Autor Thema: HPV-Impfung, Frage - Antwort  (Gelesen 1268 mal)

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Werner

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HPV-Impfung, Frage - Antwort
« am: 23. Juni 2007, 13:38 »

Deutschland:

Kann man das auch noch machen wenn man seinen ersten Geschlechtsverkehr schon hatte oder geht das dann nicht mehr?

Gruss Lilly
Lilly | 30.01.2007 - 22:57

Man kann - aber obs dann noch was bringt, ist die Frage.
Denn schon beim ersten Mal Sex können die Viren übertragen werden, und dann ist die Impfung sinnlos (und nur teuer).
liz | 31.01.2007 - 18:01

Wie ist das mit dem schutz nach der ersten von 3 impfungen? kann ich dann mit jmd mein Erstes Mal haben?
Ich | 12.02.2007 - 17:50

Macht es denn einen Unterschied, ob man beim Sex mit einem Kondom verhütet hat oder nicht? Können da trotzdem Viren übertragen worden sein?
Tina | 12.02.2007 - 19:16

Okay, ich habe mich nun noch einmal genauer informiert- und scheinbar ist das Risiko mit Kondom ziemlich klein.
Tina | 12.02.2007 - 19:29

also meine Frauenärztin hat gemeint es hat nichts mit der Verhütung durch Kondome zu tun, denn die PH-Viren sind so klein, dass sie durch das Kondom durchgehen... jetzt weiß ich aber immernoch nicht, ob ich nach der ersten Impfung dann Geschlechtsverkehr haben kann, oder ob dann noch ein zu geringer Schutz besteht!!
Ich | 12.02.2007 - 19:34

lt. Aussage meiner Gynäkoöogin besteht erst bei 3.Impfung= Abschlußimpfung,also nach einem halben Jahr ab 1. Impfung, Schutz vor 2 Arten der HPV-Viren.
Petra | 25.02.2007 - 01:18

wichtig bzgl. Schutz durch Kondome
http://mednews.blogg.de/suche.php?str=Impfung+gegen+Geb%E4rmutterhalskrebs&table=entries&suchen=suchen
Petra | 25.02.2007 - 01:32

Na ja, da steht jetzt wieder, dass Kondome Schutz bieten... Aber ich hab inzwischen auch schon jede Menge gegenteiliges gehört. Irgendwie behauptet da auch jeder etwas anderes...
Tina | 25.02.2007 - 15:20

Zu Ich: Also, ich hab mal nachgeguckt, wie groß Viren im Durchschnitt sind... 15 bis 400 nm... Ich weiß bloß nicht, ob Wassermoleküle nun größer oder kleiner sind... Ich hab mir nämlich überlegt, wenn Wasser nicht durch das Kondom durchdringen kann, könnten es diese Viren eigentlich auch nicht. Vorausgesetzt, dass Wassermoleküle nun kleiner sind... Oder?
Tina | 25.02.2007 - 15:39

welche krankenkassen unterstützen die impfung noch(die kosten betreffend)?mal abgesehen von der AOK.
jessi | 10.03.2007 - 12:00

Eigentlich müssten die HPV-Impfung alle gesetzl. Kasssen übernehmen,
nachdem diese bereits im gesetzl. Impfprogramm aufgenommen wurde.

Aber weiblich und männlich?

Aber welches Alter?

Jutta

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HPV-Impfung ist sicher - Österr. Krebshilfe, Frage - Antwort
« Antwort #1 am: 07. Juli 2007, 19:08 »
Die Österreichische Initiative gegen Gebärmutterhalskrebs hält fest:

HPV-Impfung ist eine der sichersten Impfungen unserer Zeit

   Wien (OTS) - Einzelne Meldungen an Presse und politische Entscheidungsträger bezogen sich in den letzten Tagen auf einen Artikel im deutschen "Ärzteblatt" (www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28591) - dieser wurde allerdings falsch und ohne medizinisches Fachwissen interpretiert. "Solche Meldungen verunsichern und laufen Gefahr, einen großen Teil unserer Aufklärungsarbeit zunichte zu machen - es ist uns daher ein wichtiges Anliegen, dies richtig zu stellen", so Univ.-Prof. Dr. Paul Sevelda, Präsident der Österreichischen Krebshilfe und Mitglied des medizinischen Beirates der Initiative. "Diese Meldungen müssen differenziert betrachtet werden. Bei der Impfung gegen Humane Papillomviren handelt es sich um eine der sichersten Impfungen unserer Zeit."

