Autor Thema: Therapie zu Ende - un nun?  (Gelesen 2236 mal)

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christina62

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Therapie zu Ende - un nun?
« am: 05. Mai 2007, 12:34 »
Hallo Mädels! :)

Nun habt Ihr Eure Chemo, Strahlentherapie erfolgreich hinter Euch gelassen. Die AHt macht man ja 5 JAhre mal so nebenbei. ;D
So und wie geht es dann eigentlich weiter!

Warum Nachsorge?
ein Wiederauftreten von Krebs in der operierten Brust oder bei Amputation im frühzeitig zu entdecken und zu entfernen

ein Auftreten von Krebs in der 2. Brust rechtzeitig zu entdecken

Nebenwirkungen und Komplikationen von Behandlungen zu erkennen und zu behandeln

Metastasen frühzeitig erkennen , Armödeme behandeln

In den ersten drei Jahren nach der Operation:

alle 3 Monate klinische Kontrollen
alle 6 Monate Laborkontrollen
alle 12 Monate Mammographie (evtl. + Mamma-Sonographie) und Lungenröntgen

 bis zum Ende des 5.Jahres nach der Operation:

alle 6 Monate klinische Kontrollen
alle 6 Monate Laborkontrollen
alle 12 Monate Mammographie (evtl. + Mamma-Sonographie) und Lungenröntgen
Knochendichte messen bei AHT würde ich auch empfehlen,

 mein Hausarzt will mich jedenfalls zu dieser Untersuchung schicken
Ich hoffe , ich konnt Euch damit ein wenig weiterhelfen
lg christina  ;)


 


 


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Betreue die Unterforen Brustkrebs, Eierstockkrebs, Gebärmutterhalskrebs

Jutta

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Wissen macht stark - Mehr Lebensqualität für Brustkrebspatientinnen


Brustkrebs ist mit rund 4.400 Neuerkrankungen pro Jahr in Österreich die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens daran. Trotz guter Heilungschancen fühlen sich - völlig verständlich - die meisten Patientinnen im Umgang mit einer lebensbedrohlichen Krankheit überfordert.

   Je früher ein möglicher Tumor erkannt wird, desto eher kann die Brust erhalten und die Krankheit geheilt werden. Bessere Früherkennung hat in den letzten Jahren zu mehr entdeckten Erkrankungen geführt, die Mortalitätsrate blieb jedoch konstant. Für Brustkrebspatientinnen ist die qualitative Lebensverbesserung, gleich welches Stadium der Krankheit sie durchlaufen, enorm wichtig. Daher sind Aufklärung und Beratung ein wesentlicher Bestandteil jeder Therapie.

Verständnis und Beratung - und zwar konkret!

   In schwieriger Situation an sich selbst zu denken ist für viele Frauen, die ihr Leben lang für andere Menschen Verantwortung übernommen haben, ungewohnt. Viele Patientinnen fühlen sich in erster Linie ihren Familien und ihrem privaten Umfeld verpflichtet. Gerade da sind Beratung und Aufklärung sinnvoll: Denn die ganz persönliche Lebensqualität setzt sich u. a. aus den Faktoren

- bestmögliche medizinische Versorgung & Information
- Aufrechterhalten der wichtigsten Alltagsstrukturen
- Konkrete Unterstützung bei Rechtsfragen und neu auftretenden
   Problemen im täglichen Leben zusammen

   Die Medizin und ihre Methoden sind die eine wichtige Säule im Umgang mit Krebs.

   Die andere besteht in Betreuung und Aufklärung sowie Unterstützung bei Entscheidungen im Alltag. "Information und Beratung über lebensverbessernde Maßnahmen sind hier ganz besonders wichtig" sagt Prof. Martin Pecherstorfer. "Denn wenn man Patientinnen individuelle Therapiemöglichkeiten aufzeigt, können sie Unterstützung gut annehmen und besser selbstbestimmt handeln."

