Autor Thema: Brustkrebs, Brustaufbau  (Gelesen 1281 mal)

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Evi

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Brustkrebs, Brustaufbau
« am: 21. November 2008, 00:46 »

20/11/08,12:00, Elsevier

Evidenz spricht eher für rasche Brustrekonstruktion nach Mastektomie

Frauen nach Mastektomie ist zu einer Brustrekonstruktion zu raten…

Umgehende brustrekonstruktive Therapiemaßnahmen verbessern die gesundheitsbezogene Lebensqualität von Patientinnen nach Mastektomie – unabhängig von der Art der Rekonstruktion, lässt eine Metaanalyse von Shelley Potter der Universität von Bristol vermuten, die das European Journal of Surgical Oncology veröffentlichte.

Von    http://www.univadis.de/medical_and_more/de_DE_Praxisradar_Detail?articleItemId=e35771ec6779b08a420a3f3f02cd7459

admin

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Re: Brustkrebs, Brustaufbau
« Antwort #1 am: 11. Februar 2010, 18:21 »
11.02.2010   
   
   Neue Option für Wiederaufbau der Brust nach Amputation bei Mammakarzinom

Seit Mitte 2009 steht in Deutschland mit der StratticeTM Reconstructive Tissue Matrix eine neue Option für den chirurgischen Wiederaufbau der Brust nach Amputation zur Verfügung. Eine solche Gewebematrix kann verwendet werden, wenn einer Frau nicht genug eigenes Gewebe zur Abdeckung eines Expanders und/oder Implantats zur Verfügung steht. Mit dem Einsatz einer Gewebematrix stehen nun neue Möglichkeiten zur Brustrekonstruktion mit Implantaten zur Verfügung, die Vorteile gegenüber anderen Techniken der Rekonstruktion bieten.

StratticeTM Tissue Matrix unterstützt die Revaskularisation und Zellrepopularisierung und wird in das körpereigene Gewebe integriert. Ein weiterer Vorteil für Brustkrebspatientinnen ist das kosmetische Ergebnis: StratticeTM Tissue Matrix erlaubt dem Chirurgen eine ästhetischere Formgebung der Brust als dies mit der bisher üblichen Implantatrekonstruktion möglich war. Zudem kanndie Gewebematrix sofort nach der Krebsoperation - also in einem Eingriff - zur Brustrekonstruktion eingesetzt werden.

Am 2. Februar 2010 wurde in der deutschen Publikumspresse erstmals über die Behandlung einer jungen Brustkrebspatientin mit StratticeTM Tissue Matrix berichtet:

http://www.journalmed.de/newsview.php?id=28710

admin

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HEUTE in Wien: 13.30 - 15.00 - Brustkrebs, Brustaufbau
« Antwort #2 am: 06. September 2010, 12:17 »

Anmerkung:
Mehrmals schon baten wir um frühere Bekanntmachungen der Vorträge, aber nein!
Sie sehen, erst heute um 10h kam dies über APA/OTS an die Öffentlichkeit - eine Frechheit, diese Organisation!


Bitte senden Sie ein Email an sonja.wehsely@ggs.wien.gv.at und ersuchen Sie um frühere Bekanntmachung!
danke!



Gesundheit/Wien/Termin/MALVE/Krebs
2010-09-06 / 10:08:07 / PID Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien
Infonachmittag: Brustwiederherstellung nach Brustkrebs
  

   Wien (OTS) - Die Veranstaltungsreihe "M.A.L.V.E. - "Miteinander am
Leben Vertrauen entwickeln" - befasst sich dieses Mal mit dem Thema
"Brustwiederherstellung nach Brustkrebs" im Rahmen der Plastischen
Chirurgie. Dr.in Daniela Hoch, Fachärztin für Plastische- und
Wiederherstellungschirurgie an der Krankenanstalt Rudolfstiftung
informiert über die Möglichkeiten des Brustaufbaus mit körpereigenem
Gewebe und mit Fremdmaterialien sowie über den richtigen Zeitpunkt
für die Sofortrekonstruktion. ExpertInnen aus verschiedenen
Fachgruppen arbeiten im Brustgesundheitszentrum der Krankenanstalt
Rudolfstiftung interdisziplinär zusammen und garantieren so die
optimale Behandlung und Betreuung von Brustkrebspatientinnen.
~
Infonachmittag: Brustwiederherstellung nach Brustkrebs