Meldungen verunsichern unnötig - falsche Interpretation und verkürzte Darstellung

   Der Artikel im Deutschen Ärzteblatt besagt, dass bei der Amerikanischen Arzneimittelbehörde seit der US-Zulassung des HPV-Impfstoffes 1.637 Berichte über mögliche unerwünschte Arzneimittelnebenwirkungen eingegangen sind. Auch im Rahmen des Artikels wird bereits festgehalten, dass diese Ergebnisse nicht mit dem Impfstoff assoziiert werden: "Da Gardasil kein Lebendimpfstoff ist, hält John Iskander, der Leiter der Immunisation Safety Office der CDC einen kausalen Zusammenhang für unwahrscheinlich."

   Zur korrekten Interpretation dieser Daten ist folgendes festzuhalten: Jede körperliche Beeinträchtigung, die in zeitlichem Zusammenhang mit der Verabreichung des Impfstoffes steht, gelangt in den USA dem "Center of Disease Control an Prevention" zur Meldung - völlig unabhängig vom tatsächlichen Zusammenhang. D.h. dass bei rund 2 Millionen in den USA geimpften Dosen in 0,08% der Fälle ein solcher Report einlangte.

"Alles, bis hin zu Autounfällen und deren körperliche Folgen fällt hier hinein", erklärt Prof. Sevelda. Auch die drei Todesfälle stehen demnach in keinerlei Zusammenhang mit der Impfung: "Ein Sprecher des Centers of Disease Control and Prevention (CDC) bemerkte, dass zwei der drei Todesfälle durch thromboembolische Ereignisse verursacht wurden. Beide Mädchen hätten orale Kontrazeptiva eingenommen, zu deren möglichen Nebenwirkungen thromboembolische Ereignisse zählen. Das dritte Mädchen starb an einer Myokarditis, die vor der Impfung bestanden hatte." Auch die dokumentierte Rate der Fehlgeburten und aller anderen Beeinträchtigungen entspricht dem statistischen Wert.

   Der HPV-Impfstoff unterscheidet sich durch die angewandte Technologie klar von anderen Präparaten. "Statt abgeschwächter oder toter Viren enthält der HPV-Impfstoff nachgebildete leere Hüllen, so genannte VLP (virus like particles), die keine DNA, also kein genetisches Material enthalten. Der Impfstoff ist daher ausgesprochen sicher.

   "Wir ersuchen alle Verantwortlichen, von einer durch solche falsch interpretierten Meldungen entstehenden Verunsicherung der Frauen Abstand zu nehmen. Die Medienvertreter möchten wir einladen, sich bei Fragen an uns zu wenden und den medizinischen Hintergrund mit Experten zu diskutieren", so Prof. Sevelda.

Rückfragehinweis:

   Univ.-Prof. Dr. Paul Sevelda,
   Präsident der Österreichischen Krebshilfe,
   Vorstand der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe am KH Hietzing
   mailto:paul.sevelda@wienkav.at

   Österreichische Initiative gegen Gebärmuterhalskrebs
   Katharina Stemberger
   c/o Dr. Andrea Hasner; eXakt PR
   Wällischgasse 8, 1030 Wien
   Tel.: +43 (1) 890 27 76/12
   Fax: +43 (1) 890 27 76/15
   E-Mail: hasner@exakt-pr.at


Evi

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Papillomviren (HPV) führen auch zu Hautkrebs
« Antwort #2 am: 27. November 2008, 10:29 »

Immunologie: Impfung gegen Viren und Krebs

25.11.2008 | 18:22 |  VERONIKA SCHMIDT (Die Presse)

Papillomviren (HPV) führen nicht nur zu Gebärmutterhals-Krebs, sondern können auch Hautkrebs verursachen. Der HPV-Impfung-Erfinder arbeitet an der ersten Impfung, die Hautkrebs heilen kann.

