Autor Thema: Prostatakrebs-Vorsorge mit ..........  (Gelesen 716 mal)

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admin

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Prostatakrebs-Vorsorge mit ..........
« am: 20. November 2010, 22:39 »

Bitte die anderen Ordner, speziell Brokkoli und Tomaten beachten!


Aspirin (Acetylsalicylsäure)
als Vorsorge?

Siehe z. B.
http://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?6059-Aspirin-%28Acetylsalicyls%E4ure%29&p=52590#post52590



admin

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Prostatakrebs-Vorsorge mit Curcuma?
« Antwort #1 am: 20. November 2010, 22:42 »

In Ö. in der Apotheke mit 350 mg Kapseln, dazu soll man (roten?) Pfeffer als Turbo einnehmen.

Wer kauft sich Curcuma im Reformhaus, offen, und vermischt es mit pfeffer? Und dann?

Infos:
http://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?4668-Kurkuma-macht-Zellen-widerstandsf%E4higer

Werner

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Re:Prostatakrebs-Vorsorge mit ..........
« Antwort #2 am: 07. Januar 2011, 18:12 »

Donnerstag, 6. Januar 2011

Medizin Sport senkt Sterberate bei Prostatakrebs

dpa

Boston – Patienten, die nach der Diagnose eines Prostatakarzinoms sportlich aktiv sind, können einer Studie im Journal of Clinical Oncology (2011; doi: 10.1200/­JCO.2010.31.5226) zufolge den Krebstod hinausschieben oder vermeiden.

Die Health Professionals Follow-Up Study gehört zu den großen prospektiven Beobachtungsstudien, die den Einflüssen von Ernährung und Lebensstil auf Krankheiten untersuchen. Von den fast 52.000 Teilnehmern, Männern aus verschiedenen Gesundheits­berufen, waren 2.705 zu Beginn der Studie im Jahr 1986 bereits an einem Prostatakarzinom erkrankt.

............ http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/44168/Sport_senkt_Sterberate_bei_Prostatakrebs.htm


admin

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Prostatakrebs-Vorsorge mit Curcuma ?
« Antwort #3 am: 22. Mai 2011, 00:28 »
Ein Beitrag von ........ http://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?6481-Neues-Curcumin-Pr%E4parat
dem besten P.Ca.-Forum in Europa!


Neues Curcumin-Präparat

    Liebe Mitstreiter.

    Leser aus der Gründerzeit des Prostatakrebs-Forums werden sich noch an Diskussionen aus den Jahren 2001 über die Wirksamkeit von Lycopin und Curcuma zur Hemmung des PCa-Wachstums erinnern.(Thema: WiKuTo : Wil – Kurkuma – Tomatensaft, ein Kombinationsgetränk, erfunden vom Forumsgründer Wil de Jongh). Diese Diskussionen wurden in den vergangenen Jahren mit immer neuen Informationen ergänzt.

    So ist nach anfänglichen Zweifeln die Wirksamkeit von Lycopin zur Hemmung des PK allgemein anerkannt, besonders seit man weiß, dass die krebshemmende Wirkung des Lycopin offenbar durch eine Dehydratisierung von Tomaten entsteht, speziell aus einem in der Tomatenhaut vorkommenden Wirkstoff. Denn aus Tomatenpulver mit hohem Lycopin-Anteil, mit wenig Wasser versetzt, bildet sich ein Ketosamin (d-Fruktose-l-Histidin = FruHis), das in Tierversuchen eine wachstumshemmende Wirkung auf das PCa hat..

    Auch die Forschungen zum Thema Curcuma sind in der letzten Dekade wesentlich vorangekommen. So zählt die farbgebende Komponente in der Gelbwurz, das Curcumin (Dieferulylmethan) heute zu den am besten untersuchten Naturprodukten mit über 3000 präklinische Studien mit vielfältigen Wirkungen z.B. bei Entzündungen oder Leber- oder Magen-Darmproblemen. Der Wirkstoff Curcumin hat, und das ist schon lange bekannt, ein antikanzerogenes Potential und damit auch eine Wirkung bei Prostatakrebs und bei Brustkrebs. Denn es wird eine Apoptose der PCa-Zelle eingeleitet, speziell bei metastasierenden Zellen. Nach einer Studie aus dem Jahr 2003 wirkt Curcumin dem PCa-Wachstum aber in allen Entwicklungsstufen entgegen.