   Die Österreichische Gesellschaft für Supportive Krebstherapie wurde gegründet um Informationen zur unterstützenden Therapie bei Krebserkrankungen zu geben: Für Patienten, Angehörige, Ärzte und all jene, die Krebspatienten betreuen.

Ziel ist die umfassende Aufklärung zu den Themen

- unterstützende Maßnahmen für Brustkrebs-Patientinnen
- berufsbezogene Tipps während und nach einer Krebstherapie
- Verbesserung der individuellen Lebensqualität im Alltag


Erika

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Therapie zu Ende - un nun?
« Antwort #2 am: 11. September 2007, 11:29 »
Nachsorge finde ich auch sehr wichtig - auch wenn ich gestehen muß, dass ich vor den Kontrolluntersuchungen schon immer ein bisserl Bammel habe. Komischerweise werden meine Ängste (naja, Ängste ist übertrieben) vor Rezidiven in der letzten Zeit eher stärker, als gleich nach der OP bzw. Therapie.

Meine brusterhaltende OP war zwar schon Ende 2001, aber die Kontrollen 1 x jährlich werden bei mir noch, wie meine Ärztin sagte, "lebenslang" andauern. Ich war nämlich in einer Studie (nach der OP 30 x Strahlentherapie und AHT 3 Jahre) und da wird eben genauestens protokolliert.

LG Erika

Nachtrag: Meine damalige Zimmerkollegin und jetzige Freundin haben DIE Lösung für die Nachsorgetermine gefunden: Wir lassen uns immer einen Kontrolltermin am gleichen Tag geben... freuen uns da schon auf unser Wiedersehen, sitzen gemeinsam im Wartezimmer bei den diversen Untersuchungen, die ja oft den ganzen Vormittag in Anspruch nehmen .... und gehen nach der Befundbesprechung gemeinsam feiern, dass wir wieder eine Zeit geschafft haben, ohne dass sich der Krebs in unserem Körper wieder wichtig macht!
« Letzte Änderung: 17. September 2007, 18:48 von Erika »
Mein Lebensmotto: Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

christina62

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Therapie zu Ende - un nun?
« Antwort #3 am: 11. September 2007, 15:52 »
Befundbesprechung!

Das hört sich super an,i ch kenn das noch nicht.
Meine erste Nachuntersuchung im Spital,war echt besch...

Zuerst las der Arzt eine halbe Stunde meine Akte durch, dann ohne den Blcik von den Blättern zu wenden, die überaus mitfühlende Frage, ob es mir eh gut geht, - mann ich darf gar nicht mehr daran denken.

 Dann hab ich noch einen Anschiss bekommen, warum ich nicht den Blutbefund mit habe, denn wenn sie es im Spital machen ist das zu teuer. Gnädigerweise haben sie mir doch Blut abgenommen.
Aber ich habe am Telefon noch gefragt , was ich machen muß, und mitnehmen muß. Da hieß es nur, - nur kommen,- sonst nichts.

Was mich auch stört, ist, dass bei der Kontrolle jedesmal ein anderer Arzt ist. Und du jedesmal deine Krankengeschicht erzählen mußt.

Auch für Oktober muß ich denn Blutbefund vom Hausarzt machen lassen, dann zum Frauenarzt, diese Befunde dann mitnehmen, und dann.- wir sicher wieder gefragt, was ich habe und wie ich mich fühle.

Trotzdem finde ich die Nachsorge sehr wichtig, und habe auch Bammel davor, dass sie etwas finden.

lg christina
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Erika

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Therapie zu Ende - un nun?
« Antwort #4 am: 11. September 2007, 16:25 »
Oje, Christina, das hört sich nicht so super an.

