Autor Thema: HPV-Impfung; Ärzte Zeitung: "Ich sag’s weiter - Du auch?"  (Gelesen 1633 mal)

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Jutta

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Ärzte Zeitung
 

Wettbewerb zur Prävention von Zervixkrebs
NEU-ISENBURG (eb). Die Kampagne zur Prävention von Gebärmutterhalskrebs "tell someone: Ich sag’s weiter - Du auch?" ging am 11. Juni in die zweite Runde. Da startete die zweite von drei Aktionswochen dazu. Für Hausärzte, Pädiater und Gynäkologen gibt es kostenloses Infomaterial: Broschüren, Poster, Checkliste für Aktionswochen und ein Folienvortrag zu Zervixkrebs und Prävention. Schwerpunkt der Woche ist der Lyrics11-Wettbewerb. Dabei sollen Jugendliche einen 11-Worte-Kurztext zum Kampagnen-Motto "Weitersagen" schreiben. Stifte und Teilnahmekarten können zur Auslage im Wartezimmer bestellt werden. Die schönsten Texte sollen auf einer Edgar Schoolcard verteilt und als Rap-Song vertont werden.

Bezug: Tel.: 061 51 / 360 87-91,
E-Mail: service@tellsomeone.de,
Internet: www.tellsomeone.de


Jutta

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HPV-Impfung: "Ich sag’s weiter - Du auch?"
« Antwort #1 am: 07. Juli 2007, 19:04 »
Klub für Frauen: Offener Brief an Ministerin Kdolsk

HPV-Impfung kostenfrei für Frauen und Mädchen


   Wien (OTS) - Die überparteiliche Fraueninitiative Klub für Frauen hat sich zum Thema HPV-Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs in einem offenen Brief an Gesundheitsministerin Dr. Andrea Kdolsky gewandt. Die HPV-Impfung bedeutet einen großen Fortschritt im Kampf gegen Gebärmutterhalskrebs, eine der häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen. Leider wird dieser medizinischen  Errungenschaft zum einen in Österreich zu wenig mediale Aufmerksamkeit durch PolitikerInnen zuteil, zum anderen übersteigen die Kosten dieser Vorsorgeimpfung oft die finanziellen Möglichkeiten der Hauptzielgruppe - Mädchen und junger Frauen im Alter von 12 bis 26 Jahren.

Der Klub für Frauen hat daher in diesem Brief zwei Forderungen an Bundesministerin Andrea Kdolsky gestellt:

1.   Eine österreichweite Aufklärungskampagne in den Medien und
Schulen zum Thema Gebärmutterhalskrebs. 2.   Finanziellen Mittel, um die HPV-Impfung allen österreichischen
Mädchen und Frauen kostenfrei zur Verfügung zu stellen!

Den Brief im Wortlaut finden Sie auf unserer Homepage www.klubfuerfrauen.at

Dem Klub für Frauen gehören an:
Manuela Bruck, Henrietta Egerth, Daniela Enzi, Eva Glawischnig, Bettina Gneisz-Al-Ani, Sophie Karmasin, Dagmar Lang, Annabell Loebell, Christine Marek, Barbara van Melle, Hedwig Schnabel, Ulli Sima, Gabi Spiegelfeld-Quester, Brigid Weinzinger, Brigitte Wolf und Gabriele Zuna-Kratky

Rückfragehinweis:
   Dagmar Lang
   Tel. 01-86648-116
   Mail: d.lang@manstein.at


Evi

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Sochor spricht über Krebs

ISNY (sk) Rund 7000 Frauen erkranken jedes Jahr in Deutschland an Gebärmutterhalskrebs, etwa 2000 sterben an den Folgen. Deshalb informiert der Gynäkologe Dr. Alexander Sochor über Krebsvorsorge am 14. Oktober, um 19.30 Uhr, im kleinen Kursaal im Kurhaus in Isny.

Dr. Sochor weiß, was Frauen über die moderne Krebsvorsorge wissen müssen. In seinem Vortrag klärt er die Besucherinnen darüber auf und informiert über die Impfung gegen den gefährlichen Gebärmutterhalskrebs. Er spricht aber nicht nur über vorbeugende Maßnahmen, sondern erläutert auch verschiedene Methoden zur Diagnostik und Therapie.

Unkontrollierte Tumore

Humane Papillomviren (HPV) können die Haut oder die Schleimhaut befallen und in den infizierten Zellen ein unkontrolliertes tumorartiges Wachstum hervorrufen. In den meisten Fällen handelt es sich um gutartige Tumoren in Form von Warzen. Allerdings können sie auch bösartige Tumoren oder zumindest deren Vorstufen verursachen. Für die Entstehung von Krebs sind die HPV-Typen 16 und 18 verantwortlich. Experten gehen davon aus, dass bei mehr als 70 Prozent der bösartigen Tumoren des Gebärmutterhalses ein direkter Zusammenhang mit diesen beiden HPV-Typen besteht.

