen schwach
« Antwort #1 am: 05. Oktober 2008, 16:50 »
Brokkoli macht Krebsstammzellen schwach

02.10.08 - Wissenschaftler der Uni Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums haben entdeckt, dass der Brokkoli-Inhaltsstoff Sulforaphan resistente Tumorstammzellen in Pankreastumoren verwundbar macht.

Nicht nur Brokkoli, sondern auch Blumenkohl, Rosenkohl und Grünkohl enthalten Sulforaphan.

Das Pankreaskarzinom ist gegenüber gängigen Therapien weitgehend unempfindlich. Schuld für diese Resistenz sind vermutlich Krebsstammzellen, die sich sehr gut regenerieren können.

"In anderen Tumor sind in der Regel weniger als drei Prozent der Krebszellen Tumorstammzellen. Das Pankreaskarzinomen beherbergt dagegen zehn Prozent und mehr solcher aggressiver Zellen", erklärt Prof. Dr. Ingrid Herr. Die Leiterin der Arbeitsgruppe Molekulare OnkoChirurgie, einer Kooperation der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg und des DKFZ, ist Seniorautorin des Artikels.
Je mehr Tumorstammzellen, desto aggressiver der Tumor

Die Gruppe wies anhand typischer Oberflächenproteine die Krebsstammzellen in Tumorproben von Patienten nach. "Es zeigte sich, dass der Tumor umso gefährlicher und resistenter war, je mehr Tumorstammzellen er enthielt", sagt Erstautor Georgios Kallifatidis von der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg.

Die Wissenschaftler stellten fest, dass selbst neuartige und bei anderen Tumoren wirksame Krebsmedikamente nichts gegen die Tumorstammzellen in Pankreaskarzinomen ausrichten können: Die Zellen schützen sich mit einem speziellen Mechanismus, dem NF-kB-Signalweg.
Pankreaskarzinom wird für Therapie empfänglich gemacht

Wirkstoffe, die genau diesen Signalweg blockieren und damit die gefährlichen Zellen verletzlich machen, liefert die Natur: Gemüse aus der Familie der Kreuzblütler wie Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl oder Grünkohl haben einen hohen Gehalt an Sulforaphan, einem Wirkstoff gegen Krebs.

Es schützt Körperzellen vor Schäden im Erbgut und leitet den Zelltod ein, wenn Zellen sich unkontrolliert teilen. Broccoli hat von allen diesen Gemüsearten den höchsten Sulforaphan-Gehalt.

Angiogenese-Hemmung ohne Nebenwirkungen

Versuche mit Zellkulturen, Mäusen und frisch isolierten Tumorzellen von Patienten zeigten: Sulforaphan hemmt die Blutgefäßbildung im Tumor und das Tumorwachstum, ohne Nebenwirkungen zu verursachen. In Kombination mit Krebsmedikamenten verstärkte sich dieser Effekt noch.

Mehr zum Thema:

http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_onkologie_endokrine-tumoren_brokkoli_122295872969.htm

Abstract der Originalpublikation

me / idw / Gut, Online First; doi:10.1136/gut.2008.149039

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Brokkoli
Krebsstammzellen
Pankreaskrebs
Sulforaphan

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