Autor Thema: AUFRUF! Krebspatienten "gegen" Krebspatienten  (Gelesen 2628 mal)

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Dietmar E.

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AUFRUF! Krebspatienten "gegen" Krebspatienten
« am: 08. Mai 2007, 02:07 »

2. Offener Brief an Gesundheitsministerin, HPV-Impfung gegen Gebärmutterkrebs

 
29.4.07
 

HPV-Gebärmutterhalskrebs-Impfungen




Sehr geehrte Frau Gesundheitsministerin,

Sie sind Ärztin. Das ist nicht immer so gewesen beim
Obersten Verantwortlichen für die Gesundheit aller ÖsterreicherInnen.

Sie sind eine anerkannt gute Ärztin, wie wir aus mehreren Medienberichten erfahren durften.
Auch die Ärztekammer streute Ihnen schon mehrmals rote Rosen.

Bitte lassen Sie "den Kelch nicht an sich vorübergehen"!
Bitte greifen Sie ein!

Die Medien schreiben: "Das zu erwartende Steueraufkommen übertrifft die Prognosen enorm!"

Stellen Sie sich bitte nicht hinten an. Lassen Sie uns nicht zum Schlusslicht im deutschsprachigen Raum werden.

Sorgen Sie bitte dafür, dass die
Kosten für die Impfungen gegen Gebärmutterhalskrebs
ab sofort der Staat, sind so wie so wir Steuerzahler, übernimmt.

Schon vor einiger Zeit wurde hier im Forum Aufklärung betrieben (http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,156.0.html).

Und es hat sich etwas verändert, nämlich dass alle Pflichtkrankenkassen in Deutschland
die vollen Kosten zur Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs übernehmen.

Gerade Sie als Ärztin sind aufgerufen die "Österreichische Lösung" rasch zu ändern, und die HPV-Impfkosten nicht den Eltern auf zu lasten.

Schützen Sie Frauen vor dem Gebärmutterhalskrebs!

Helfen Sie mit, dass der Schutz gegen Gebärmutterhalskrebs flächendeckend erfolgt, unabhängig von der Region (NÖ. unterstützt, lobend. sonst niemand), unabhängig vom Einkommen der Eltern oder der Anzahl der Kinder.

Bei der Gelegenheit erinnere ich an Ihnen Vortrag am Darmkrebstag vor 5 Wochen, Frau Gesundheitsministerin, mit der Veröffentlichung der neuesten Studie:

"Krebs ist weiter in Vormarsch! Von 2004 bis 2006 gab es viele tausende Mehrerkrankungen und um über 10 % mehr an Krebstoten als prognostiziert!"

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher

kontakt@krebspatient.at

www.krebsforum.at

 

Von: http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,187.msg264.html#msg264

"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

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AUFRUF! Krebspatienten "gegen" Krebspatienten
« Antwort #1 am: 08. Mai 2007, 02:14 »

Weitere Infos zur HPV- Impfung:



Impfungen

sind wichtig,
aber auch ein "Streitthema". Es gibt viele "Gruppen" die gegen Impfungen auftreten,
gegen bestimmte Impfungen.

Bei Krebs hört sich meines Erachtens die "private Einstellung dazu" auf.


So erinnere ich an:

Vor 3 Wochen war der Auftakt der Europäischen Impfwoche, veranstaltet von der Weltgesundheitsorganisation (WHO), in Deutschland. Alle Mitgliedsstaaten sind aufgerufen diese Initiative zu unterstützen.

Zum Auftakt der Impfwoche erklärt Staatssekretär Dr. Klaus Theo Schröder: „Durch Schutzimpfungen können Infektionskrankheiten wirksam vermieden und eliminiert werden.
Die Durchimpfungsraten sind in Deutschland immer noch zu gering.
Das Ziel ist es, die Rate deutlich zu verbessern.
Die Europäische Impfwoche macht auf den besonderen Stellenwert von Impfungen aufmerksam. Jede und Jeder sollte sich im Klaren darüber sein, dass der Impfschutz lebenswichtig sein kann.
Ich rate allen, den Schutz durch den Arzt oder Apotheker überprüfen zu lassen und dort wo Lücken bestehen, diese durch die entsprechenden Impfungen beim Haus- oder Kinderarzt schließen zu lassen.“

Und wo es in Deutschland Probleme gibt, brennt in Österreich auch der Hut, teils sogar noch ärger, wie mir ein Zahlenvergleich bestätigte.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut gibt Empfehlungen zur Durchführung von Schutzimpfungen, auf dieser Grundlage sprechen die obersten Landesbehörden öffentliche Empfehlungen für Schutzimpfungen aus.