Ich habe das Glück, dass wir in Linz in einem Krankenhaus eine eigene Brustambulanz haben, die Kontrolluntersuchungen (je nach dem: Blutabnahme, Mammographie, Thoraxröntgen, Ultraschall) werden alle im Krankenhaus gemacht. Nur zum Gyn. geh ich weiterhin "privat" zu meinem langjährigen Gynäkologen, der schickt den Befund dann ins Krankenhaus. Aber auch diese Untersuchung könnte ich im Krankenhaus machen. Die Befundbesprechung ist dann ein paar Tage später und falls was gefunden wird, gehen die Untersuchungen eben gleich dort weiter.
Im Zuge der Studie war es so, dass ich während der Therapie, also 3 Jahre lang, alle 3 Monate Kontrolle hatte, dann bis zum 5. Jahr nach der OP alle 6 Monate und jetzt eben jährlich.

Du hast im Oktober Kontrolle, ich im November - ich halt dir dann ganz fest die Daumen!

LG Erika
« Letzte Änderung: 17. September 2007, 18:46 von Erika »
Mein Lebensmotto: Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Maria Magdalena

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BK., Therapie zu Ende - und nun? Rehab? Mit Kind?
« Antwort #5 am: 22. Februar 2008, 15:46 »
Liebe Forengemeinde!

Welche Erfahrungen gibt es über die verschiedenen Rehab-Angebote (Bad Deutsch Altenburg, Bad Tatzmannsdorf ...)?

LG  Maria Magdalena


Admin,
Ergänzung durch: "Gibt es Rehabaufenthalt mit Kind auch in Österreich?", so wie gestern im TV ein Projekt in Deutschland
vorgestellt und - auf Grund der Studie - als sehr gesundheitsfördernd vorgestellt wurde.
« Letzte Änderung: 22. Februar 2008, 16:27 von admin »

christina62

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Brustambulanz
« Antwort #6 am: 01. März 2008, 15:56 »
@Erika!
Weißt du was,auch ich bin in einer Brustambulanz,so nennen sich die halt. Aber wie gesagt,ich muß alles selber draußen machen.

@ Maria Magdalena

Leider kann ich dir hier nicht weiterhelfen. Vielleicht meldet sich noch ein Mitglied,dass sich auskennt.
lg christina
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Tanja

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Frauen mit Brustkrebs und ihre Kinder
« Antwort #7 am: 10. Mai 2008, 21:11 »
Modellprojekt „gemeinsam gesund werden“

Im Ostseebad Grömitz erholen sich Frauen mit Brustkrebs und ihre Kinder

„Gemeinsam gesund werden“ - unter diesem Motto steht ein neues Projekt, das die Rexrodt von Fircks Stiftung mit Unterstützung der Krankenkassen in der Klinik Ostsseedeich in Grömitz durchführt. Das Projekt richtet sich an Mütter kleiner Kinder, die erstmals an Brustkrebs erkrankt sind und direkt nach ihrer akuten Krebstherapie gemeinsam mit ihrem Nachwuchs eine dreiwöchige Reha-Behandlung anschließen.

Mit diesem Projekt werden zum ersten Mal die Kinder von Frauen mit Brustkrebs in das Behandlungskonzept mit einbezogen. Mütter und Kinder bekommen bei der Bewältigung der Krebserkrankung Hilfe von einem interdisziplinären Therapeutenteam. In einem „geschützten Raum“ werden sie mit einem innovativen Behandlungsprogramm auf ihre Rückkehr in den Alltag vorbereitet.
Die Mutter wird von Psychologen für die Ängste und Sorgen ihrer Kinder sensibilisiert und erhält Unterstützung in ihrer Mutterrolle. Und das Kind lernt, dass es nicht alleine mit einer Mutter ist, die an Krebs erkrankt ist. Es kann Fragen stellen und Ängste äußern sowie eigene Bewältigungsstrategien entwickeln.



Erste Versuche in erholsamer Umgebung, wieder
die richtige Balance zu finden.

