Autor Thema: Misteltherapie  (Gelesen 2825 mal)

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christina62

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Misteltherapie
« am: 05. Mai 2007, 14:16 »
Hallo Mädls!

Was haltet ihr von Misteltherapie?  ???

Einige Krebspatienten versuchen ihre Krankheit auch mit komplementärmedizinischen Methoden zu bekämpfen. Die meisten kommen irgendwann auch auf die Misteltherapie.
Die Therapie bekommt man als Injektion, und das 2-3 mal in der Woche. Es muß unbedingt unter Aufsicht eines Arztes stattfinden. Ob die Mistel  wirklich hilft?  :o
Ich bin erst am Anfang von Strahlentherapie und sollte erst danach mit Mistel anfangen .
Aslo habe ich damit keine Erfahrung, wie geht es euch dabei? Seht ihr Erfolge?  :)

Freu mich schon auf Antwort
lg Christina
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christina62

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Re: Misteltherapie
« Antwort #1 am: 08. Mai 2007, 17:16 »
Macht ihr auch eine Misteltherapie wen ihr nur Stahlen und AHT Behandlung habt? Der Arzt von der Strahlent. meint, ich würde keine brauchen. Welche Erfahrung habt Ihr??

danke Christina
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christina62

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Re: Misteltherapie
« Antwort #2 am: 13. Mai 2007, 20:37 »


Stark- die Mistel vom Apfelbaum


Misteln sind Schmarotzerpflanzen. Durch ihren Wirtsbaum bekommt sie die typische Prägung, aus der die klinische Anwendung abgeleitet wird. Die schonendste Immunregulation wird der Tannenmistel zugeschrieben. "Sie eignet sich besonders für geschwächte Patienten", erklärt die Misteltherapeutin Jutta Hellan, die an der onkologischen Ambulanz am AKH Wien Krebspatienten über komplementärmedizinische Therapien berät und Kurse für Ärzte abhält. Misteln vom Apfelbaum haben die stärkste Immunstimulation, die Kiefer liegt in der Mitte.


Mistelkuren - wertvolle Ergänzung


Hellan, die seit den 1970er- Jahren Krebspatienten mit Misteln behandelt, möchte auf dieses Hilfsmittel nicht mehr verzichten. "Mistelkuren sind für die Patienten eine unglaublich wertvolle Ergänzung, sie wirken appetitanregend, schmerzlindernd und antidepressiv." Im Besonderen gelte dies für ausbehandelte Patienten in der Palliativtherapie, denen die Mistelextrakte eine Verbesserung ihrer Lebensqualität ermöglichen, wenn keine anderen Hilfsmittel mehr zur Verfügung stehen.


Keine Wunder erwarten


Wunder können Misteln jedoch keine vollbringen. "Ich habe noch keine Spontanremission bei fortgeschrittenem Krebs gesehen", erklärt Hellan. "Doch sie können den Krankheitsverlauf stabilisieren."


Kassen und Kosten


Im Vorjahr haben die österreichischen Krankenkassen für knapp mehr als 20.000 Verschreibungen die Kosten übernommen. Dafür wurden 1,1 Millionen Euro ausgegeben. Nach dem aktuellen Erstattungs-Codex kostet die Einzeltherapie pro Patient und Monat je nach Präparat etwa 80 Euro. "Das ist ein wirklich lächerlicher Preis, wenn Sie das beispielsweise mit einer der modernen Antikörpertherapien vergleichen", sagt Hellan. "Die Brustkrebsmittel Herceptin kostet die Kassen pro Jahr und Patient beispielsweise mehr als 80.000 Euro."

Unklare Studien

Dennoch ist es für Patienten nicht einfach, die Kosten für die Misteltherapie von den Kassen ersetzt zu bekommen. Während die Wiener oder Oberösterreichische Gebietskrankenkasse Mistel freundlich ist, ist die Haltung speziell in Kärnten, Tirol oder Burgenland eher restriktiv.