Zu den von der STIKO allgemein empfohlenen Standard-Schutzimpfungen gehören derzeit Impfungen gegen Masern, Mumps, Röteln, Pneumokokken, Meningokokken, Wundstarrkrampf, Haemophilus influenzae Typ b (Hib), Hepatitis B, Keuchhusten, Wind-pocken, Diphtherie und Kinderlähmung, und gegen Influenza für Erwachsene über 60 Jahre, und neu: Impfung gegen Humane Papillomaviren, die Gebärmutterhalskrebs auslösen können.

Durch die Gesundheitsreform sind Schutzimpfungen seit dem 1. April 2007 zu Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland geworden.

Gesetzlich Versicherte haben seitdem einen sicheren Rechtsanspruch auf empfohlene Schutzimpfungen. Ausgenommen sind Schutzimpfungen für private Auslandsreisen.


Deutschland ist nicht nur großzügiger bei der Übernahme der Kosten vom Impfungen, ich glaube sie sind "voraus schauender".
 
Anm: Das Vorgenannte gilt für Deutschland - nicht für Österreich!

Dietmar Erlacher

Kontakt@krebspatient.at


ORF am 7.5.07:
Impfaktion gegen Gebärmutterhalskrebs
Am 2. Mai hat in Niederösterreich eine Impfaktion gegen Gebärmutterhalskrebs begonnen. Durchgeführt wird die Impfaktion an den niederösterreichischen Landeskliniken. Ein Hauptwohnsitz in Niederösterreich ist für die Teilnahme Voraussetzung. Die Aktion ist derzeit auf unbestimmte Zeit angesetzt. Detailinformationen erhalten Sie unter der Impfhotline-Nummer der Aktion: 02742/22 6 55.


« Letzte Änderung: 08. Mai 2007, 02:24 von Dietmar E. »
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Jutta

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HILFE! Ich bin verzweifelt!
« Antwort #2 am: 12. November 2007, 18:09 »

Gibt es noch ein GESUNDHEITS-Ministerium?

Zuletzt liest man nur mehr über Pflege; sicher auch ein wichtiges Thema für unsere Gesundheitsministerin und dem Sozialminister, ja für die gesamte Bevölkerung.

Stillstand, typisch Österreichisch, ist bei der HPV-Impfung angesagt. Und das seit Monaten. Man hört nur, wie andere Staaten in Europa die HPV-Impfung ins offiz. Impfprogramm ab dem 13. Lebensjahr aufgenommen haben,
aber Österreich schläft scheinbar!

Ständig erkranken Frauen an Gebärmutterhalskrebs, ständig sterben Frauen daran, und die Ministerin, die Regierung, sieht zu. Ich finde das eine bodenlose Gemeinheit, wie hier
vorsätzlich Krebspatienten, ja Krebstote,
"erzeugt" werden, trotz vermeidbaren Möglichkeiten!

Da lesen wir vom Finanzminister und vom Bundeskanzler abwechselnd, wie viel mehr Geld heuer an Steuern einging und eingeht. Super! Von wem ist denn dieses Geld? Doch von uns allen!

Die Türken und die Kurden gehen auf die Straße. Nicht bei ihnen zu Hause - bei uns!
Müssen wir Frauen auch auf die Straße, dass unsere Kinder vor Gebärmutterhalskrebs geschützt werden?
Dass endlich alle Mädchen und Buben (diese sind nämlich die Überträger) die HPV-Impfung bekommen?

Wie ergeht es euch dabei? Ich jedenfalls bin entsetzt!
Wie soll eine alleinerziehende Mutter mit 3 minderjährigen Kindern 1.500.- Euro und mehr, für diese
Krebsschutz-Impfung auf den Tisch legen.  Es sind Zwillinge und ein weiteres Mädchen, knapp um die 13 Jahre!

Müssen wir den Wohnsitz wechseln,
zu Verwandte nach Niederösterreich? Denn da gibt es wenigstens mehr Förderung, als in "Österreich"!