Nobelpreis kriegt auch nicht ein jeder Trottel“, drückte es Andreas Vitásek einmal in seinem Kabarett aus. Einer von jenen, auf den diese Auszeichnung heuer zutrifft, ist der deutsche Forscher Harald zur Hausen: Denn er entdeckte, dass die zweithäufigste Krebserkrankung unter Frauen, der Gebärmutterhalskrebs, durch Viren verursacht wird. Vor über 20 Jahren war sein Nachweis, dass humane Papillomviren (HPV) zu Krebs führen können, eine Sensation.
Sein Kollege ........... http://diepresse.com/home/gesundheit/433034/index.do

Gitti

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Österreichische Initiative gegen Gebärmutterhalskrebs / 27.11.2008 / 11:40 / OTS0163 5 CI 0263 EXA0001
   
EINLADUNG zur Pressekonferenz:

60.000 Frauen jährlich mit unklarem Krebsabstich konfrontiert: GynäkologInnen und Initiative schnüren "Erste-Hilfe-Paket"

   Wien (OTS) - EINLADUNG zur Pressekonferenz

 am Mittwoch, den 3. Dezember 2008, 9:30 Uhr
 Le Méridien, Opernring 13-15, 1010 Wien, Raum "Eternal Black"

 60.000 Frauen jährlich mit unklarem Krebsabstich konfrontiert:
 GynäkologInnen und Initiative schnüren "Erste-Hilfe-Paket".

   550 Erkrankungen an Gebärmutterhalskrebs pro Jahr sind nur die
Spitze eines Eisberges: 60.000 Frauen sind in Österreich jährlich mit
einem unklaren PAP-Befund konfrontiert, rund 6.000 davon müssen sich
aufgrund einer Krebsvorstufe einem operativen Eingriff unterziehen
(Konisation). Die psychische Belastung der Frauen ist meist enorm -
die Angst vor Krebs groß.

So sehr sich die Ärzte bemühen - viele
Fragen entstehen erst, nachdem die Frauen die Praxis verlassen haben.
Nicht selten wird "Dr. Google" zu Rate gezogen, was die Unsicherheit
oft noch vergrößert.

Der Berufsverband Österreichischer
GynäkologInnen hat gemeinsam mit der Österreichischen Initiative
gegen Gebärmutterhalskrebs ein Projekt ins Leben gerufen, das
GynäkologInnen die Unterstützung ihrer Patientinnen in dieser
Situation erleichtern soll. "Unklare Befunde und Krebsvorstufen sind
für betroffene Frauen keine Lappalien und dürfen auch nicht als
solche abgetan werden", unterstreicht Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter
den Handlungsbedarf.

Ihre Gesprächspartner:

 Katharina Stemberger
 Vorsitzende der Österreichischen Initiative gegen 
 Gebärmutterhalskrebs, Schauspielerin

 Dr. Michael Elnekheli
 Präsident des Berufsverbandes Österreichischer GynäkologInnen

 Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter
 Klinische Abteilung für Allgemeine Gynäkologie und gynäkologische
 Onkologie an der medizinischen Universität Wien

 Patrizia Mader
 Betroffene (23 J.)

   Wir freuen uns auf Ihr Kommen und ersuchen um kurze Rückmeldung
per E-Mail bis Montag den 1.12.2008

Rückfragehinweis:
   Dr. Andrea Hasner, eXakt PR - Gesundheitskommunikation mit Strategie
   E-Mail: hasner@exakt-pr.at, Tel. 01/890 27 76/DW 12