Autor Thema: Brustkrebs, wegen Ernährung, wegen ........  (Gelesen 1108 mal)

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Dietmar E.

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Brustkrebs, wegen Ernährung, wegen ........
« am: 17. Mai 2007, 21:18 »

"Ernährung" ist ein Thema, was ich in einigen Krebsforen als Einzelthema haben möchte, weil es oft dort angesprochen wird. Hier auch, wie aufgeschlüsselt?

Trotzdem will ich Nachstehendes hier posten, parallel zu P. Ca., ausnahmsweise, Grund angeführt!



Prostatakrebs durch Multivitamin


Hallo,
also schon sehr (!) arg diese Nachricht - ich hoffe es kommt bald eine massive Gegenstudie. Aber eigentlich bringt Ersteres "der Lobby" nichts, sodass mich selbst die Erforschung dessen wundert, was ja alles sehr viel kostet.
Ungut, wenn man P. Ca. Risiko hat, aber anderseits - wer nicht - noch andere Probleme sind, wo das Multiviti gut tun soll.
Und jetzt?
Nur mehr Einzelgaben? Welche?
Oder doch Multi und Einzelgaben?
Oder gar nichts, abwarten und Tee trinken?
Dietmar

PS: Das Drüsengewebe der Prostata wird oft ähnlich mit dem der weiblichen Brust verglichen. Ob berechtigt oder nicht, weiß ich nicht. Jedenfalls könnte Nachstehendes dann auch ggf. bei der Entstehung von Brustkrebs Auswirkungen haben.




Starker Multivitamin-Konsum könnte das Risiko für einen tödlichen Verlauf von Prostatakrebs erhöhen


Betheda/Washington, D.C. - Eine im Journal of the National Cancer Institute veröffentlichte Studie weist darauf hin, dass exzessiver Multivitamin-Konsum im Zusammenhang mit einem schwereren Verlauf des Prostatakrebs stehen könnte. Die Forscher des National Cancer Institute in Bethesda konnten zwar keinen generellen Zusammenhang des Multivitamin-Konsums mit der Entstehung von Prostatakrebs belegen, wiesen aber einen Zusammenhang zwischen der Häufigkeit und Menge des Multivitamin-Konsums mit fortgeschrittenem Prostatakrebs und tödlichen Verlaufsformen nach.

Die grundsätzliche Frage war, welchen Einfluss, der Konsum von Multivitaminen auf das Risiko der Krebsentstehung haben könnte. Studienleiterin Karla Lawson und ihre Kollegen vom National Cancer Institute in Bethesda werteten die Daten von 295.344 Männern aus der National Institutes of Health-AARP Diet and Health Study aus, um einen Zusammenhang zwischen Multivitamin-Konsum und Prostatakrebsgefahr nachzuweisen. Innerhalb von fünf Jahren wurden 10.241 Männer mit Prostatakrebs diagnostiziert, darunter 8.765 mit lokal begrenzten Karzinomen und 1.476 mit fortgeschrittenen. Die Wissenschaftler fanden keinen Zusammenhang zwischen Multivitamin-Konsum und dem Auftreten des lokal begrenzten Prostatakrebses. Verglich man Männer, die Multivitamine mehr als sieben mal in der Woche schluckten, mit denen, die keine Multivitamine zu sich nahmen, zeigte sich jedoch ein Zusammenhang zwischen der Einnahme von Multivitamin-Präparaten und dem Auftreten von fortgeschrittenem Prostatakrebs, sowie Prostatakrebs mit tödlicher Verlaufsform. Dieses Risiko stellte sich für die Multivitamin-Konsumenten um fast das Doppelte (95 Prozent) erhöht dar.

Dieser Zusammenhang war bei den Männern am größten, bei denen in der Familienanmnese weitere an Prostatakrebs erkrankte Personen nachgewiesen werden konnten, sowie bei den Männern, die zusätzlich auch Selen, Beta-Carotin oder Zink als Nahrungsergänzung zu sich nahmen.

„Weil Multivitamin-Präparate aus einer Kombination mehrerer Vitamine bestehen und die Männer, die viel davon nahmen, auch eine größere Wahrscheinlichkeit aufwiesen, eine Vielzahl weiterer einzelner Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, waren wir nicht in der Lage, herauszufinden welche Bestandteile in welcher Menge ursächlich für die beobachteten Zusammenhänge sind,“ schreiben die für die Studie verantwortlichen Autoren.

Quelle:
Journal of the National Cancer Institute

"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Jutta

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Brustkrebs und Vitamin A
« Antwort #1 am: 07. August 2008, 16:12 »
Fördert Vitamin A Brustkrebs?

Ein beunruhigender Befund aus onkologischen Zellkultur-Experimenten: Vitamin A schaltet in Brustkrebszellen bestimmte Gene an, die dazu führen, dass sich Stammzellen im Tumor zu Endothelzellen ausbilden. Diese bilden Blutgefäße, die weiteres Tumorwachstum fördern.