Wir sollten eine Bürgerinitiative starten, gemeinsam mit dem Krebsforum und dem Krebspatientenverein hier, und gemeinsam mit der Krebshilfe Österreich! Wir können doch nicht zusehen, wie unsere oft jungen
Kinder bzw. Frauen wegsterben, obwohl es eine Schutzimpfung dagegen gibt!


Frau Gesundheitsministerin,

auch wenn Sie keine Kinder haben (oder angeblich nicht mal leiden können),

wenn Sie schon uns Nichtraucher nicht vor den Rauchern schützen,

dafür ein Tierschutzgesetz mit großem Medienecho verabschiedeten,

Österreich hat Kinder, hat junge Frauen, schützen Sie diese endlich mit der HPV-Impfung.


Und bitte keine halben Sachen, wie bei den nixnutzigen Lüftungen bei Restaurants als Schutz vor Lungenkrebs, Blasenkrebs, Kehlkopfkrebs, COPD, etc.!

Geben Sie "unser Geld" frei, zur HPV-Schutzimpfung für alle Mädchen und Buben, Frauen und Männer,
vom 13. bis zum 26. Lebensjahr! Alles andere wäre ein Rückschritt in der sonst hoch anerkannten
Österreichischen Medizin, Frau Doktor!


Dass deswegen trotzdem der Abstrich und die Gesundenuntersuchung notwendig ist,
ist doch klar! Verkaufen Sie uns Frauen doch nicht für dumm!

Ich bin verzweifelt!


Wo ist die Lobby für uns Frauen mit Kindern?

Bitte, was meint ihr dazu?

Erika

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AUFRUF! Krebspatienten "gegen" Krebspatienten
« Antwort #3 am: 12. November 2007, 18:54 »
Hallo Jutta,

du hast völlig Recht mit deinem Aufruf (wie schon vorher Dietmar) und ich bin sicher dabei, wenn du und/oder dieses Krebsforum hier eine Bürgerinitiative starten wird!

Es ist eigentlich ziemlich traurig, dass so etwas in Österreich überhaupt nötig ist, aber wenn die Politik nichts unternimmt, müssen eben wir etwas unternehmen und versuchen, wach zu rütteln.

Liebe Grüße, Erika


Anm. Admin:
Hallo Erika und MitstreiterInnen! Bitte bis auf weiteres nicht bei Frau Dr. Kdolsky, Gesundheitsministerin, anrufen. Sie ist nämlich lt. Pressemeldungen einige Zeit in Malaysia und Indonesien. Wir werden da (vielleicht ) 1x im Leben Urlaub machen; sie aber informiert sich über das dortige Spitalswesen!
Die Österreichische Bevölkerung und die weltweit angesehene Österreichische Medizin wird es ihr sicher danken (dass sie weit weg ist)!
Daher besser Emails an: andrea.kdolsky@bmgfj.gv.at, mit lukas.pohl@bmgfj.gv.at, liana.kolm@bmgfj.gv.at; juergen.beilein@bmgfj.gv.at
« Letzte Änderung: 12. November 2007, 23:33 von admin »
Mein Lebensmotto: Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Werner

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KIRCHE, wo bist du?
« Antwort #4 am: 12. November 2007, 21:13 »

Hallo Jutta,

und alle Mütter (und Väter!) in Österreich in ähnlicher Situation:

Ja, mann/frau wird gezwungen, zum Schutz der Kinder etwas zu tun.
Was heißt gezwungen,
das bringt die staatsbürgerschaftliche Pflicht von Eltern mit sich!

So überaus tragisch Kindesmisshandlungen mit Todesfolge sind, hier geht es quasi um Gleiches!
Die Medien schreiben und quatschen um diesen Fall jeden Tag, bringen
immer wieder aufs Neue das (gleiche) Foto der Mutter und des Kindes. Viele Seiten wurden schon gefüllt,
und nicht nur von Zeitungen im kleineren Format.

Ist es nicht grob fahrlässig, oder schon vorsätzlich - da in Kenntnis der Situation, wenn eine Person alle Frauen
vor dem tödlichen Krebs schützen kann, aber diese
tut nichts
zum Schutze der Frauen und Mütter in dieser Republik?

Wann wurde letztes Mal etwas geschrieben über die HPV-Impfung. Über die Ärztin Dr. Kdolsky, platzfüllende  Gesundheitsministerin, ja da konnte man immer was lesen! Vom Schweinebraten über das
Nichtkinderkriegenwollen, bis zum Ehebruch, übrigens einer fremden Ehe! Ist sie eigentlich
nicht auch Familienministerin?