    Eine der bisherigen Schwierigkeiten bei der Verwendung von herkömmlichem Curcumin zur PCa-Behandlung war, dass nur ein kleiner Teil der jeweils eingenommenen Menge im Organismus wirksam wurde, weil die Bioverfügbarkeit völlig ungenügend war. Dies wurde vor Jahren durch Zugabe von schwarzem Pfeffer zum Wikuto-Getränk zu verbessern versucht. Das Gewürz sollte die Durchblutung der Zellwände und damit eine bessere Wirkstoffaufnahme ermöglichen. Hier haben die Forschungsergebnisse einen interessanten Weg gezeigt: denn durch Bildung eines sog. Curcumin-Phospholipid-Komplexes wird die Bioverfügbarkeit, das bedeutet die wachstumshemmende Wirkung von Curcumin um das 29-fache erhöht. So wird der Vermehrung (Proliferation) der Krebszellen entgegengewirkt und eine Reihe weiterer positiv wirkender Vorgänge im PCa-Umfeld eingeleitet. Curcumin hemmt auch in aggressiven Krebszellen das Enzym Glyoxalase-1, das seinerseits linksdrehende Milchsäure herstellt und dadurch die Milchsäure-Produktion von Krebszellen senkt.

    Besonders empfehlenswert ist die Einnahme des Curcumin-Phospholipid-Komplexes in Kombination mit dem Anti-Krebs-Wirkstoff Vitamin K2 (Menaquinon) und den Knochen stärkenden Vitaminen K1 und D3 bei einer Hormonentzugstherapie, weil unter Hormonentzug das Risiko von Osteoporose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich ansteigt. Eine Forschergruppe vom Deutschen Krebsforschungzentrum Heidelberg hatte 2008 in einer Studie gezeigt, dass das PCa-Risiko in der Gruppe der Probanden mit dem höchsten Vitamin K2-Gehalt (nicht aber K1) 35% niedriger war als in der Gruppe mit dem niedrigsten Vitamin K2. Beim fortgeschrittenen PCa war das Risiko sogar 63% niedriger.

    Eine Osteoporose-Therapie mit Vitamin D wird durch Vitamin K2 unterstützt. Das Vitamin K2 selbst wurde in verschiedenen klinischen Studien auf seine Wirksamkeit in der Osteoporose-Prophylaxe und -therapie getestet: Vitamin K2 wirkt zusammen mit Vitamin D und Biophosphonat in Synergie.

    Die gleichzeitige Einnahme von Curcumin-Phospholipid-Komplex, Vitamin K2, Vitamin K1 und Vitamin D3 ist somit nach den Unterlagen sowohl ein wirksames Mittel zur Hemmung des PCa-Zellwachstum als auch des Knochenabbaues im Knochenmark sowie zur antientzündlichen Wirkung, etwa bei Arthrose und Arthritits. Alle vier Stoffe haben vielseitige positive Wirkungen auf Herz und Gefäße.

    Ich selbst nehme seit 2 Monaten zum Frühstück das neue Präparat „Menacur“ (2 Kapseln), gemeinsam mit drei Teelöffeln einer Paste aus Tomatenpulver, Wasser und Olivenöl (d.h. FruHis, siehe oben), dazu 1 Stunde später 4 Kapseln GranaProstan. Alle Mittel bilden eine Synergie gegen das PCa-Wachstum, bisher mit Erfolg, wie die konstanten PSA-Werte zeigen.

    Lieferquelle auf Anfrage.

    Freundliche Grüße
    HWLporta

http://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?6481-Neues-Curcumin-Pr%E4parat

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Lieber HWLporta,

ich nehme seit Nov. 2008 täglich als NEM u. a. 3 Kaps. Super Curcumin à 760mg Curcuminoide+5mg Piperine von LifeExtension. Verstehe ich Ihre Beschreibung richtig, Menacur mit dem Curcumin-Phospholipid-Komplex ist wirksamer als z. B. das Super Curcumin mit Piperine?

Viele Grüße
Kurtka

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Hallo HWLporta,

eine sehr gute Information, ich hoffe, dass diese entsprechend von Betroffenen auch hier wahrgenommen wird.
Persönlich, könnte ich diesen Beitrag auch unter Fortgeschrittene mir vorstellen können.

Freundliche Grüsse
Hans-J.

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Bei Metastasierung habe ich sehr gute Erfahrungen mit hohen Dosen gemacht, natürlich entsprechend auch die Piperine um die Bioverfügbarkeit zu erhöhen. Hohe Dosen machen nur Sinn, wenn die Aufnahme auch optimal ist.

