Autor Thema: Kurier-Hotline BK.: frühzeitig erkennen und behandeln!  (Gelesen 1396 mal)

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Dietmar E.

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Laut Kurier Di. 15-5-07, S. 17:

Fragen an den Chirurgen Prof. Dr. Michael Steiner, Brustzentrum Hanuschspital (GKK), Wien

Anrufe mit Direktantwort: Mi. 16.5.07: 14-15 Uhr unter 01-526-5760
oder
www.kurier.at/gesundheit mit einer Frage heute, morgen, die ganze Woche!
Mann/Frau bekommt (meist) dabei eine gut fundierte Antwort binnen 8 Tagen auf die angegebene Emailadresse. Nachteil: einmal registrieren, dann aber für immer frei geschalten für wöchentlich neue Fragestellungen zu einem anderen Gesundheitsthema!
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

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« Antwort #1 am: 16. Mai 2007, 15:39 »
Fragen an den Chirurgen Prof. Dr. Michael Steiner, Brustzentrum Hanuschspital (GKK), Wien

Anrufe mit Direktantwort: Mi. 16.5.07: 14-15 Uhr unter 01-526-5760

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« Letzte Änderung: 16. Mai 2007, 15:40 von Dietmar E. »
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Dietmar E.

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Brustkrebsvorsorge, da .....
« Antwort #2 am: 16. Mai 2007, 17:56 »


Brustkrebsvorsorge

Früherkennung kann heilen

Alleine in Burgenland erkranken jährlich 170 Frauen an Brustkrebs, in Gesamtösterreich rund 4500. Die Sterblichkeitsrate beträgt 45 Prozent. Durch eine Verbesserung der therapeutischen Maßnahmen konnte trotz Zunahme der Brustkrebshäufigkeit die Mortalität leicht gesenkt werden.
"Je früher Brustkrebs diagnostiziert wird, umso größer sind die Chancen, dass er geheilt werden kann", erläutert Gesundheits-Landesrat Peter Rezar anlässlich der Präsentation eines Modellversuches in Güssing.

Mit der Gesundheitsreform 2005 wurden österreichweit Pilotprojekte für ein Mammographie-Screening im Rahmen des EU-Programmes "Europa gegen den Krebs" ermöglicht. In diesen Pilotprojekten soll über einige Jahre die Sinnhaftigkeit des Mammographie-Screenings und die Schaffung von Brustzentren geprüft werden. Österreichweit einzigartig ist dabei das Projekt "Brustzentrum Pannonia Süd" für die Bezirke Güssing und Jennersdorf, dessen erste Zwischenergebnisse jetzt vorliegen

"Seit dem Vorjahr wurden 8908 Frauen zwischen 40 und 70 Jahren zum Brustscreening eingeladen, 3303 oder 37,1 Prozent sind der Einladung gefolgt. Bei acht von ihnen wurde Brustkrebs diagnostiziert", ist Primar Wilfried Horvath, Projektleiter und Chirurg am Landeskrankenhaus Güssing, mit der Teilnahme noch nicht ganz zufrieden. Sein Wunsch wäre eine Teilnehmerrate von 70 Prozent.

Das Brustzentrum Pannonia Süd ist in den Räumlichkeiten des Radiologischen Institutes von Hormos Schahbasi in Güssing (vis a vis Kulturzentrum) untergebracht. Hier erfolgen auch die ersten Untersuchungen, die so genannten Mammographien.

"Diese sind für alle Frauen der Zielgruppe kostenlos", sagt Christian Moder, Direktor der burgenländischen Gebietskrankenkasse. Das Projekt ist vorerst bis 31.12.2008 befristet, kann aber bei entsprechendem Erfolg auf das gesamte Burgenland ausgedehnt werden.

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Tanja

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Brustkrebs - Häufige Fragen auf einen Blick
« Antwort #3 am: 14. Oktober 2008, 21:52 »


Die Diagnose Brustkrebs ist oft ein großer Schock. Doch schon bald beginnen sich viele Betroffene Fragen
zum Umgang mit der Krankheit zu stellen.

An dieser Stelle ein paar Antworten auf häufige Fragen.

http://www.ueberleben-mit-brustkrebs.de/brustkrebs/faq/content-190765.html




Gitti

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Brustkrebs: Tasten schon in jungen Jahren
« Antwort #4 am: 08. November 2008, 16:15 »

Zum sensiblen Thema „Brustkrebs“ standen Experten in der OÖN-Redaktion am Donnerstag Rede und Antwort.