Ursache dafür ist die unklare Beweislage für die Nützlichkeit der Misteltherapie. Zwar gibt es eine Reihe von Studien, solche, die die Kriterien der Evidenzbasierten Medizin erfüllen, aber nur ganz wenige.


Studie aus Peking



Eine der besseren dieser Studien wurde kürzlich an der Guang-An-Men-Klinik in Peking durchgeführt. 224 Patienten mit Brust-, Eierstock- oder Lungenkrebs bekamen entweder ein Misteltherapie-Präparat oder ein in der chinesischen Medizin übliches Stärkungsmittel. Dabei zeigte die Mistelgruppe im Vergleich eine signifikant verbesserte Lebensqualität. Gleichzeitig wurden weniger schwere Nebenwirkungen der Chemotherapie registriert. Die Nebenwirkungen der Misteltherapie selbst - lokale Entzündungsreaktionen und Fieber - waren hingegen gering und gingen rasch vorüber.

Quelle: http://derstandard.at/?url=/?id=2656427


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Kara

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Re: Misteltherapie
« Antwort #3 am: 18. Mai 2007, 00:02 »
Ich habe einige Jahre Misteltherapie erhalten, Apfelmistel in meinem Fall. Hatte das Gefühl, dass vorwiegend meine Psyche stabilisiert wird dadurch. Auch habe ich mich nach den Injektionen insgesamt wohler gefühlt.

Jetzt nach meiner Wiedererkrankung möchte ich jedoch keine derartige Therapie mehr machen, da es auch zur Mistel umstrittene Meinungen gibt, die in die Richtung gehen, dass eventuell auch bösartige Zellen zum Wachstum stimuliert werden können.
Mag kein zusätzliches Risiko mehr eingehen.

LG
Martina
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blümle

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Re: Misteltherapie
« Antwort #4 am: 21. Mai 2007, 20:53 »


Hallo liebe Leute, :)

ich bin erst seit gestern hier gelandet und habe eure
Beiträge gelesen.

Ich bekomme auch, und das jetzt seit 5,5 Jahren regelmäßig die
Apfelmistel, und ich habe auch ein weitaus besseres Immunsystem
als früher. Auch psychisch geht es mir einigermaßen stabil, bis
auf einige Tage.
Da ich nun sei 5,5 Jahren trotz Krebs noch lebe und das ohne
Chemo und wenn ich wieder Rezidive hatte, dann immer wieder
an der gleichen Stelle. Dieses Phenomen haben die homöopatischen
Krebsforscher wohl festgestellt, daß wenn keine Chemo angewandt wurde,
die Rezidive nicht verstreut waren.
 Durch Meditationen, Visualisierungen und
noch einige andere Umstellungen in meinem Leben, habe ich schluß-
endlich auch zwischenzeitlich geschafft, daß 2 der Rezidive innerhalb
von 2 Jahren zurückgegangen sind, und nicht mehr per Ultraschall
zu messen waren.!!!!!!!!!!!!! Das war ein hartes Stück Arbeit, aber
ich konnte immerhin schwarz auf weiß mit den Bildern belegen,
daß man auch ohne Chemo zum Teil sehr glücklich trotz allem
leben kann.
Und jetzt, wo vor einem Jahr eine Metastase im Hüftknochen
ein Stück zerfressen hatte, und ich mich in die Hände der üblichen
Terapien geben mußte, um das aus dem Knochen zu bekommen,
ist mein Weltbild erstmal wieder zusammengefallen.

Seit der Hormonterapie, die man mir angedient hatte, geht es mir
noch dreckiger als zu der Zeit im Winter, als ich mit hochbruchgefährdetem
Oberschenkelhalsknochen mich mit Gehhilfen und Rollstuhl bewegt
habe, um eine Hüft Op. zu umgehen.Das fühlt sich jetzt im nachhinein
an wie ein Fliegenschiß dagegen

So langsam geht mir grade etwas die Puste aus, und ich forsche
für mich nach Lösungen, wie ich wieder mehr auf meinen Weg
zurückkehre, denn im jetztigen Zustand mag ich wirklich nicht noch
dreißig Jahre leben. Wenn Ihr versteht, was ich meine.