Wie wäre es, die Kirche um Hilfe zu ersuchen? Das müsste rasch geschehen, bevor ein 10 % Zuschuss Gesetz verabschiedet wird!

Der Papst will kein Kondom! Das würde (nur teils) schützen!

Da soll doch naheliegender Weise der gesamte Klerus sich dafür einsetzen, dass Frauen wie Männer im geschlechtsreifen Alter die HPV-Impfung kostenfrei bekommen, oder?

Wer Zugang zum hohen Klerus hat, möge bitte gleich mal die Fühler ausstrecken
und hier berichten!



Werner




Cécile

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. . . es gibt auch Kritisches zu dieser Impfung
« Antwort #5 am: 12. November 2007, 23:39 »
 ;) also den Klerus halte ich ja nun für den am allerwenigsten geeigneten Ansprechpartner bei solchen Themen.

Etwas kritischeres Hinschauen bei dem heiß diskutierten Thema HPV-Impfung ist wohl eher angebracht. Das Ganze ist eine riesige PR-Aktion und schon verfallen alle Mütter von Kindern kurz vor dem Eintritt in die Pubertät in eine Art kollektive Panik.

Bitte bevor ihr euch alle so verrückt machen lasst, lest doch ganz ruhig und aufmerksam das was Kritiker dieser Impfaktion sagen:

Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.

Hätte ich eine Tochter im fraglichen Alter, ich würde sie erst einmal davor schützen Teil eines teuer bezahlten Feldversuchs zu werden . . . und ich würde sie über die Zusammenhänge aufklären.

Kondome schützen! Das wird immer mehr vergessen. Nicht nur gegen HPV, sondern - viel wichtiger - gegen HIV.

Zervix-Karzinome sind rückläufig wegen der wesentlich verbesserten Vorsorge. AIDS leider nicht. Und davor sollte man seine Kinder schützen - durch Aufklärung.

Aber auch das ist kein Thema für den Klerus  8)

LG
Britta

« Letzte Änderung: 12. November 2007, 23:39 von Cécile »

Susi

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! AUFRUF! Krebspatienten "gegen" Krebspatienten !
« Antwort #6 am: 13. November 2007, 08:23 »
Es gibt eine "Österreichische Initiative gegen Gebärmutterhalskrebs" bitte mal reinschaun und unterschreiben.
www.gebaermutterhalskrebs.at
iebe Grüße
Susi
« Letzte Änderung: 14. November 2007, 16:26 von admin »

aut124

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AUFRUF! Krebspatienten "gegen" Krebspatienten
« Antwort #7 am: 13. November 2007, 09:04 »
@Cécile
Bitte komm den hier meist in irgendeiner Weise selbst betroffenen hier nicht mit diesen gemeingefährlichen verwirrten von Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V., die auch von allen offiziellen deutschen Stellen als höchst fragwürdig eingestuft werden. Leute aus diesem Gesinnungskreis waren damals für den Fall Olivia verantwortlich.
Außerdem: Kondome schützen eben nicht ausreichend vor HPV, denn dieser Virus ist auch über die Haut und nicht nur über die Samenflüssigkeit übertragbar.
Und der Vergleich mit HIV ist einerseits geschmacklos, da man Leidende hier und da nicht aufrechnen sollte und andererseits falsch, denn Gebärmutterhalskrebs ist rein statistisch ein weitaus größeres Problem in Westeuropa als HIV.
Informier Dich bitte unter www.gebaermutterhalskrebs.at
LG
« Letzte Änderung: 14. November 2007, 16:26 von admin »

Tanja

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Krebspatienten "gegen" Krebspatienten, HPV-Impfung
« Antwort #8 am: 13. November 2007, 09:16 »

@ Britta,

super, dass du deine Meinung vertrittst. Ich finde diese "gefährlich", aber darüber muss jede Person selbst entscheiden.
Deshalb habe ich sehr, sehr lange bei deinem Link nachgelesen. Aber das ist mir schließlich zu mühsam geworden. Auch konnte ich natürlich nichts von den Literaturhinweisen öffnen, wo pro und kontra stand.