Keine Frau lässt sich gerne sagen, wie sie ihren Körper zu berühren und zu betasten hat – schon gar nicht, wenn es um die eigene Brust geht. Doch gerade diese zutiefst weibliche Körperregion ist anfällig für Krebs. Monatliche Selbstuntersuchung ab 20 Jahren, halbjährliche Kontrolle durch den Arzt und später zusätzlich Mammographien ermöglichen oft Früherkennung und Heilung, können Leben retten.

„Die Brustkrebsvorsorge ist heute eine der wichtigsten Präventionsmaßnahmen für Frauen“, sagt die Linzer Vizebürgermeisterin Christiana Dolezal. „Durch Vermeidung ungesunder Lebensgewohnheiten wie Rauchen, vermehrter Alkoholkonsum, Übergewicht und Bewegungsmangel kann das Brustkrebsrisiko deutlich gesenkt werden“, erklärt Gesundheitslandesrätin Silvia Stöger.

Antworten zum Thema Brustkrebsvorsorge gaben Univ.-Doz. Peter Schrenk (Leiter des Brustkompetenzzentrums im AKH Linz) und Oberärztin Gertraud Tschurtschenthaler (Internistin und Onkologin im KH der Barmherzigen Schwestern Linz):

Sollen sich wirklich alle Frauen selbst untersuchen? Ja, denn Brustkrebs kann jede Frau treffen, auch wenn sie noch ganz jung oder schon sehr alt ist. (Anleitungen zur Selbstuntersuchung und Tastseminare gibt’s bei der Krebshilfe).

Ab wann und wie oft ist eine Mammographie notwendig?

Eine Basismammographie sollte zwischen 35. und 40. Lebensjahr gemacht werden. Die Krebshilfe empfiehlt Mammographien danach in längstens zweijährigem Abstand.

Was tun, wenn Krankheitsfälle in der Familie (Großmutter, Mutter, Tante ...) bekannt sind?

Wenn eine Mutter z. B. mit 37 Jahren an Brustkrebs erkrankt ist, sollte die erste Mammographie bei der Tochter zehn Jahre früher, in diesem Fall mit 27 Jahren, erfolgen.

Welche Methode ist zur Diagnose am besten: Mammographie, Ultraschall oder Magnetresonanztomographie?

Keines der Diagnoseverfahren ist „am besten“, sie ergänzen einander. Der Radiologe kann abschätzen, welche Untersuchungen notwendig sind.

Geht das Thema Brustkrebs nur Frauen an?

Nein, zirka drei von hundert Brustkrebs-Patienten sind männlich.

Dürfen und/oder sollen Krebspatienten komplementäre Behandlungsmethoden in Anspruch nehmen?

Komplementärmedizin darf niemals Ersatz für die vom Arzt individuell zusammengestellte Krebstherapie sein. Sie kann diese aber ergänzen (eine entsprechende Broschüre gibt es bei der Krebshilfe). Immer sollte der behandelnde Arzt über komplementäre Behandlungen informiert werden, um unerwünschte Wechselwirkungen auszuschließen. So kann z. B. die hochdosierte Gabe von Vitaminen während einer Strahlentherapie oder Chemotherapie Probleme bereiten.

Was tun, wenn jemand bei der Diagnose eines Spezialisten unsicher ist?

Jede Patientin hat das Recht und die Möglichkeit, eine zweite Meinung einzuholen.

Wer hilft, mit der Diagnose Krebs besser fertig zu werden?

In 14 über das ganze Bundesland verteilten Beratungsstellen bietet die Krebshilfe OÖ z.B. kostenlos psychologische Beratung an (Adressen und Telefonnummern bei der Krebshilfe). (dh)

Info: www.krebshilfe.net, Krebshilfe OÖ: Tel. 0732/777756-1, beratung@krebshilfe-ooe.at, zum Downloaden oder gratis zu bestellen: Broschüren „Frauen und Krebs“, „Brustkrebs“, „Komplementärmedizin“ sowie „Duschkarte – Anleitung zur Selbstuntersuchung der weiblichen Brust“


OÖnachrichten vom 05.11.2008