Will damit sagen, daß ich immerhin mit Mistel eine Lebensqualität hatte,
die man braucht um zu LEBEN,.......und nicht mit aller Macht am Leben
bleiben, und leiden.......
Ich denke das kann auch niemand aus meiner Familie erwarten, daß ich
mich mit dieser Art Leben zufrieden gebe.

Ich hoffe, ich war nicht zu gradeaus.........
Wünsche euch einen schönen Abend,

liebe Grüße an alle Mitkämpferinnen, ::)
s´blümle.

christina62

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Re: Misteltherapie
« Antwort #5 am: 21. Mai 2007, 21:02 »
Hallo blümle!

1. Ich finde es toll, das du so ehrlich bist
2. Kämpfe weiter, du wirst es wieer schaffen

Du hast ja auch schon einiges mitgemacht, da bin ich ja noch ein Baby. Aber ich bewundere dich, wie du das alles gemeistert hast. Ich hatte auch keine Chemo, vielleicht auch Glück für mich?!

Ich hoffe, hier noch viel von dir zu hören!!!!

lg christina
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blümle

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Re: Misteltherapie
« Antwort #6 am: 21. Mai 2007, 21:28 »

Hallo Christina, :)

was mich bei dem ganzen am meißten ärgert ist, daß dir kein
Arzt ind Gesicht sagt, was dich erwartet und auf was du dich
gefasst machen mußt............das macht mich ganz zornig.
Weil ich denke, wir haben das Recht zu erfahren, wies mit uns
weitergeht, wenn man sich schon drauf einläßt.
Aber ich spüre einfach, daß mein Weg nicht schlecht war auch wenn
ich mir fast anhören mußte, daß das mit Chemo vielleicht nicht..........
und dieses ganze Gesülze.  :-[
Grade gestern habe ich was über Ernährungsumstellung gefunden,
über eine Art Krebsdiät, die den Krebs aushungern könnte, wenn man
ein ganz bestimmtes Enzym hat, daß macht, daß die Krebszelle die
Gucose nicht verbrennt, sondern sich davon ernährt und vergärt.
Daher solle man basische Kost zu sich nehmen.
Und siehe da, ich habe vor einigen Jahren schon angefangen,
allerdings nie wirklich konsequent, aus einem Kochbuch der GLYX-
Diät zu kochen, und mein Essen teilweise umzustellen.
Dazu noch Trampolinspringen usw.....

Hatte ich da vielleicht die richtige Intuition?? Ohne zu wissen, daß
mir diese Diät mir helfen könnte.
Die basiert auf dem Prinzip möglichst nur Nahrungsmittel zu verwenden,
die einen geringen Insulingehalt im Körper produzieren.
Denn erst das Insulin macht, daß wir Fett einlagern.
Also, so steht es auch in den medizinischen Seiten, kann der Krebs
sich nur ernähren, wenn wir ihm reichlich Zucker geben.
Bei Vermeidung von Zucker und zu vielen Kohlehydraten muß
er verhungern.
Werde morgen zu einer Arztin gehen, die sowohl Schul- als auch Naturheil-
kundliche Medizin anwendet. Ich hoffe, sie hilft mir weiter und dann
werde ich gleich rausfinden lassen, ob ich dieses Enzym, das heißt
TKTL1 Enzym, habe, denn dann könnte ich versuchen, das Viech auf diese
Weise auszuhungern.
Hier ist der Link dazu, ist sehr gut zu verstehen!


http://www.krebsernaehrung.de/index.php?option=com_content&task=view&id=14&Itemid=28


Liebe Grüße, s´blümle.

christina62

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Re: Misteltherapie
« Antwort #7 am: 21. Mai 2007, 22:35 »
das hört sich interesssant an, blümle, muß mir das genauer durchlesen, aber danke erstmal für diesen Link!
lg christina
Jeder Tag ist ein kleines Leben.