Prof. Bonkhoff hat in einer seiner Publikationen dargelegt, dass evtl. hohe Dosen bei dem Marker BCL 2 positiv nicht angezeigt seien.

Curkumin ist als sehr fein gemahlenes Pulver auch in der Türkei, Iran, Indien, Arabien usw. erhältlich, frei von Füllstoffen.
Es hat jedoch unterschiedliche Bezeichnungen, ist sehr preiswert und hoch konzentriert.

Ebenfalls Granatapfelkonzentrat. Die flüchtigen Bestandteile werden hierbei durch Destillation/Fermentierung verflüchtigt. Das zähfließende Konzentrat ist hochwirksam und in warmem Wasser lösbar. Das müßte es auch in Spanien geben.

Durch metronomische Einnahme aller Einflussfaktoren - auch erhitztes Lycopin - scheint sich bei mir die Metastasierung zurückzuentwickeln, wohlwissend dass es nur eine Hilfe sein kann, schlimmeres zu vermeiden.
Warum soll es bei Jürgen anders sein.

Freundliche Grüsse
Hans-J.
« Letzte Änderung: 23. Mai 2011, 02:02 von admin »

admin

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Omega-3 Säure könnte das Prostatakrebs Risiko fördern.
« Antwort #4 am: 23. Mai 2011, 01:38 »
Omega-3 Säure könnte das Prostatakrebs Risiko befördern. Die gesunde Herzdiät könnte mit anderen Risiken verknüpft sein.

Quelle: (AHN) Reporter: David Goodhue
Location: Seattle, WA, United States Published: April 26, 2011 07:40 am EDT
Topics: Health, Medical Research, Health, Disease, Health, Physical Fitness

Eine Studie nach der anderen zeigt, dass Omega-3-Fettsäure, wie es in Fischöl gefunden wird, großartigen Einfluß auf die Gesundheit des Herzens nimmt. Aber neuere wissenschaftliche Untersuchungen zeigen auf, dass das Gleiche nicht für die männliche Prostata gilt.

Wissenschaftler am Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle, WA, behaupten, dass sie in ihren Studien herausgefunden haben, dass Männer mit dem höchsten Prozentsatz an Docosahexaenoischer Säure – eine Entzündung verringernde Omega-3-Fettsäure, wie sie üblicherweise im Fisch zu finden ist - einem zweieinhalb mal höheren Risiko ausgesetzt sind, einen aggressiven, hochgradigen Prostatakrebs zu entwickeln, verglichen mit Männern mit den niedrigsten DHA-Werten.
Die Wissenschaftler fanden ebenfalls heraus, dass Männer mit den höchsten Konzentrationen der Trans-fettigen Säuren, die mit Herzerkrankungen in Verbindung gebracht werden, eine 50prozentige Verringerung des hochgradigen Prostatakrebses aufwiesen.

Keines der Fette war mit einem Risiko des geringgradigen Prostatakrebses in Verbindung zu bringen. Der führende Wissenschaftler Theodore M. Brasky machte die Aussage, dass er und seine Kollegen verblüfft waren, durch das, was sie da gefunden haben und dass sie eine Menge Zeit darauf verwendet haben, sicher zu gehen, dass ihre Analysen korrekt waren.

Das, was wir gefunden haben, stellt das, was wir wissen – oder eher das, wovon wir meinen, dass wir es wissen – über Ernährungsbeeinflussungen, Entzündungen und der Entwicklung von Prostatakrebs auf den Kopf und beleuchtet die Komplexität der Studien der Verbindungen von Ernährung und dem Risiko verschiedener chronischer Erkrankungen.
Ein Gesamtbericht über diese Studien erscheint in der Ausgabe des American Journal of Epidemiology von 25. April 2011.

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http://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?6458-Da-f%E4llt-beim-Prostatakrebsinteressierten-die-Kinnlade-runter.

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Hallo Christian,
eine provozierende Studie, die Du hier vorstellst. Widerspricht es doch der gängigen Sichtweise, dass hohe Omega-3 Fettsäurewerte günstig für den Krankheitsverlauf als auch präventiv sind. Sollte das alles falsch sein? Oder fehlt uns das Verständnis wichtiger Zusammenhänge? Ich hatte die Sichtweise von Dr. Myers hier vorgestellt.