 Datum:   6.9.2010, 13:30 - 15:00 Uhr
 Ort:     Krankenanstalt Rudolfstiftung Konferenzraum, Bürogebäude EG
          Boerhaavegasse 8a, 1030 Wien


~
Rückfragehinweis:
   Krankenanstalt Rudolfstiftung
   Projektleitung M.A.L.V.E.
   OA Dr. Toni Niedermayr, Tel: 71165/4715
   toni.niedermayr@wienkav.at
   Wiener Krankenanstaltenverbund / Presse
   Conny Lindner, Tel: 01/40409-70054
   cornelia.lindner@wienkav.at
« Letzte Änderung: 06. September 2010, 12:18 von admin »

admin

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« Letzte Änderung: 22. Dezember 2011, 23:32 von admin »

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Früher: "Kein Brustkrebs durch Silikon-Implantate"
« Antwort #4 am: 22. Dezember 2011, 15:44 »





Früher hieß es noch:

Kein Brustkrebs durch Silikon-Implantate

08.02.2006  ·  Brustimplantate aus Silikon führen nicht zu Brustkrebs. Das hat jetzt eine Studie mit einigen tausend Frauen ergeben, die sich ihre Brust zwischen 1973 und 1995 in privaten Schönheitskliniken oder öffentlichen Krankenhäusern Dänemarks vergrößern ließen.

http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin/krebs-kein-brustkrebs-durch-silikon-implantate-1305266.html

admin

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Naja, den säumigen Stöger kennen wir zu gut,

schade, dass er sich nicht die jährlich 1.000 Passivrauchtoten ansehen muss,

nach seiner Säumigkeit www.rauchsheriff.at




JUDITH Schwentner:

Die Gefahr dieser Brustimplantate war im März 2010 offenkundig und Minister Stöger war in seiner Reaktion sehr säumig.


« Letzte Änderung: 26. Dezember 2011, 21:06 von admin »

admin

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Krebs durch Silikon in der Brust!
« Antwort #6 am: 26. Dezember 2011, 21:08 »

Jetzt spricht man schon von 300.000 Frauen

mit SOLCHEM Silikon !!!

Tanja

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Silikon - Vorfall um Brustimplantate
« Antwort #7 am: 09. Januar 2012, 19:25 »


BVMed zum Vorfall um Brustimplantate: "Qualitätssicherung bei Medizinprodukten ist eine gemeinsame Herausforderung"

03.01.2012 - 1/12

Berlin. Einen stärkeren Qualitäts- statt Preisfokus hat der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) im Zusammenhang mit den Vorfällen um Brustimplantate des französischen Herstellers PIP gefordert. "Wir brauchen eine Diskussion darüber, wie wir eine qualitativ hochwertige Versorgung der Patienten sicherstellen können. Das ist eine gemeinsame Verantwortung. Ärzte und Kliniken sind dabei ebenso in der Verantwortung wie die Hersteller und die Kostenträger. Ein reiner Preisfokus führt zu Qualitätseinbußen und Gefahren für die Patienten", so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt.

Den Forderungen nach einer Änderung des Marktzugangs von Medzinprodukten, wie von der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen erhoben, erteilte Schmitt eine klare Absage. "Kriminelle Energie wie im Fall der Firma PIP kann kein Zulassungssystem unterbinden. Da schafft auch ein Register keine direkte Abhilfe." Die europäischen Regelungen zum Marktzugang für Medizinprodukte haben sich grundsätzlich bewährt. Die Schwächen einer einheitlichen Qualität und Überwachung der Benannten Stellen müssten dagegen behoben werden.

In Deutschland gibt es seit 1995 mit dem Medizinproduktegesetz sehr hohe rechtliche Anforderungen an die Sicherheit und Leistungsfähigkeit von Medizinprodukten, die mit denen der Arzneimittelzulassung vergleichbar sind (siehe Veröffentlichung des Bundesgesundheitsministeriums unter www.bmg.bund.de/fileadmin/dateien/Downloads/M/Medizinprodukte/Poster_Medizinprodukte_111124.pdf). Für jedes Medizinprodukt wird im Rahmen der CE-Kennzeichnung eine gesonderte Risikoanalyse und eine klinische Bewertung durchgeführt. Das Gesetz fordert vom Hersteller einen schriftlich dokumentierten validen Nachweis der Sicherheit und der medizinisch-technischen Leistungsfähigkeit seiner Produkte, der durch staatlich akkreditierte, externe Auditier- und Zertifizierstellen und durch Behörden geprüft und überwacht wird. Bei Produkten mit erhöhtem Risiko muss zudem eine klinische Prüfung vorgenommen werden. Die klinische Prüfung von Medizinprodukten ist der klinischen Prüfung von Arzneimitteln nachgebildet und unterliegt gleichen strengen Voraussetzungen, so auch einem Bewertungsverfahren durch eine Ethikkommission und einem Genehmigungsverfahren beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte.