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Kara

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Leben um jeden Preis oder eben nicht...
« Antwort #8 am: 21. Mai 2007, 23:52 »
@blümle:
Ich kann Deine Gedanken mittlerweile sehr gut nachvollziehen.
Die letzte Chemo hat mich dermaßen geschlaucht und auch etliche Folgeschäden hinterlassen, dass ich es mir sehr gut überlegen werde, was ich mache, wenn meine Erkrankung weiter fortschreitet.

Ich lebe zwar sehr gerne, aber ich will nicht um jeden Preis überleben und dahinvegetieren ohne Lebensqualität! Das hab ich auch meiner Familie und meinem Lebenspartner deutlich gemacht. Sie verstehen mich, auch wenn es ihnen schwer fällt.

Ich bin in gewisser Weise viel gelassener geworden, was jedoch meine Lebensqualität und Lebensfreude steigert! Loslassen hat für mich heilende Wirkung! (damit meine ich vor allem die Seele) So aber jetzt lass ich das, wird an dieser Stelle zu philosophisch!

@Christina: Ich hoffe und wünsche Dir von Herzen, dass Du auch künftig keine Chemo brauchst und somit diese Erfahrung nicht machen mußt!

LG
Martina

« Letzte Änderung: 21. Mai 2007, 23:54 von Kara »
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Gerlinde31

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Misteltherapie
« Antwort #9 am: 22. Mai 2007, 09:26 »
Hallo Ihr Lieben!

Ich habe nach Ende meiner Therapie (nach Chemo und Strahlentherapie) mit den Mistelspritzen angefangen.

Ich muss 3 x wöchentlich spritzen. Ein Arzt ist dafür überhaupt nicht notwendig. Wir haben es anfangs so gehalten, dass mir der Arzt gezeigt hat wie es geht, dann bin ich ein paar mal hin und hab es unter seiner Aufsicht selbst gespritzt. Es ist nicht schwer und man gewöhnt sich schnell daran und jetzt spritze ich selbst.

Ich weiß nicht sicher (es gibt einfach zuviel Studien und Meinungen), obs jetzt wirklich gegen Krebs hilft. Ich habe aber schon den Eindruck, dass es meinem Immunsystem auf die Beine hilft. Ich bin nach der langen Therapie immer noch leich müde bei leichten Anstrengungen und mir ist aufgefallen, dass ich immer an den Tagen nach der Spritze fiter bin. Und das ist ja schon ein guter Vorteil. Mein Blutbild (Leukozyten) ist dadurch auch wieder recht gut geworden. Meine Leberwerte sind nach wie vor nicht die besten.

Die Krankenkasse musse mittlerweile die Kosten übernehmen. Sie versuchen oft, es abzuweisen (mangels Wissen der Leute). Aber auf "Streiten" einstellen, sie müssen zahlen!

Alles Liebe
Gerlinde
« Letzte Änderung: 23. Mai 2007, 02:43 von admin »

blümle

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Misteltherapie
« Antwort #10 am: 22. Mai 2007, 21:44 »

Hallo Mädels,

da kann ich euch ein gutes Buch empfehlen, das ich
gleich zu Beginn meiner Krankheit gelesen habe.

Es erkärt sehr plausibel die Zusammenhänge, Wirkungsweisen,
über die Pflanze, die übrigens kein wirklicher Schmarotzer
ist, da sie ihren Wirt zum Leben braucht. Wie sonst könnte
man jedes Jahr wieder neue Mistelzweige aus den Bäumen
schneiden, wenn sie alle nach Mistelbewuchs sterben würden?

Aber das ist da alles drin. Wen´s interessiert,

ISBN 3-7725-5007-X
Krebs besser verstehen
Von Hans-Richard Heiligtag
EinRatgeber aus der Sicht der antroposophisch
erweiterten Medizin.

