Weitere Infos zur HPV- Impfung:Impfungensind wichtig,
aber auch ein "Streitthema". Es gibt viele "Gruppen" die gegen Impfungen auftreten,
gegen bestimmte Impfungen.
Bei Krebs hört sich meines Erachtens die "private Einstellung dazu" auf.
So erinnere ich an:
Vor 3 Wochen war der Auftakt der Europäischen Impfwoche, veranstaltet von der Weltgesundheitsorganisation (WHO), in Deutschland. Alle Mitgliedsstaaten sind aufgerufen diese Initiative zu unterstützen.
Zum Auftakt der Impfwoche erklärt Staatssekretär Dr. Klaus Theo Schröder: „Durch Schutzimpfungen können Infektionskrankheiten wirksam vermieden und eliminiert werden.
Die Durchimpfungsraten sind in Deutschland immer noch zu gering.
Das Ziel ist es, die Rate deutlich zu verbessern.
Die Europäische Impfwoche macht auf den besonderen Stellenwert von Impfungen aufmerksam. Jede und Jeder sollte sich im Klaren darüber sein, dass der Impfschutz lebenswichtig sein kann.
Ich rate allen, den Schutz durch den Arzt oder Apotheker überprüfen zu lassen und dort wo Lücken bestehen, diese durch die entsprechenden Impfungen beim Haus- oder Kinderarzt schließen zu lassen.“
Und wo es in Deutschland Probleme gibt, brennt in Österreich auch der Hut, teils sogar noch ärger, wie mir ein Zahlenvergleich bestätigte.Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut gibt Empfehlungen zur Durchführung von Schutzimpfungen, auf dieser Grundlage sprechen die obersten Landesbehörden öffentliche Empfehlungen für Schutzimpfungen aus.
Zu den von der STIKO allgemein empfohlenen Standard-Schutzimpfungen gehören derzeit Impfungen gegen Masern, Mumps, Röteln, Pneumokokken, Meningokokken, Wundstarrkrampf, Haemophilus influenzae Typ b (Hib), Hepatitis B, Keuchhusten, Wind-pocken, Diphtherie und Kinderlähmung, und gegen Influenza für Erwachsene über 60 Jahre,
und neu: Impfung gegen Humane Papillomaviren, die Gebärmutterhalskrebs auslösen können.
Durch die Gesundheitsreform sind Schutzimpfungen seit dem 1. April 2007 zu Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland geworden. Gesetzlich Versicherte haben seitdem einen sicheren Rechtsanspruch auf empfohlene Schutzimpfungen. Ausgenommen sind Schutzimpfungen für private Auslandsreisen.
Deutschland ist nicht nur großzügiger bei der Übernahme der Kosten vom Impfungen, ich glaube sie sind "voraus schauender".
Anm: Das Vorgenannte gilt für Deutschland - nicht für Österreich!Dietmar Erlacher
Kontakt@krebspatient.at ORF am 7.5.07:
Impfaktion gegen Gebärmutterhalskrebs
Am 2. Mai hat
in Niederösterreich eine Impfaktion gegen Gebärmutterhalskrebs begonnen. Durchgeführt wird die Impfaktion an den niederösterreichischen Landeskliniken. Ein Hauptwohnsitz in Niederösterreich ist für die Teilnahme Voraussetzung. Die Aktion ist derzeit auf unbestimmte Zeit angesetzt. Detailinformationen erhalten Sie unter der Impfhotline-Nummer der Aktion: 02742/22 6 55.