Impfen hilft

Rund 70 Prozent der deutschen Bevölkerung tragen den HPV-Virus. Auch bei Männern kann HPV im Genitalbereich zu Krebs führen. Meist wird der Virus durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen. Deshalb sollte die Impfung vor dem ersten Geschlechtsverkehr erfolgen, um jegliches Ansteckungsrisiko zu vermeiden.
Sochor spricht über Krebs

ISNY (sk) Rund 7000 Frauen erkranken jedes Jahr in Deutschland an Gebärmutterhalskrebs, etwa 2000 sterben an den Folgen. Deshalb informiert der Gynäkologe Dr. Alexander Sochor über Krebsvorsorge am 14. Oktober, um 19.30 Uhr, im kleinen Kursaal im Kurhaus in Isny.

Dr. Sochor weiß, was Frauen über die moderne Krebsvorsorge wissen müssen. In seinem Vortrag klärt er die Besucherinnen darüber auf und informiert über die Impfung gegen den gefährlichen Gebärmutterhalskrebs. Er spricht aber nicht nur über vorbeugende Maßnahmen, sondern erläutert auch verschiedene Methoden zur Diagnostik und Therapie.

Unkontrollierte Tumore

Humane Papillomviren (HPV) können die Haut oder die Schleimhaut befallen und in den infizierten Zellen ein unkontrolliertes tumorartiges Wachstum hervorrufen. In den meisten Fällen handelt es sich um gutartige Tumoren in Form von Warzen. Allerdings können sie auch bösartige Tumoren oder zumindest deren Vorstufen verursachen. Für die Entstehung von Krebs sind die HPV-Typen 16 und 18 verantwortlich. Experten gehen davon aus, dass bei mehr als 70 Prozent der bösartigen Tumoren des Gebärmutterhalses ein direkter Zusammenhang mit diesen beiden HPV-Typen besteht.

Impfen hilft

Rund 70 Prozent der deutschen Bevölkerung tragen den HPV-Virus. Auch bei Männern kann HPV im Genitalbereich zu Krebs führen. Meist wird der Virus durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen. Deshalb sollte die Impfung vor dem ersten Geschlechtsverkehr erfolgen, um jegliches Ansteckungsrisiko zu vermeiden.

(Erschienen: 10.10.2008)

Dietmar E.

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Gebärmutterhalskrebs: "Ich sag’s weiter - Du auch?"
« Antwort #3 am: 13. November 2008, 12:54 »
Ärzte Zeitung, 13.11.2008

Informationsdefizit bei Frauen in puncto Zervixkarzinom

NEU-ISENBURG (eb). Ergebnisse einer neuen Umfrage bei Frauen in Europa zeigen bedeutende Informations- und Aufklärungsdefizite in Bezug auf die Vorbeugung, Behandlung und Konsequenzen von Gebärmutterhalskrebs.

Das teilt ......... http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/gebaermutter-krebs/default.aspx?sid=521126
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Geri

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Gebärmutterhalskrebs: Unwissen fordert weltweit 280.000 Tote jährlich
« Antwort #4 am: 14. November 2008, 13:39 »
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=081114019


   Gebärmutterhalskrebs: Unwissen fordert 280.000 Tote jährlich
   Frauen-Netzwerke und Forscher fordern bessere Aufklärung


   Nizza (pte/14.11.2008/12:05) - Einer aktuellen Studie zufolge führen
   fehlende Information und Aufklärung über Vorbeugung, Behandlung und
   Konsequenzen von Gebärmutterhalskrebs dazu, dass sich viele Frauen
   unnötigerweise ängstigen und sorgen. Dank moderner medizinischer Methoden
   wie etwa dem regelmäßigen Krebstest und einer dreiteiligen Impfung könnte
   die Zahl der jährlich 280.000 Todesfälle durch diesen Krebs deutlich
   reduziert werden. Die Studie wurde von Wissenschaftlern bei der Eurogin
   http://www.eurogin.com/2008, die derzeit in Nizza stattfindet,
   präsentiert.

   Die neuen Studienergebnisse wurden unter europäischen Frauen erhoben, die
   bereits eine abnormale Zelldiagnose nach einem Screening-Test zeigten.
   Die Ergebnisse begleiten den Launch des Women Against Cervical Cancer
   WACC Netzwerks, das aus Freiwilligengruppen, Institutionen und NGOs
   besteht. Durch erzieherische Maßnahmen seitens Mediziner und Experten
   soll vor allem eines erreicht werden: eine bessere Aufklärung. Das mache
   auch das Studienergebnis deutlich, bei dem 82 Prozent der befragten
   Frauen meinten, dass sie sich mehr Informationen über
   Gebärmutterhalskrebs, humane Papillomaviren (HPV) und Prävention
   wünschen.