Bessere Info finde ich hier
http://www.krebsforum.at/forum/index.php/board,399.0.html
und 19 Beiträge auch noch unter
http://www.krebsforum.at/forum/index.php/board,437.0.html

Wir haben uns nach einigen Überlegungen "DAFÜR" entschieden!

Schlussendlich vertraue ich einer so hochrangigen „Ständigen Impfkommission“, einschließlich Ethikkommission, einschließlich Bioethikkommission, einschließlich ….., wodurch die Freigabe erst einmal möglich gemacht wurde. Das erfolgte bereits in zig Ländern in Europa, wo die HPV-Impfung ins Impfprogramm übernommen wurde.

Das Wichtigste dann ist: Jede Person soll und kann selbst entscheiden, und das geht ja, ob man diese Impfung will oder nicht. Hier wird „nur“ die
kostenlose Freigabe zur Impfung gegen den Gebärmutterhalskrebs
gefordert.

Ob die „Hohe Geistlichkeit“ dabei hilfreich sein könnte, hängt wohl von den einzelnen Bischöfen in Österreich ab. Deren Einstellungen zu den verschiedensten Themen ist meist sehr unterschiedlich.

Ich bin auf alle Fälle auch für eine sofortige Kostenübernahme der HPV-Impfung für Mädchen und Buben von 13 bis 26 Jahre. Dieser Zeitraum ist nämlich abgesichert, wie ich Studien entnommen habe.

@ Susi,
war gerade dort auf www.gebaermutterhalskrebs.at! Danke für den wertvollen Hinweis für die Österreichischen ForumsmitgliederInnen

Schönen Tag an ALLE,

Tanja!


Erika

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AUFRUF! Krebspatienten "gegen" Krebspatienten
« Antwort #9 am: 13. November 2007, 12:06 »
Hallo alle miteinander!

Ich denke da genau wie Tanja:
Zitat
Das Wichtigste dann ist: Jede Person soll und kann selbst entscheiden, und das geht ja, ob man diese Impfung will oder nicht. Hier wird „nur“ die
kostenlose Freigabe zur Impfung gegen den Gebärmutterhalskrebs
gefordert.

Schließlich wollen wir alle als mündige Patienten gelten und selbst entscheiden dürfen, ob wir impfen lassen oder nicht - und diese Entscheidungsmöglichkeit sollte eben finanziell abgesichert sein.

Ich selbst bin keine, die ohne zu hinterfragen, alles was von Pharmaindustrie, Ärzten und Medien angepriesen wird, annimmt. Durch meine Krankheit MS z. B.  kann ich gar nicht alle möglichen Impfungen in Anspruch nehmen, wenn ich nicht einen Schub riskieren will, gehe also sehr sorgfältig mit diesem Thema um. Jeder muß für sich die Vor- und Nachteile bedenken. Es gibt auch militante Impfgegner, egal welche Impfung betreffend - und das kann wirklich gefährlich werden.  Wo wären wir heute, wenn es z. B. keine Pockenimpfung, keine Kinderlähmungsimpfung, keine Tbc-Impfungen gegeben hätte?

Dietmar, keine Sorge, ich rufe die Ministerin nicht an, will sie schließlich nicht stören  ;) Ich habe auch eher an eine Unterschriftenaktion gedacht. Wie man dem Beitrag von Susi entnehmen kann, gibt es so eine und das finde ich gut. Also nix wie hin und unterschreiben.

Liebe Grüße, Erika
Mein Lebensmotto: Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Gitti

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AUFRUF! Krebspatienten "gegen" Krebspatienten
« Antwort #10 am: 13. November 2007, 12:17 »

@erika (danke!)
und an alle Mitleser!

Jetzt haben wir mündigen ÖsterreicherInnen die Möglichkeiten - bitte benützen!

Email an:
andrea.kdolsky@bmgfj.gv.at, mit lukas.pohl@bmgfj.gv.at, liana.kolm@bmgfj.gv.at; juergen.beilein@bmgfj.gv.at

und:
Unterschriftenaktion auf: www.gebaermutterhalskrebs.at
Dort habe ich auch einige Unterschriftenlisten angefordert und werde sie Verwandten, Bekannten,
in meiner Firma, ArzthelferInnen, Ärzten, Apotheken etc. mit der Bitte um Mithilfe weiter geben!

