Autor Thema: Chemoprophylaxe nach Blasenkrebs-TUR mit Mitomycin, Epirubicin, Doxorubicin  (Gelesen 649 mal)

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Gitti

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Nach der Entfernung des Blasentumors wird meist eine Instillationstherapie durchgeführt, wenn der Tumor noch nicht muskelinvasiv (ins Muskelgewebe hineingehend) war.

Mit dieser Instillation soll innerhalb von 24 Stunden, noch besser innerhalb von 6 Stunden nach der TUR (Transurethaler Resektion), begonnen werden.

Mitomycin, Epirubicin, Doxorubicin seien dabei gleichwertig, lt. Studien.

Mitomycin: http://de.wikipedia.org/wiki/Mitomycin

Eine weitere Möglichkeit ist KLH (Keyhole Limpet Hemocyanin), welches in Deutschland seltenst, in Österreich
unter Immucothel (Immunocyanin) eingesetzt wird:  http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,54.msg68.html#msg68


Tanja

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silver dollar

Moin ............
das mit dem Mitomycin ist so eine Sache, liegt bei TaG1 und T1G1 im Empfehlungs- aber nicht im Mussrahmen. Bei einer Reihe von Urologen hat sich das Thema dahingehend konkretisiert, dass bei TUR B mit Entfernung eines Tumors eine Fruehinstillation 40 Mitomycin erfolgt, unmittelbar nach TUR B noch vor  Aktivierung der Kochsalzloesungsspuelung. Nach Pathologieergebnis wird dann bei der Nachresektion bei Ta und T1 ueblicherweise auf Mitomycin verzichtet. Wenn die Pathologie negativ ausfaellt dann 3 monatlich Zystoskopie, wenn leider positiv, dann regulaerer Fortgang mit Mitomycin. BCG oder was auch immer angeraten ist. Wesentlich ist die Risikofaktoren einzudaemmen, nicht mehr rauchen, viel trinken um die Blase so oft wie moeglich zu spuelen und eben Vorsorge uebr einen langen Zeitraumdurch regelmaessige Zystoskopien