Ein paar willkürlich ausgewählte Studien:
1. The data supports the hypothesis that AA not only promotes CaP invasion, it also prepares the 'soil', making it more supportive for implantation and propagation of the migrating metastatic cell.
2. Dietary intake of fish and omega-3 polyunsaturated fatty acids (omega-3 PUFAs) may decrease the risk of prostate cancer development and progression to advanced stage disease.
3. Dietary n-3 polyunsaturated fatty acids enhance hormone ablation therapy in androgen-dependent prostate cancer.
4. n-3 Fatty acids from fish or fish-oil supplements, but not alpha-linolenic acid, benefit cardiovascular disease outcomes in primary- and secondary-prevention studies:

Es gibt natürlich sehr viele weitere Studien, die hohe Omega-3 Spiegel günstig erscheinen lassen, ich will das nicht weiter kommentieren, finde die Studienlage aber schon überwältigend, auch wenn es, wie immer, ein paar gegenteilige Ergebisse gibt. Man darf aber schon davon ausgehen, dass die Leute vom "Fred Hutchinson Cancer Research Center" aufrichtig arbeiten. Was ist der Grund für dieses abweichende Ergebnis? Ein Möglichkeit hat der fleissige Jim im Anschluss an die Studienvorstellung gepostet:

Jim Waldenfels:
Ich frage mich, ob die Omega-3 Quelle (pflanzlich oder tierisch) für das unerwartete Ergebnis von einem höheren Prostatakrebs Risiko bei erhöhtem Omega-3-Fettsäuren verbunden ist. Seit vielen Jahren hat Dr. Charles "Snuffy" Myers, mit seinem Hintergrund nicht nur als Onkologe spezialisiert auf Prostatakrebs, sondern auch als einzigartig führender Pharmakologe an der NIH, eine entschiedene Unterscheidung zwischen diesen Quellen beschrieben. Er hat darauf hingewiesen, dass Omega-3 aus Fisch gesund für uns ist, sowohl für Prostatakrebs als auch für unsere Herzen. Aber das pflanzliche Omega-3 Fettsäuren, die vom menschlichen Körper nicht gut verarbeitet werden, sogar gefährlich sind. Er hat eine Broschüre, die diese Punkte im Detail erklärt veröffentlicht ("Leinsamen: Allheilmittel oder Gift?"). Er zitiert Untersuchungen, die belegen, dass die Alpha-Linolsäure (ALA) in Leinöl, Rapsöl, und einige andere hohe ALA Quellen gefährlich für Prostatakrebs Patienten sein können.

Was ich aus dem Artikel von "Sitemaster" und dem damit verbundenen Abstrakt und Pressemitteilung entnommen habe ist, dass die Serum Proben alle von den Teilnehmern des "Prostate Cancer Prevention Trials" stammen. Wenn ich mich recht erinnere, wurden die Ergebnisse im Jahr 2003 nach etwa 7 Jahren Nachbeobachtungszeit veröffentlicht. Das bedeutet, dass die Proben mit ziemlicher Sicherheit in der Mitte der 1990er Jahre genommen wurden. Damals, in dieser Zeit, war Leinöl eine beliebte Nahrungsergänzung, und einige Marken wurden angepriesen als die für die Prostata von Vorteil. Es ist durchaus möglich, dass einige der Männer aus der Studie Leinöl ergänzten. Wenn ja, so Dr. Myers, würde dieses Verhalten den Prostatakrebs angetrieben haben.

Die Berichterstattung dieser Studie beschreibt, dass nicht viele Männer in der Studie Fischöl Ergänzungen einnahmen, sondern Fisch assen. Es würde mich interessieren, ob die Forscher der Studie die Quelle der Omega-3 Fettsäuren, pflanzlich oder tierisch, untersucht haben. Ich frage mich, ob das im Serum gefundene Omega-3 nach der Herkunft überhaupt zu unterscheiden ist? Weiß jemand, ob Fisch basierte Omega-3 Fettsäuren evt. schneller absorbiert und schnell metabolisiert werden, so dass sie sich in Serumproben daher weniger auffällig zeigen? Wäre das umgekehrt für pflanzliches Omega-3 möglich?

Ich nehme etwa 3.600 Einheiten Fischöl täglich sowie Hering zum Mittagessen, und mindestens ein paar Fischessen pro Woche.

Ich werde im Anschluss an diese Stellungnahme in PubMed nach ergänzenden Untersuchungen forschen. Bis dahin, vielen Dank für dieses Posting zum Nachdenken und zum Anregung eigener Recherche. Mich würde noch interessieren, warum diese Studie nicht öffentlich verfügbar ist, da sie durch das NCI finanziert wurde?