Wie Forscher der Georgetown University bei ihren Experimenten herausfanden, gewinnen diese neuen Blutgefäße Anschluss an den Blutkreislauf und bilden damit eine Art Versorgungs-Pipeline des Tumors. Diese Befunde liefern laut Studienautor S. W. Byers eine Erklärung dafür, warum Retinoide - natürliche oder synthetische Vitamin-A-Derivate - bei der Behandlung von Karzinomen bisher wenig erfolgreich waren. Im Gegenteil: "Unsere Befunde weisen darauf hin, dass Vitamin A bestimmte Brustkrebszellen zur Bildung von Blutgefäßen stimuliert und dadurch das Tumorwachstum fördern kann." (Byers)

In einer großen klinischen Studie wurde bereits gezeigt, dass der Vitamin-A-Vorläufer Beta-Caroten die Progression von Lungenkrebs fördert. Fenretinid, ein synthetisches Retinoid wiederum scheint zwar bei prämenopausalen Brustkrebspatientinnen das Rezidivrisiko zu senken, erhöht es jedoch bei Patientinnen nach der Menopause.

Die klinische Konsequenz aus diesen in-vitro-Versuchen? Byers betont, dass die neuen Befunde nicht dazu führen sollten, Vitamin A in der Ernährung prophylaktisch zu vermeiden. Vieles deute jedoch darauf hin, dass dieses Vitamin durch Stimulation der tumoreigenen Vaskulogenese einen ungünstigen Einfluss auf eine bereits bestehende Krebserkrankung haben könnte.

Science daily vom17.7.2008

Tanja

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Brustkrebs, wegen täglich 1 Glas Sojamilch???
« Antwort #2 am: 21. Oktober 2008, 12:17 »

Ergebnisse aus der Genforschung sind oft spektakulär, finden aber kaum Eingang in die öffentliche Gesundheitsversorgung. Eine deutsche Wissenschaftlerin will das ändern. Von Madeleine Bierlein

Sojabohnen sind gesund. Sie liefern reichlich Eiweiß und schützen vor Herz-Kreislauferkrankungen. Was weniger bekannt ist: Bei entsprechender genetischer Veranlagung kann schon ein Glas Sojamilch ein schlafendes Brustkrebs-Karzinom wecken und somit eine Erkrankung auslösen.
Es ist ein drastisches Beispiel, das Professorin Angela Brand, Direktorin des European Centre for Public Health Genomics (ECPHG) in Maastricht, nennt. Und doch zeigt es, was der Wissenschaftlerin so am Herzen liegt, nämlich dass die Medizin viel individueller werden muss. "Wenn wir wirkliche Prävention machen möchten, dann dürfen wir die Gene nicht außen vor lassen", sagt sie. Aussagen wie man sie oft in Kampagnen lese - etwa "Gesund durch gesunde Ernährung" - seien zu allgemein.

Das Team von Angela Brand, das seit September an der Universität Maastricht sitzt und von der Europäischen Kommission finanziert wird, hat es sich zum Ziel gemacht, neben biologischen und sozialen Faktoren sowie Umwelteinflüssen auch die Genetik in die Gesundheitsvorsorge zu integrieren. "Wenn ich wirkliche Prävention machen möchte, dann darf ich dieses Wissen nicht ausklammern", sagt die Wissenschaftlerin, die auch Expertin für die Enquête-Kommission "Recht und Ethik der modernen Medizin" des deutschen Bundestages ist. "Je früher wir über eine Veranlagung Bescheid wissen, desto eher können wir etwas dagegen unternehmen."Einfluss der Umwelt

Denn, so viel ist inzwischen sicher: Nicht nur schlimme Erbkrankheiten wie Huntington oder Mukoviszidose sind auf die Gene zurückzuführen. Auch bei den bekannten Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Asthma, Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen spielen die Gene eine Rolle - wenn auch nicht eine so gewichtige. Erst im Zusammenspiel mit Umwelteinflüssen und individuellen Lebensgewohnheiten, etwa der Ernährung, kann die Erbanlage zur Gefahr werden.

Dass das Wissen um das eigene genetische Profil den Patienten konkrete Vorteile bringen kann .............

http://www.morgenweb.de/nachrichten/wissenschaft/20081018_srv0000003153103.html


Evi

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Re: Brustkrebs, wegen Ernährung, wegen ........
« Antwort #3 am: 03. Dezember 2008, 23:41 »
03.12.2008 - Medizin

Warum man in der Schwangerschaft Eier essen sollte

Ernährung der Mutter beeinflusst den Verlauf von Brustkrebs bei den Nachkommen

Die Überlebenschance von Brustkrebspatientinnen ist höher, wenn ihre Mütter während der Schwangerschaft Eier gegessen haben. Zu dieser ungewöhnlichen Schlussfolgerung kommen US-amerikanische Wissenschaftler nach der Auswertung einer Studie mit Ratten. Dabei hatten die Forscher um Jan Krzysztof Blusztajn von der Boston University weibliche Tiere während der Schwangerschaft mit unterschiedlichen Mengen an Cholin gefüttert – diese organische Verbindung ist unter anderem in Eiern und Sojabohnen enthalten. Anschließend lösten die Forscher bei den Nachkommen künstlich Brustkrebs aus. Bei den Tieren, deren Mütter während der Schwangerschaft besonders viel Cholin erhalten hatten, beobachteten die Forscher ein stark verlangsamtes Tumorwachstum.

Cholin spielt im menschlichen Stoffwechsel und, in einer abgewandelten Form, bei der Übertragung von Nervenimpulsen wichtige Rollen.
Zudem ist es ein ......  http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/297980.html