   "Trotz der nun möglichen Impfung gegen humane Papillomaviren und damit
   gegen den Ausbruch der Krebserkrankung, wird der Ruf nach besserer
   Information deutlich",
meint Joseph Monsonego, Präsident von Eurogin und
   WACC. Der Mediziner verweist darauf, dass die Zahl der jährlich 500.000
   Erkrankungsfälle
dies zeige. Der jährliche Krebsabstrich sowie die
   HPV-Impfung sind in der Lage dieses Risiko deutlich zu verringern.
   Gebärmutterhalskrebs weist die höchste Mortalitätsrate von Frauen
   weltweit auf. Rund 70 Prozent aller Gebärmutterhalskrebsfälle werden
   durch HPV der Typen 16 und 18 verursacht. Übertragen werden diese Viren
   in erster Linie durch sexuellen Kontakt. Eine Übertragung über den
   einfachen Hautkontakt ist allerdings ebenfalls möglich, daher schützen
   Kondome nicht ausreichend vor einer Infektion. Bei den risikoreichen
   Typen kommt es im Genitalbereich von Frauen im Lauf der Zeit zu
   Zellveränderungen und in der Folge zu Krebsvorstufen, die über den
   PAP-Test frühzeitig entdeckt werden.

   Untersuchungen in Europa haben gezeigt, dass das Wissen über die
   Ansteckung und Entstehung zu vielen Frauen nicht bekannt sind. Darüber
   klagt etwa Javier Cortes-Bordoy vom spanischen Gesundheitsministerium. In
   Spanien habe jede zweite Frau keine Ahnung von HPV.
Dazu kommen noch
   ungenaue bzw. gegensätzliche Informationen über HPV. Cristina Brusati von
   der italienischen Organisation L'Osservatorio Nazionale sulla Donna
   berichtet, dass die Gratis-Impfung für alle Mädchen im Alter von elf
   Jahren in Italien bereits auf dem besten Weg zur Durchführung sei. "Die
   Hälfte aller italienischen Regionen hat bereits mit der Impfaktion
   begonnen, die zweite Hälfte wird noch vor dem Jahresende 2008 damit
   anfangen"
, so die Aktivistin.

   Adel Mahmoud, Wissenschaftler am Department of Molecular Biology in
   Princeton, verweist in seinem Vortrag mit Nachdruck auf die Erkenntnisse
   des diesjährigen Medizin-Nobelpreisträgers Harald zu Hausen. Hausen hatte
   bereits 1976 die Hypothese publiziert, dass HPV eine Rolle bei der
   Entstehung von Gebärmutterhalskrebs spielten. Die Erkenntnisse, die
   schließlich wissenschaftlich bewiesen wurden, führten letztlich zur
   Entwicklung des HPV-Impfstoffes Gardasil, der 2006 auf den Markt kam.
   "Noch schlimmer ist die Situation allerdings in den Regionen außerhalb
   Europas etwa in Afrika oder in Südasien", betont Mahmoud. Aufklärung sei
   oberstes Gebot. "Systematische und globale Bemühungen für geeignete Tests
   zur Erkennung von HPV-Infektionen sowie Strategien zur Durchführung von
   Impfungen für jene, die den Schutz brauchen, sind dringend angesagt", so
   der Forscher.

Evi

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   Viele Mädchen lassen sich gegen Gebärmutterhalskrebs impfen

Rund anderthalb Jahre nach der offiziellen Impfempfehlung gegen Gebärmutterhalskrebs haben bereits mehr als die Hälfte der 15- bis 17-jährigen Mädchen die Spritze bekommen. In dieser Altersgruppe liege die Impfrate bei 59 Prozent, berichtete die Deutsche Krebsgesellschaft gestern in Berlin.


Von den 12- bis 14-jährigen Mädchen seien bereits 39 Prozent geimpft. Mit der Impfung können sich Mädchen gegen besonders gefährliche Typen von Warzenviren (Humane Papillomviren, HPV) schützen, die meist beim Sex übertragen werden und Gebärmutterhalskrebs auslösen können. Die Kosten für die Impfungen bei 12- bis 17-Jährigen übernehmen die Krankenkassen.

An Gebärmutterhalskrebs erkranken in Deutschland jährlich mehr als 6000 Frauen, 1700 sterben daran. Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut hatte im Frühjahr 2007 eine allgemeine Impfempfehlung für Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren ausgesprochen.

Jutta

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HPV-Impfung auch für mich?
« Antwort #6 am: 25. November 2008, 23:14 »


Mädchen-Selbsttest HPV

Mit den folgenden zehn Fragen möchten wir dich darüber informieren, wie du dich mit HPV anstecken, aber auch wie du dich davor schützen kannst. Die Ratschläge, die du hier erhältst, sind natürlich allgemein. Du solltest deshalb auf jeden Fall darüber mit deinen Eltern oder mit deinem Arzt sprechen.


http://www.impfspecial.de/impfen/hpv/maedchen-selbsttest/selftest/index-192232.html?id=145