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In Fortsetzung des Beitrages von LowRoad, der auf Jim Waldenfels hingewiesen und dessen Beitrag auch gleich übersetzt hatte: Hier kann man die nächsten Beiträge der Diskussion weiterverfolgen, Jim W. nimmt Stellung zum Fischöl, zum Selen, zum Vitamin E, zum Granatapfel.
Der Jim ist seit über 11 Jahren allein mit intermittierender ADT unterwegs, hat weder OP noch Radiatio bis heute nötig gehabt - also ihm kann man schon mal zuhören!

Ich glaube, wir tun gut daran, die ersten Meldungen über die Daten-Auswertung des Postdoc Dr.Brasky nicht gleich als feststehende "neue Erkenntnis" zu übernehmen - das könnte dann nur heissen: PCa-Männer, Hände weg vom Fischöl! So eine Konsequenz wäre aus meiner Sicht völlig absurd.

Das erste minimalerweise ist: fulltext besorgen und LESEN - dann bekommt man überhaupt erstmal einen Eindruck, was die Datensammelei des PCPT und dessen späte Interpretation bzgl. Fettsäuren wert sein kann.

Das zweite minimalerweise wäre: die Stellungnahme von Snuffy Myers abwarten - dessen statment hat deshalb Gewicht, weil es im Kontext PCa & Fettsäuren kaum einen anderen Experten weltweit gibt, der ähnlich gut aufgestellt ist.
Wenn wir Glück haben, bekommen wir auch ein statement von Dr. Sears, das würde mich besonders freuen.

Das dritte minimalerweise ist jetzt sofort schon: Nicht jammern, sondern sich auf den Hosenbosden setzen und die ganze Komplexität von Fett-Status und Krebsentwicklung entfalten! Ich möchte nur auf einen einzigen Zusammenhang hinweisen, der allein schon genügend Erklärung bieten könnte, warum man auch bei Aufnahme von viel ungesättigten Fettsäuren gesundheitlich nicht unbedingt gut liegt: Fettsäuren und antioxidativer Schutz. Wenn ich auf das Verhindern oder Durchbrechen von Lipidperoxidation, die bei ungesättigten Fettsäuren viel leichter passieren kann, nicht achte, habe ich u.U. eine höhere Belastung als wenn ich die Finger von ungesättigten FS lasse. Übrigens sind es die diversen Tocopherole u. Tocotrienole ( Vitamin E ), die in der Lage sind, die oxidativ-zerstörerischen Kettenreaktionen von Lipidperoxidationen zu durchbrechen. Und übrigens ist eine Supplementierung von Vitamin C parallel zum Vitamin E unbedingt erforderlich, um sich gegenseitig in der Redox-Kapazität zu stützen.

Tschüss!
Rudolf


« Letzte Änderung: 23. Mai 2011, 01:44 von admin »

Geri

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Risiko Tabakkonsum

Rauchen macht Prostatakrebs aggressiver

22.06.2011 , Autor:Saskia Leisewitz
© MensHealth.de

Raucher, die an Prostatakrebs erkranken, haben eine deutlich geringere Heilungschance

Wer raucht und an Prostatakrebs leidet, verringert seine Überlebenschancen

Wer die Diagnose Prostatakrebs bekommt und zu diesem Zeitpunkt Raucher ist, dessen Heilungschancen sind signifikant geringer als die von Nichtrauchern. Das ist das Ergebnis einer an der Harvard School of Public Health in Boston durchgeführten Studie.

An der Untersuchung nahmen über 5000 Männer teil, deren Prostatakrebs- Diagnose zwischen 1986 und 2006 lag. 10 Prozent der Männer starben innerhalb der durchschnittlich 8-jährigen Beobachtungphase, 16 Prozent erlitten einen Rückfall. Von diesen 26 Prozent waren 61 Prozent Raucher. Das Rauchen würde die Aggressivität des Tumors beeinflussen, erklärt Studienleiterin Dr. Stacey A. Kenfield.

Die gute Nachricht für Männer, die sich das Rauchen abgewöhnt haben: Studienteilnehmer, die 10 Jahre vor der Prostatakrebs-Diagnose das Rauchen aufgegeben hatten, starben nicht häufiger als Männer, die nie geraucht haben.

http://www.menshealth.de/health/rauch-stopp/rauchen-macht-prostatakrebs-aggressiver.188523.htm

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Kein Nichtraucherschutz?

Sofort Meldung laut: http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202

Bei notorischer Nichteinhaltung alle 2 Wochen wiederholen!