Familien werden auch nach dem Aufenthalt weiter betreut
Die familienfreundliche Einrichtung in der Lübecker Bucht liegt, lediglich durch einen Deich getrennt, nur ca. 200 Meter vom breiten Südstrand entfernt. Die modern eingerichteten Zimmer mit einem separaten Kinderbereich sind komfortabel ausgestattet. Hier sollen die Patientinnen und ihre Kinder wieder Mut fassen, auf Heilung hoffen und sich, so unbelastet wie möglich, auf ein Leben nach der Therapie einstellen können. Unterstützt werden sie von Internisten, Gynäkoonkologen, Psychoonkologen, Physiotherapeuten, Sportmedizinern, Ernährungsexperten, Sozialpädagogen, Erziehern und Kinder- und Jugend-Psychotherapeuten. Jedes Jahr können 450 Mütter mit ihren Kindern dieses Angebot nutzen.


In der Klinik Ostseedeich finden Mütter und Kinder
kompetente psychologische und medizinische Unterstützung.

Jeweils am letzten Wochenende eines Durchgangs haben die angereisten Partner die Möglichkeit, an einer von einer Psychologin angeleiteten Gesprächsrunde teilzunehmen. Hier wird Raum gegeben für das Erleben der Männer, deren eigene Bedürfnisse und Emotionen im Krankheitsverlauf der Partnerinnen häufig hinter denen der anderen Familienmitglieder zurückstehen müssen. Aber auch nach ihrem Aufenthalt werden die Familien in der Mutter-Kind-Einrichtung weiterhin betreut. Die Kinder zum Beispiel können sich per Mail oder Briefpost an ihren vertrauten Ansprechpartner wenden. Sie erhalten hierfür am Ende der Maßnahme eine „Schatzkarte“ mit den Kontaktdaten.

Projekt als Vorbild für eine Standardversorgung
Das Programm „gemeinsam gesund werden“ wird hinsichtlich seiner Wirksamkeit von der Arbeitsgruppe Therapieevaluation der Philipps-Universität Marburg wissenschaftlich begleitet. Innerhalb der fünf Jahre Projektlaufzeit sammeln die Forscher Nachweise über seine Effektivität, damit diese spezielle onkologische Mutter-Kind-Rehabilitation künftig in die Standardversorgung übernommen werden kann. Erste, äußerst positive Zwischenergebnisse liegen bereits vor. Langfristig soll die interdisziplinäre wissenschaftliche Begleitung also dafür sorgen, dass das Projekt so vielen Familien wie möglich zu Gute kommt. Unterstützt wird dieses Projekt von vielen großzügigen Förderern, u.a. von der Roche Pharma AG.

Rexrodt von Fircks Stiftung
Annette Rexrodt von Fircks war Mutter von drei kleinen Kindern, als sie im Alter von 35 Jahren die Diagnose „Brustkrebs im fortgeschrittenen Stadium“ erhielt. Trotz der ungünstigen Prognose ließ sie sich nicht entmutigen und beschloss alles zu tun, um zu leben. Sie erstellte Ihre eigenen Strategien und war Hand in Hand mit der modernen Schulmedizin schließlich erfolgreich. Heute, im Jahr 2008, zehn Jahre danach, geht es ihr gut.

Ein wichtiges Anliegen von Anette Rexrodt von Fircks ist es, krebskranken Menschen und deren Angehörigen die vielfältigen Möglichkeiten aufzuweisen, die man nutzen kann, um einander zu verstehen, zu helfen und Heilung zu unterstützen.

Weitere Informationen
Patientinnen und Interessierte können sich beim Mutter-Kind-Hilfswerk unter der kostenlosen Hotline 0800/22 55 100 zum Projekt und einer Teilnahme individuell beraten lassen, Informationsmaterial und Antragsformulare anfordern.