Susi

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! AUFRUF! Krebspatienten "gegen" Krebspatienten !
« Antwort #11 am: 13. November 2007, 14:22 »
Ich finde die Initiative gegen Gebärmutterhalskrebs sehr gut, hab auch schon sehr viel unterstützt mit Unterschriftenlisten. Ich bin der Meinung daß eine Frau Stemberger mehr ausrichten kann als viele "Normalbürger". Sie hat gute Verbindungen zu UNICEF u.s.w. und vor allem weiß Frau Stemberger wovon Sie redet den Sie war selbst Betroffen und hat eine Freundin an diese Krankheit verloren.
Es gibt mittlerweile sehr viele Artikel in Tageszeitungen und diversen Illustrierten nur im Fernsehn sieht man nichts. Villeicht findet sich ja eine Moderatorin oder Moderator der in seiner Sendung darüber berichten möchte.
Ich weiß aber auch ganz zuverläßig, daß das Thema HPV bald in der Politik "besprochen" wird.
Liebe Grüße
Susi
« Letzte Änderung: 14. November 2007, 16:26 von admin »

Gitti

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Zwischenergebnis zum AUFRUF! Krebspatienten "gegen" Krebspatienten!
« Antwort #12 am: 18. November 2007, 12:16 »
Hallo Jutta,

noch nicht publiziert aber Tatsache, unser aller Protestaktionen haben erste Früchte erbracht:

Die Wiener GKK hat den Zuschuss zur  HPV-Impfung erhöht!

Jetzt zahlen Wiener  465.- statt 624.- Euro.


Ausweg:

NiederösterreicherInnen zahlen nur 270.-- Euro!


Also weiterhin protestieren durch Emails an die Gesundheitsministerin,

und die volle Kostenübernahme für Mädchen und Burschen ab 13 Jahren

fordern:  andrea.kdolsky@bmgfj.gv.at

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Gebärmutterhalskrebs - Prävention mit HPV-Impfung - Test als Zusatz
« Antwort #13 am: 26. November 2007, 13:43 »
Hallu Jutta,

liebe MitleserInnen!


danke für deine Mitteilung, dass es - für dich - zu einer durchführbaren, finanziellen Lösung gekommen ist.

Zur Information:
Die Impfung besteht aus 3 Teilimpfungen.
Jede Impfung kostet 208.- Euro
Verlängerte Apotheken-Aktion Österreich weit: Preis 155.--

Sollte wieder ein extremer Härtefall sein, bitte uns melden. Wir versuchen eine Lösung zu finden.

U  n  s  e  r  e      F  o  r  d  e  r  u  n  g :

Kostenfreie Impfmöglichkeit für Mädchen und Buben von 13 bis 25 Jahren!


Bitte helft uns dabei,

1. durch Schreiben an Gesundheitsministerin Dr. Kdolsky, andrea.kdolsky@bmgfj.gv.at
2. Verteilung von Flugzetteln (bitte Adresse an kontakt@krebsforum.at )
3. Gründung von Selbsthilfegruppen Krebspatienten für Krebspatienten,
4. Gründung von Selbsthilfegruppen Gebärmutterhalskrebs,
5. Leserbriefe, Interviews in Medien und Diskussionen mit PolitikerInnen.

Danke, und liebe Grüße

Dietmar

kontakt@krebspatient.at
Tel. 01-577-2395, 0650-577-2395


PS: Das Land NÖ unterstützt die Impfaktion gegen Gebärmutterhalskrebs. Als „ersten Teilerfolg“ werten wir: Alle Mädchen und Frauen zwischen 9 und 26 Jahren können sich an den niederösterreichischen Landeskliniken zu einem vergünstigten Preis von 90 Euro pro Dosis impfen lassen. „Diese Aktion zeigt, dass von den Verantwortlichen zunehmend erkannt wird, wie wichtig eine flächendeckende Impfung ist. Ein Schritt in die richtige Richtung!“, so Katharina Stemberger. „Endziel muss jedoch die kostenlose Impfung für alle in Österreich lebenden Frauen und Mädchen sein. Auch 3 x 90 Euro sind für viele Menschen leider immer noch unleistbar.“
Nähere Informationen zur Impfaktion in Niederösterreich erhalten Sie unter http://www.lknoe.at/de/1888 oder der Impfhotline-Nummer der Aktion: 02742/22 6 55.

 
« Letzte Änderung: 26. November 2007, 18:50 von admin »