Admin
« Letzte Änderung: 20. Juli 2011, 19:21 von admin »

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Prostatakrebs-Vorsorge mit ........ NICHT RAUCHEN !
« Antwort #6 am: 26. Juli 2011, 00:49 »


25/07/11,12:00, Elsevier

Einfluss des Rauchens auf das Überleben und die Rekurrenz bei Prostatakrebs

Haben Nichtraucher die bessere Prognose oder spielt Rauchen bei Prostatakrebs keine Rolle … ?

In einer prospektiven Beobachtungsstudien der Harvard School of Public Health in Boston (USA) wurde der Einfluss des Rauchens bei Patienten mit Prostatakrebs untersucht, und zwar auf die Gesamtmortalität, die prostataspezifische und kardiovaskuläre Mortalität sowie die biochemische Rezidivierung mit Anstieg des prostataspezifischen Antigens (PSA).

Bei 5.366 Prostatakrebs-Patienten traten im Beobachtungszeitraum 1.630 Todesfälle (davon 524 durch Prostatakrebs und 416 durch kardiovaskuläre Ursachen) sowie 878 biochemische Prostatakrebs-Rezidive auf. Gegenüber Patienten, die nie geraucht hatten (Nichtraucher), hatten aktuelle Raucher eine prostataspezifische Mortalität von 15,3 zu 9,6 und eine Gesamtmortalität von 53,0 zu 27,3 pro 1000 Personenjahre. In der Multivarianzanalyse betrug die Hazard Ratio (HR) der aktuellen Raucher gegenüber Nichtrauchern 1,61 (95%-Konfidenzintervall [KI] 1,1-2,3) für die prostataspezifische Mortalität, ebenfalls 1,61 (95%-KI 1,2-2,2) für biochemische Rezidive, 2,1 (95%-KI 1,4-2,2) für die kardiovaskuläre und 2,28 (95%-KI 1,9-2,8) für die Gesamtmortalität.

Ein höherer Zigarettenkonsum (> 40 Packungsjahre) erhöhte das Risiko der Prostatakrebs-Mortalität signifikant, nicht aber das der biochemischen Rezidivierung. Gegenüber aktuellen hatten frühere Raucher, die seit über 10 Jahren mit dem Rauchen aufgehört hatten oder erst kurzfristiger aufgehört, aber weniger als 20 Packungsjahre geraucht hatten, eine ähnliche Prostatakrebs-Mortalität wie Nichtraucher.

Fazit: Rauchen zum Zeitpunkt der Prostatakrebs-Diagnose ist mit einer erhöhten Gesamt-, prostataspezifischen und kardiovaskulären Mortalität und einem höheren biochemischen Rezidivrisiko verbunden.

Kenfield SA, Stampfer MJ, Chan JM, Giovannucci E. Smoking and prostate cancer survival and recurrence. JAMA 2011;305:2548-55


http://www.univadis.de/medical_and_more/de_DE_Praxisradar_Detail?articleItemId=4aab6b978ad7031c44a7a528672a5bae


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Prostatakrebs-Vorsorge mit ..... Vit. E, Soja, Selen ....
« Antwort #7 am: 14. Januar 2012, 20:36 »
xda1X


Prävention bei Prostata-Ca - Verhindern Vitamin-E, Soja und Selen eine maligne Progression? - SpringerMedizin

Können Vitamin E, Selen oder Sojasupplemetierungen empfohlen werden? - Nein, sagen unsere Autoren!
In Asien ist die Rate an Prostatakarzinomen deutlich geringer als in den wesentlichen Industrienationen: Das dort breit konsumierte Sojaeiweiß wird damit in Verbindung gebracht. In einer Studie wurde dieser Vermutung nachgegangen.

Fragestellung:
Das Prostatakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern in der westlichen Hemisphäre. Die hochgradige intraepitheliale Neoplasie der Prostata ist eine mögliche Vorläuferläsion eines invasiven Prostatakarzinoms (HGPIN). Die Übergangsraten in ein invasives Karzinom liegen zwischen 15% und 65%.
Sowohl In-vitro-Untersuchungen als auch epidemiologische Daten zeigen, dass es einige Mikro- oder Makronährstoffe gibt, die das Potential haben, die Entwicklung eines Prostatakarzinoms zu verhindern. Die Rationale für den Einsatz von Vitamin E im Sinne einer Chemoprävention bei Prostatakarzinomen war die ATBC-Studie [1].
In Asien ist die Rate an Prostatakarzinomen deutlich geringer als in den wesentlichen Industrienationen: Das dort breit konsumierte Sojaeiweiß wird damit in Verbindung gebracht. Die Assoziation von Selen und seltenerem Auftreten von Prostatakarzinomen geht auf eine Studie bei Hauttumoren zurück, bei der unter der Einnahme von 200 μg Selen eine signifikant verringerte Inzidenz an Prostatakarzinomen aufgetreten war.