Medienkontakt:
Manfred Beeres
Leiter Kommunikation/Pressesprecher
Tel: +49 30 246 255-20
E-Mail: beeres(at)bvmed.de

Sissi

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"Gift - Busen" - Zuerst waren es 3, dann 15, jetzt ...
« Antwort #8 am: 01. Februar 2012, 19:46 »


Auch 100 Frauen und mehr könnten in Österreich den Gift-Silikon in Ihrer Brust haben!

Gesundheitsminister Stöger beschwichtigt, reduziert, aber das tat er auch, als es Tote gab!

http://www.oe24.at/welt/Giftimplantate-Busen-Pfuscher-wieder-frei/54131951

Und dort auch die Links zu:

WHO-Appell wegen Pfusch-Brustimplantaten
In den Skandal  hat sich nun erstmals auch die WHO eingeschaltet.
Wiener Silikon-Opfer klagt an
Claudia T. wollte nur einen größeren Busen. In Ungarn wurden ihr die gefährlichen Gift-Implantate eingesetzt.
Polizei sucht Boss der Implantaten-Firma
Jean-Claude Mas soll 2010 betrunken in Costa Rica Auto gefahren sein.
Verwirrung um defekte Brustimplantate
Der Bogen der offiziellen Empfehlungen reicht von Operieren bis Ignorieren.


Stöger beschwichtigt auch seit Jahren die Passivrauchtoten, wenn er mit der Nichteinhaltung des Nichtraucherschutzes konfrontiert wird,

der Raucherschutzminister, und nicht Gesundheitsminister.

admin

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EU zieht Konsequenzen aus Brust­implantate-Skandal
« Antwort #9 am: 30. April 2012, 00:31 »


EU zieht Konsequenzen aus Brust­implantate-Skandal

Donnerstag, 26. April 2012

dpa

Brüssel – Die Europäische Union zieht aus dem Skandal um minderwertige Brust­implan­tate des französischen Hersteller PIP Konsequenzen. Der zuständige Gesund­heits­ausschuss des Europäischen Parlaments (EP) sprach sich einstimmig dafür aus,  unan­ge­meldete Kontrollen in den Produktionsstätten mindestens alle 12 Monate einzuführen.

Außerdem soll die Berichterstattung über defekte Medizinprodukte verbessert sowie eine Rückverfolgbarkeit von Implantaten eingeführt werden. Ärzte, Patienten und andere Beteiligte des Gesundheitswesens sollen jeden Zwischenfall melden und die Informa­tionen sollen europaweit zur Verfügung gestellt werden.
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Der französische Brustimplantatehersteller PIP hatte etwa 400.000 minderwertige Brustimplantate in Europa verkauft. Diese waren unter anderem vom deutschen TÜV aufgrund falscher Angaben des Herstellers zugelassen worden. „Es ist dringend erforderlich, dass wir Verbrechern, die mit dem Leben und der Gesundheit von Menschen spielen, das Leben so schwer wie möglich machen", kommentiert der CDU-Europaabgeordnete Peter Liese den Beschluss des EP.

Die von den Europaparlamentariern vorgeschlagenen Sofortmaßnahmen sollen möglichst auf Basis der gültigen Gesetzgebung durchgeführt werden. Dies entspricht auch einer Forderung der Europäischen Kommission. Die Brüsseler Behörde will zudem in der zweiten Jahreshälfte eine überarbeitete Fassung der EU-Medizinprodukterichtlinie vorlegen.

Umstritten ist, ob Medizinprodukte in Zukunft wie Arzneimittel vorab von staatlichen Stellen genehmigt werden müssen. Der Ausschuss des EP befürwortete dies mit knapper Mehrheit. Liese hingegen ist der Ansicht: „Nur Kontrollen zu einem späteren Zeitpunkt sind zielführend. Außerdem gibt es mehr als zehntausend Medizinprodukte, die pro Jahr neu zugelassen werden. Den Aufwand können staatliche Stellen ohne die Unterstützung von benannten Stellen wie etwa dem TÜV nicht bewältigen." © ps/aerzteblatt.de