Liebe Grüße ,s´blümle.
« Letzte Änderung: 23. Mai 2007, 02:35 von admin »

Maria

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Re: Misteltherapie
« Antwort #11 am: 09. August 2007, 19:20 »
Neu im Forum, wollte ich gleich meine momentan brennendste Frage stellen: Misteltherapie ja oder nein? Danke für die bereits gelieferten vielseitigen Erfahrungswerte. Gibt es diesbezüglich Neues hinzuzufügen?
Ich hatte vor einigen Wochen mit der Mistel-Therapie begonnen. Nach recht schmerzhaften starken Reaktionen, mußte ich nach 14 Spritzen den Stammbaum ändern. Bin nun bezüglich Wirksamkeit verunsichert. Meine Familie rät mir abzubrechen, mein Arzt fortzusetzen.
Maria :)

Dietmar E.

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Misteltherapie
« Antwort #12 am: 09. August 2007, 21:18 »
Hallo Maria,

ja, super, sowohl im Forum, als auch auf meiner Festplatte, befindet sich viel über die Misteltherapie.

Wenn du rechts oben bei Suchen Mistel eingibst, bekommst du ALLE Artikel zu lesen.

Wie alt bist du und welche Krebsart hast/hattest du, wann? Welches Produkt spritzst du, mit welcher Bezeichnung und Stärke.
Anschließend kann ich dir einiges berichten.

LG.
Dietmar
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Maria

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Re: Misteltherapie
« Antwort #13 am: 10. August 2007, 11:36 »
Hallo Dietmar,
ist ja direkt schon langweilig - Brustkrebs (Herbst 2005). Es scheint wirklich das Thema Nr. 1 geworden zu sein. Ich weiß nicht, ist es mir früher nur nicht bewußt geworden, oder hat es tatsächlich diese Wichtigkeit in unsem Leben erlangt. Fernsehsendungen, Zeitungen, Diskussionen, etc. etc., es nimmt kein Ende. Es ist, als ob mein eigentliches Ich seine Daseinsberechtigung verloren hat und ich zum Krebs mutiert bin. Sorry, Du wirst es jetzt kaum mehr glauben, eigentlich war/bin ich ein Optimist.
Ich bin 66. Danke für den Hinweis zu den "Mistel" Einträgen!
Bin heute etwas unter Druck. Ich lebe wechselweise in England und Österreich. Meine Tochter urlaubt zur Zeit bei uns in Essex. In wenigen Tagen "geht" es wieder zurück nach Wien und dann gebe ich Dir gerne den Namen des Produkts, das mein Körper nicht akzeptierten wollte. Seit etwa 14 Tagen nehme ich Iscador* P (Pini) cum Hg Ampullen, Serie 0. Genügt das, oder brauchst Du auch mg und ml?
Bist Du auch ein Betroffener oder "Helfer in der Not"?
LG
Maria

Dietmar E.

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Brustkrebs, Misteltherapie mit Iscador
« Antwort #14 am: 10. August 2007, 12:30 »
Servus Maria,

zuerst: lebe, denn du bist/wirst gesund! Du bist nämlich sicher in bester schulmedizinischer
Betreuung. Begleitende Maßnahmen sind aber auch sehr wichtig (Lebenseinstellung,
Ernährung, Nahrungsergänzung, Psyche, etc.).

Um dich nicht aufzuhalten vor deiner Reise nach Wien, wo ich auch zu Hause bin, vorerst:

Mistelpräparate zur komplementärmedizinischen Begleitung einer onkologischen Krebstherapie
gibt es etliche. Getestet habe ich sie vor ein paar Jahren alle, um feststellen zu lassen, welches bei mir am besten wirkt.

Seit einiger Zeit verwende ich, Mehrfachkrebspatient, Iscador, wie du. "Dein" jetziger "Wirtsbaum" ist "P".

Fragen:
Welchen Wirtsbaum hattest du vorher?
Welche Serie nimmst du (0, I oder II)?
Welchen zeitlichen "Spritzplan" hast du?

Ich habe gute Kontakte zu Hersteller und deren Pharmaberater, sowie damit
praktizierende Fachärzte, zwecks Infos.

Alles Gute!

Liebe Grüße

Dietmar


PS: Wahrscheinlich bekommst du auch von anderen Forumsmitgliedern noch Hinweise zur Misteltherapie!
« Letzte Änderung: 10. August 2007, 12:42 von Dietmar E. »
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)