Patienten und Methoden:
Die Studie wurde mit 303 Männern in zwölf kanadischen Zentren durchgeführt. Einschlusskriterium war eine bestätigte hochgradig intraepitheliale Neoplasie der Prostata in mindestens einer von zwei Biopsien. Randomisiert erhielten die Männer über eine Zeitraum von drei Jahren als Nahrungsergänzung täglich entweder jeweils 40 g Sojaprotein, 800 Einheiten Vitamin E und 200 μg Selen (n=156) oder Placebo (147) verteilt auf zwei Einzeldosen. Prostatabiopsien wurden 6, 12, 24 und 36 Monate nach der Randomisation durchgeführt. Primärer Endpunkt der Studie war das krankheitsfreie Überleben im Hinblick auf ein invasives Prostatakarzinom.

Ergebnisse:
Von September 1999 bis September 2004 wurden insgesamt 310 Patienten rekrutiert. Die primäre Intention-to-treat-Analyse bezog sich auf 303 Patienten: 156 im Interventionsarm und 147 im Placeboarm.
53,4 % der Männer im Interventionsarm und 56,4 % im Placeboarm hatten über den gesamten Zeitraum ihre Medikation korrekt eingenommen. Aber auch unter den Patienten, die die Nahrungsergänzung nicht zweimal täglich zu sich genommen hatten, lag die mediane Compliance über 85 %. Die demografischen Daten beider Patientengruppen waren vergleichbar. Als Nebenwirkungen wurden Flatulenz und Diarrhö beschrieben, die aber in der Regel mild verliefen (Grad 1 und 2).
Insgesamt entwickelten 80 (26,4 %) der Männer ein invasives Prostatakarzinom. Die mediane Anzahl der betroffenen Läsionen und die Gleason-Score-Verteilung waren in beiden Gruppen vergleichbar. Die Nahrungsergänzung hatte keinen Einfluss auf die Entwicklung eines invasiven Prostatakarzinoms. Die jährliche Inzidenz lag in der Interventionsgruppe bei 0,16 (95%KI 0,11–0,20) und in der Placebo-Gruppe bei 0,15 (95%KI 0,10–0,19). Das progressionsfreie ZweiJahresÜberleben betrug 68,9 % bzuw. 73,4 % (Hazard Ratio 1,03; 95%KI 0,67–1,61).

Tab. Häufigkeit eines invasiven Prostatakarzinoms
Nahrungsergänzung Placebo Gesamt
Parameter (n=156) (n=147) (N=303)
Invasives Prostatakarzinom 41 (26,3 %) 39 (26,5 %) 80 (26,4 %)
Median betroffene Stanzen 1(1–3) 1(1–4) 1
Gleason Score 6(5–7) 6(3–8) 6
Personenjahr im Follow-up 264,47 264,32 528,78
Jährliche Inzidenzrate 0,16 0,15 0,15

Schlussfolgerung (Kommentar von Dr. Christoph Stoll, Bayreuth und Dr. Jutta Hübner, Frankfurt/Main):Die Studie kann die Hypothese, dass eine Kombination aus Vitamin E, Sojaprotein und Selen den Übergang einer hochgradig intraepithialen Neoplasie der Prostata in ein invasives Karzinom verhindert, nicht bestätigen.
„Trotz großer Mühe wenig Aussagekraft im Hinblick auf die Fragestellung“
Kommentar von Christoph Stoll, Bayreuth, und Jutta Hübner, Frankfurt/Main
Prostatakarzinome stehen nicht nur an vorderster Front der krebsbezogenen Todesursachen. Auch bei kurativer Therapie ist das Prostatakarzinom wesentlich für eine deutlich reduzierte Lebensqualität der betroffenen Männer verantwortlich.
Insgesamt ist die Studie sicher sehr konsequent und mit einer zentralen pathologischen Begutachtung der Histologie auch sauber durchgeführt worden. Dennoch konnte nicht nachgewiesen werden, dass die Nahrungsergänzung mit einer Kombination aus Soja, Vitamin E und Selen über den langen Zeitraum von drei Jahren in der beschriebenen Dosierung im vorliegenden Kollektiv die Entwicklung eines Prostatakarzinoms positiv zu beeinflussen vermag. Die Autoren konstatieren, dass die Anzahl der untersuchten Patienten wohl doch zu gering gewesen sei, um die entsprechende Frage zu beantworten, da die Progressionsraten höher eingeschätzt wurden als sich im Nachhinein herausstellte. Außerdem wäre durch eine höhere Dosierung des Sojaeiweißes eher ein klinischer Effekt zu erwarten gewesen.
Aus unserer Sicht ist das Ergebnis, für den Aufwand, der betrieben wurde, relativ gering. Der Schlusssatz müsste eigentlich lauten: „Wir haben uns beim Studiendesign viel Mühe gegeben, aber eigentlich konnten wir die Frage, die wir gestellt haben, nicht wirklich beantworten. Zumindest konnte unter den von uns gewählten Bedingungen kein Vorteil für die mit Vitamin E, Soja und Selen behandelte Gruppe ermittelt werden. Um die Frage, die wir uns gestellt haben, in diesem Zusammenhang beantworten zu können, müsste die Studie unter Berücksichtigung der gewonnenen Erkenntnisse erneut durchgeführt werden.“

