Was tun ,wenn bei Nachsorge plötzlich wieder ein Knoten in de Brust ist?
Behandlung des Brustkrebs-Rezidivs
Wie bei der Erstbehandlung steht auch hier die Operation im Vordergrund. Liegt der neue Tumor innerhalb des Brustgewebes selbst, entfernt der Operateur in der Regel die gesamte Brust. Sind die Wand des Brustkorbs und/oder Lymphknoten befallen, wird der Tumor nach Möglichkeit ebenfalls vollständig entfernt.
Experten empfehlen eine Strahlenbehandlung, wenn im Rahmen der ersten Behandlung keine Bestrahlung durchgeführt wurde oder das Rezidiv nicht vollständig entfernt werden konnte.
Eine Hormontherapie macht bei Tumoren Sinn, die Hormonrezeptoren tragen. Die Behandlung kann hier die Zeit ohne Erkrankung verlängern. Ähnliches gilt für eine zusätzliche Chemotherapie.
Hormonbehandlung bei fortgeschrittenem Brustkrebs
Eine langfristige Heilung kann leider fast nie erzielt werden. Doch können betroffene Frauen mit den heutigen Behandlungsverfahren länger und vor allem besser leben.
Die Hormontherapie hat sich in dieser Situation besonders bewährt, also die Blockade des Hormoneinflusses auf die Vermehrung der Krebszellen. Frauen nach den Wechseljahren erhalten dabei als erstes meist einen modernen Aromatasehemmer. Bei Frauen vor den Wechseljahren steht die Ausschaltung der Bildung von Östrogenen in den Eierstöcken im Vordergrund, z. B. mit GnRH-Analoga.
Falls die Erkrankung weiter fortschreitet, bleibt schließlich noch die Möglichkeit mit weiblichen Hormonen zu behandeln, die als Gestagene bezeichnet werden.