Detaillierte Informationen zum Projekt, zu den Anreiseterminen und zur Antragstellung finden Sie auch im Internet unter:


www.rvfs.de
www.gemeinsam-gesund-werden.de

Tanja

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Brustkrebs - Rückfall
« Antwort #8 am: 11. Mai 2008, 15:05 »
Institut50plus - »Über-Lebensbuch Brustkrebs« und Stiftung PON-S

Fast jede dritte Frau muss nach der ersten Behandlung des Brustkrebses mit einem Rückfall rechnen. Bislang wird nach den Geschwülsten erst dann gefahndet, wenn Symptome auftreten. "Zu spät", sagen nicht nur die Patientinnen. Der Deutsche Krebskongress beschäftigt sich ebenfalls mit diesem Thema.

Die Heilungschancen bei Brustkrebs sind in den letzten Jahren gestiegen. Dennoch muss sich jede dritte bis vierte Frau darauf gefasst machen, dass der Krebs wiederkommt. Das sind 360 000 Frauen in Deutschland, die nach der ersten Behandlung mit einem Rückfall rechnen müssen.

Die geltenden Nachsorgeleitlinien bei Brustkrebs sehen vor, nach den todbringenden Tochtergeschwülsten im Körper erst dann zu fahnden, wenn sie durch Symptome auf sich aufmerksam machen. Nicht nur die Patientinnen fürchten, dass dies zu spät ist, um ihr Überleben zu sichern oder zumindest zu verlängern. Auch bei Ärzten und Wissenschaftlern setzt über die gegenwärtigen weltweit gültigen Nachsorgeleitlinien ein Umdenken ein.

Die Autorinnen des »Über-Lebensbuch Brustkrebs« Ursula Goldmann-Posch und Rita Rosa Martin bieten jetzt zusätzlich zum Buch neueste Informationen und Hinweise online! Zusammen mit dem Stuttgarter Verlagshaus Schattauer bieten beide Autorinnen zu ihrem bewährten und anerkannten Werk, dem »Powerpaket im Kampf gegen den Brustkrebs«, aktuelle und wichtige Ergänzungen, z.B. zu neuesten Studienergebnissen oder Therapieoptionen. Wie im Buch auch sind die Themenbereiche in 8 Phasen aufgegliedert, entsprechend dem idealen Behandlungsablauf, wie er in einem Brustzentrum, das nach Europäischen Leitlinien arbeitet, gewährleistet ist. Der Vorteil dieses Buches: Die Leserin erhält umfangreiche Informationen bei Erkrankungen, sowohl aus schulmedizinischer Sicht als auch aus naturkundlich-orthomolekularer Perspektive.


Ursula Goldmann-Posch entfaltete eine weitere Initiative. Mit der Stiftung
PON - S will sie eine bessere Nachsorge bei Brustkrebspatientinnen erreichen und damit die Überlebenszeit verlängern. Die PONS-Stiftung (PONS-S) für eine Patienten Orientierte Nachsorge will Frauen mit Brustkrebs zu einer moderneren Nachsorge verhelfen. Anlass für die Gründung der »Patienten Orientierte Nachsorge-Stiftung (PONS-S)« sind die veralteten Leitlinien zur Nachsorge von Frauen mit Brustkrebs. Sie berufen sich weltweit auf zwei Studien, die vor 20 Jahren begonnen und vor 14 Jahren ausgewertet wurden. Inzwischen haben sich die Möglichkeiten zur Heilung und zur Behandlung von Brustkrebs grundlegend verändert und verbessert. Viele der 360.000 Frauen, die nach ihrer Brustkrebsbehandlung in Deutschland leben, sind unzufrieden mit ihrer Nachsorge. Denn sie wollen keine Nachsorge, die erst beim Auftreten von Symptomen reagiert. Dies ist von den heutigen Leitlinien so vorgesehen.

Dr. med. Susanne Holst, Ärztin und ARD-Tagesschau-Moderatorin, Hamburg,
unterstützt PON-S als Botschafterin: »Bei dieser Mission möchte ich unbedingt dabei sein, denn ich halte es für unerträglich, dass heute noch Brustkrebs-Nachsorge betrieben wird, die auf Forschungsergebnissen von gestern beruht.« Weitere Informationen: www.schattauer.de und www.pons-stiftung.org