Eine grundsätzliche Frage steht meines Erachtens weiterhin im Raum: Wie untersuchen wir komplexe Zusammenhänge in einem überschaubaren Zeitraum mit vertretbarem Aufwand? Auch die SELECT-Studie ergab nach einer langen Beobachtungszeit keinen Vorteil für die Supplementierung von Vitamin E und Selen in einer weitgehend unselektionierten Patientengruppe zur Verhinderung von Prostatakarzinomen [2, 3]. Die aktuelle Studie wurde an einem Hochrisikoklientel durchgeführt, ohne dass die Intervention zu einer Risikoverminderung geführt hat.
Außerdem sind Vitamin E und Selen keine harmlosen Nahrungsergänzungsmittel. Wenn man die publizierten Daten sichtet, so steht ein erhöhtes Diabetes-Risiko (Selen), eine erhöhte Rate an Herzinsuffizienzen ggf. sogar eine erhöhte Mortalität (Vitamin E) zur Diskussion [4, 5, 6]. Dabei hat die SELECT-Studie einen weiteren entscheidenden Hinweis gegeben, der in zukünftigen Studien berücksichtigt werden sollte: Auch in der Prävention sollte ein zielgerichteter Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln erprobt werden. Nur bei einem nachgewiesenen Mangel scheint eine Substitution sinnvoll. In der SELECT-Studie hatte ein großer Teil der Probanden einen Selenspiegel im oberen Normbereich — dann ist die zusätzliche Gabe offenbar schädlich.
Grundsätzlich sollten wir uns die Frage stellen: Sind es nicht eher komplexe Verhaltens- und Ernährungsmuster, die zu einem günstigeren Gesundheitsprofil mit weniger „Krebs“ führen? Es ist nicht die eine „Pille“ , durch die es dann weniger Krebs bzw. mehr Heilungen und weniger Rezidive gibt. Viel eher scheinen komplexe Verhaltensanpassungen (mehr Bewegung, ein anderes Essverhalten, weniger Nikotingenuss und Alkoholkonsum, Reduzierung von Umweltfaktoren) sich langfristig positiv auszuwirken. Aber auch diese führen sicher nicht zu schnellen Ergebnissen. Zudem ist auch das wieder nur eine Hypothese, die einer weiteren Bearbeitung bedarf.
Können wir Vitamin E und Selen sowie Sojasupplementierung empfehlen, wenn uns unsere Patienten fragen? Nein — nicht zur Prävention eines Prostatakarzinoms. Wer aus allgemeinen ernährungsphysiologischen Gründen über die Einnahme von Vitamin E und Selen nachdenkt, sollte sich am Tagesbedarf (DGE) orientieren. „Viel hilft viel“ scheint auch in diesem Fall nicht zu stimmen. Aber warum Pillen schlucken? Vielleicht tut’s auch ein Obst- oder Gemüsesaft, ein Obstsalat oder ein Stück Lachs bzw. gebratener Tofu!

Literatur
1. Albanes D, Heinonen OP, Huttunen JK et al. Am J Clin Nutr. 1995;62(6 Suppl):1427S–30S.
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Zeitschrift: InFo Onkologie 2011/7
publiziert am: 10.1.2012 17:30 Autor: Dr. Christoph Stoll, Dr. Jutta Hübner Quelle: Info Onkologie 2011; 14 (7): 10-11 basierend auf: Fleshner NE, Kapusta L, Donnelly B et al. Progression from high-grade prostatic intraepithelial neoplasia to cancer: a randomized trial of combination vitamin-E, soy, and selenium. J Clin Oncol. 2011;29(17):2386-90.
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